Formel 1 in Singapur: Pirelli reduziert Mindestdruck für Hinterreifen

Nach den Freien Trainings am Freitag hat Pirelli den vorgegebenen Mindestluftdruck der Hinterreifen nach unten korrigiert.

Die neue Mindestmarke für die Hinterreifen liegt nun bei 16,5 psi anstatt 17,5, der Druck der Vorderreifen beträgt weiter 20 psi.

Bezüglich der Strategie glaubt man bei Pirelli, dass der Reifenabbau eine entscheidende Rolle spielen werde.

"Der Abbau entspricht unseren Erwartungen", sagte der Technikchef der Italiener, Mario Isola. "Letztes Jahr bauten die Supersoft-Reifen im Freien Training ziemlich schnell ab, im Rennen konnte der Abbau aber in Grenzen gehalten werden."

"Hier ist es von Bedeutung, dass das Tempo in der Boxengasse reduziert ist, weil es ein Straßenkurs ist, also verlieren sie viel Zeit beim Reifenwechsel und werden daher versuchen, die Anzahl der Boxenstopps zu reduzieren."

Anhand der Freitagstrainings geht Isola von zwei bis drei Boxenstopps aus. "Letztes Jahr hatten wir eine ähnlich Situation. Damals waren es Soft und Supersoft [anstatt Soft, Super- und Ultrasoft], und der Soft baute langsamer ab. Wenn man aber den Abbau im Freien Training und im Rennen vergleicht, gab es einen großen Rückgang. Wenn das dieses Wochenende wieder passiert, wird es keine Überraschung sein."

Der Soft-Reifen könnte ein guter Rennreifen sein, "wenn sie die Anzahl der Boxenstopps reduzieren wollen", glaubt Isola. "Mit dem Soft kann man viel mehr Runden fahren, wenn man für längere Zeit auf dem richtigen Level fährt."

Aber auch die weicheren Mischungen seien für das Rennen nicht ungeeignet, betonte er. "Die Teams haben also unterschiedliche Möglichkeiten. Wir haben einige gesehen, die den Ultrasoft und Soft testeten anstatt Ultrasoft und Supersoft. Es sind alle Möglichkeiten offen."

Mit Informationen von Adam Cooper

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Rennserien Formel 1
Veranstaltung GP Singapur
Rennstrecke Marina Bay Street Circuit
Artikelsorte News
Tags formel 1, pirelli, singapur