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Formel-1-Liveticker: Ferrari noch immer mit Rückstand beim Motor

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08:00  

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Feierabend

Damit sind wir hier auch endgültig am Ende des Monza-Wochenendes angekommen. Wir machen eine Mini-Pause, sind aber schon am Freitag wieder für euch da, wenn die Formel 1 in Madrid erstmals auf die Strecke geht.

Bis dahin geht es auf unserem Portal ganz regulär weiter. Habt noch einen schönen Rest-Montag, kommt gut in die neue Woche und bis dann!

07:47  

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Die Noten sind da!

Etwas später als sonst, aber auch an diesem Wochenende haben wir als Redaktion und unser Experte Marc Surer die Fahrer wieder für ihre Leistung bewertet. Was dabei herausgekommen ist, das erfahrt ihr jetzt in unserer Fotostrecke:

Fotostrecke: Monza: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion LAT Images

Foto: LAT Images

Charles Leclerc (Marc Surer: 6) - "Im Qualifying kein guter Windschatten, und dann der Abflug."

07:11  

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Verstappen: Overtake-Modus zu mächtig

Gestern haben wir wieder eine Menge Jojo-Racing gesehen. Max Verstappen sagt dazu: "Sobald ich vorne lag, war es sehr schwer, sich zu verteidigen." Das sei selbst nach dem VSC auf neueren Reifen der Fall gewesen.

"Ich habe Autos überholt, aber sobald sie im Overtake-Modus dranbleiben konnten, war dieser einfach zu stark, als dass wir uns dagegen verteidigen könnten", so Verstappen.

Er sei teilweise überholt worden, "als wärst du eine Schildkröte", so der Niederländer.

06:56  

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Was war bei Lawson los?

Der Hadjar-Ersatz wurde gestern nur 14. und landete damit klar außerhalb der Punkte. Er berichtet: "Es war ein ziemlich hartes Rennen. Ich hatte eine wirklich gute erste Runde aus der Boxengasse heraus und konnte einige Plätze gutmachen."

"Aber beim Neustart verlor ich nach einer Berührung mit Nico [Hülkenberg] einen Teil meines Frontflügels, sodass ich an die Box musste und mehr als 30 Sekunden verlor", erklärt Lawson.

"Das ist schade, denn wir hatten im Rennen wirklich gute Geschwindigkeit", ärgert er sich und betont: "Ohne diese Probleme hätten wir meiner Meinung nach ziemlich gute Chancen gehabt, uns im Feld nach vorne zu arbeiten."

Doch daraus wurde nichts.

06:29  

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Mercedes zieht Upgrade nicht vor

Das hat Toto Wolff nach dem gestrigen Rennen verraten. "Wir wissen, dass es in Madrid ein harter Kampf werden wird. Unser Auto verfügt beim nächsten Rennen in Madrid nicht über das gleiche Leistungsniveau wie in Monza", befürchtet er.

"Wir wissen, dass unsere Upgrades in Madrid sehr hilfreich wären, aber da wir sie noch nicht haben, müssen wir einfach unser Bestes geben", so Wolff. Denn das große Mercedes-Update ist weiterhin erst für Malaysia geplant.

"Das könnte bedeuten, dass es an diesem Rennwochenende [in Madrid] nicht um den Sieg geht, sondern lediglich darum, Punkte zu holen", so Wolff.

06:11  

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Kritik von Hamilton an Leclerc und Ferrari

15 Sekunden reichten aus, um die Stimmung bei Ferrari zu kippen: Lewis Hamilton und Charles Leclerc kamen sich gestern kurz nach dem Start zu nahe. Aus den Plätzen drei und vier wurden binnen weniger Meter die Plätze drei und zehn. Und das stört vor allem Hamilton, denn aus seiner Sicht war das "schlecht für das Team".

Der Rekordchampion kritisiert Ferrari für eine fehlende Haltung: "Letztlich geht es um klare Regeln im Zweikampf. Bei Mercedes hatten wir dafür schriftlich festgelegte Regeln. Wirklich große Probleme gab es damit eigentlich nie - vielleicht ein paar Mal zwischen Nico und mir. Aber hier gibt es solche Regeln nicht."

Seine kompletten Aussagen und weitere Meinungen findet ihr hier.

06:02  

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Honda: Nächstes großes Update erst 2027

Monza hat gezeigt, dass der Honda-Motor aktuell noch deutlich zu wenig Leistung hat - und daran wird sich 2026 auch nichts mehr ändern. "Wir haben einen Fahrplan für die Entwicklung des Motors", erklärt Shintaro Orihara.

"Wir wissen, wo wir derzeit stehen. Auf der Grundlage unseres Fahrplans werden wir bis zum ersten Rennen [2027] einen weiteren großen Schritt nach vorne machen", kündigt er an.

"Es ist schwer zu sagen, ob wir den Rückstand bis zum ersten Rennen aufholen werden. Aber wir arbeiten weiter daran, den Rückstand bis zum ersten Rennen zu verringern."

"Doch wie ich bereits erwähnt habe: In diesem Jahr steht kein größeres Update mehr an", so der Japaner.

05:36  

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Schumacher: Russell ist "im Moment die Nummer 2"

Experte Ralf Schumacher sagt über die aktuelle Situation von George Russell: "George muss sich einfach darüber klar werden, dass er jetzt im Moment mal die Nummer 2 ist."

"Aber die Dinge können sich auch ändern", betont Schumacher und erklärt: "Da muss er jetzt durch. Er ist ja ein Spitzenfahrer. Das hat er ja oft genug bewiesen."

Zu den Buhrufen gegen Russell auf dem Podium sagt er übrigens noch, das habe "im Sport nichts zu suchen".

05:20  

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Siegeressen

Das Design der Monza-Pokale hat bereits im Vorfeld des Rennens für Aufsehen gesorgt. Wir lassen dieses Bild daher einfach mal so stehen:

05:07  

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Mercedes: Monza war "eine Ausnahme"

Weil wir gerade beim Kräfteverhältnis sind: Auch bei Mercedes erinnert man daran, dass Madrid eine ganz andere Strecke als Monza wird. "Unsere Pace an diesem Wochenende war vielversprechend", betont Andrew Shovlin.

"Wir wissen, dass wir in Bezug auf die Updates nicht den gleichen Rhythmus wie unsere Konkurrenten haben. Daher ist es umso erfreulicher, einen Doppelsieg einzufahren und unseren Vorsprung in der Weltmeisterschaft auszubauen."

"Wir wissen jedoch, dass die Strecke in Monza eine Ausnahme darstellt und wir nicht davon ausgehen können, dass sich diese Form nächste Woche in Madrid fortsetzt. Dort erwartet uns ein viel härterer Kampf", prophezeit er.

"Wir werden uns daher erneut darauf konzentrieren, ein fehlerfreies Wochenende zu absolvieren und das uns zur Verfügung stehende Paket optimal zu nutzen, um eine gute Punkteausbeute zu erzielen", so Shovlin.

04:46  

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Alonso: Keine Bekanntgabe in Madrid

Noch immer ist nicht klar, ob Fernando Alonso in der kommenden Saison weiter in der Formel 1 fahren wird. Und auch bei seinem anstehenden Heimrennen in Madrid wird es keine Klarheit geben.

"Nein", antwortet er Spanier unmissverständlich auf die Frage, ob am Wochenende eine Ankündigung geplant sei. Rein sportlich gesehen sollte es für Aston Martin in Madrid übrigens laut Alonso wieder besser laufen.

"Ich denke, angesichts der verbleibenden Rennen wissen wir, dass es Wochenenden geben wird, an denen wir zu kämpfen haben werden, und Wochenenden, die besser laufen werden."

"Vielleicht ist das nächste eine dieser Chancen", so Alonso über den Madring.

04:27  

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Neue Strecken

Am Wochenende wird die Formel 1 erstmal in Madrid fahren. In dieser Fotostrecke liefern wir einen Überblick über alle neuen Rennstrecken in diesem Jahrtausend:

Fotostrecke: Neue Formel-1-Strecken seit 2000 LAT

Foto: LAT

24.09.2000: Grand Prix der USA in Indianapolis. Das erste Premierenrennen der Formel 1 nach der Jahrtausendwende ist eigentlich keines. Einen Großen Preis der USA hatten schon mehrere Rennstrecken ausgerichtet, und zwischen 1950 und 1960 zÀhlte das Indianapolis 500 zur Formel 1. Doch 2000 gingen die Piloten erstmals auf der 4,129 Kilometer langen Strecke an den Start, die das berÃŒhmte Oval mit einem Straßenkurs verbindet.

04:16  

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McLaren: Werden wir uns noch einmal ansehen

Zwischen Lando Norris und Oscar Piastri gab es gestern eine etwas haarige Situation, bei der der Weltmeister ins Kiesbett musste. Andrea Stella hat inzwischen erklärt, warum das Team hier nicht eingegriffen hat.

"Die beiden Autos hatten die gleichen Reifen und das gleiche Reifenalter. Daher hielten wir es nicht für notwendig, in den normalen Rennverlauf einzugreifen. Wir haben sie fahren lassen. Wir glauben, dass das die richtige Entscheidung war", so der Teamchef.

Trotzdem betont er: "Das ist etwas, das wir auf jeden Fall prüfen werden. [...] Gab es für McLaren eine bessere Möglichkeit, mit Verstappen zu kämpfen? Wir werden das noch einmal analysieren."

"Für uns an der Boxenmauer war das nicht offensichtlich, und wir hielten es für wichtiger, die Fahrer gemäß unserer Rennphilosophie ihr Rennen fahren zu lassen", so Stella.

03:57  

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Audi erwägt Protest

Das Rennergebnis steht übrigens noch nicht mit hundertprozentiger Sicherheit fest: Audi hat die FIA über seine Absicht informiert, gegen die ausbleibende Strafe für Yuki Tsunoda in Monza Berufung einzulegen.

"Nach dem Grand Prix von Italien haben wir Bedenken hinsichtlich der Anwendung von Artikel B5.9.4 geäußert, wonach ein Fahrer, der eine zusätzliche Einführungsrunde verursacht, in die Boxengasse einfahren und das Rennen von dort wieder aufnehmen muss", erklärt Audi in einer Stellungnahme.

Alle Hintergründe könnt ihr hier nachlesen.

03:47  

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Wolff: Antonelli erinnerte an Hamilton

Der Mercedes-Teamchef sagt nach Antonellis Husarenritt gestern: "Der entscheidende Faktor war heute die Fähigkeit, sich durch das Feld zu kämpfen. Das haben wir in der Vergangenheit auch schon bei anderen Spitzenfahrern gesehen."

"Lewis [Hamilton] hat das bei einigen Rennen geschafft, und genau das hat er heute gezeigt. Er war einfach nicht zu stoppen. Wenn Fahrer und Auto eine Einheit bilden, gibt es nichts, was sie aufhalten kann", so Wolff.

"Mir war klar, dass es heute seine Mission war, das Rennen zu gewinnen", verrät der Teamchef, der betont: "Selbst wenn er noch 200 Grand Prix gewinnen sollte, wird dieser eine immer etwas Besonderes bleiben."

Fotostrecke: Die größten Aufholjagden der Formel-1-Geschichte LAT

Foto: LAT

Alan Jones - Startplatz 14 (Österreich 1977)

03:02  

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Stella: Darum war Monza so wichtig

Monza war der vielleicht größte Prüfstein für das neue Formel-1-Reglement. Andrea Stella sagt daher: "Ich glaube, dieses Rennen wird als das bedeutendste unter den neuen Regeln in Erinnerung bleiben."

"Es stellte hohe Anforderungen an die Qualität der Umsetzung. Ich denke, wir haben diese erfüllt, aber insgesamt waren wir nicht im Kampf um den Sieg dabei, da Mercedes gegenüber allen anderen einen deutlichen Vorsprung hatte", so der Teamchef.

Heißt: McLaren hat seiner Meinung nach im Hinblick auf das komplizierte Batterie-Management und Co. eigentlich alles richtig gemacht. Das Auto war nur einfach nicht schnell genug.

02:45  

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Schumacher: Monza eine "Blamage" für Ferrari

Weil wir gerade bei Experten sind: Ralf Schumacher hat nach dem gestrigen Rennen harte Worte für Ferrari gefunden. "Das war eine Art Blamage, die man nicht gerne sieht", sagt er bei Sky.

"Ich bin mir nicht so ganz sicher, was das jetzt auch für [Frederic Vasseur] bedeutet", ergänzt er und erklärt: "Ich hoffe, dass da nichts Gröberes jetzt passiert nach diesem Wochenende, weil die Enttäuschung wird groß sein."

Auf der anderen Seite war es aber eben auch nur ein Rennen. Und schon am nächsten Wochenende in Madrid hat Ferrari die Chance, es deutlich besser zu machen.

02:32  

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Experte legte sich bereits fest

Bereits vor dem Wochenende in Monza erklärte Experte Jolyon Palmer: "Wenn Kimi in Monza trotz einer Startplatzstrafe gewinnt, ist er Weltmeister." Er sprach davon, dass das für Russell "ein vernichtender Schlag" in der Weltmeisterschaft wäre.

Nun ist es tatsächlich so gekommen. Und zumindest ich persönlich würde mein Geld spätestens seit gestern auch nicht mehr auf einen anderen Formel-1-Weltmeister 2026 setzen ...

02:21  

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Schnellste Runde

Kimi Antonelli gewann gestern nicht nur, er fuhr im letzten Umlauf des Rennens auch noch die schnellste Runde - was den Puls von Toto Wolff sicher noch einmal etwas in die Höhe trieb. Die Runde gibt es hier noch einmal komplett im Video:

02:12  

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Schlecht geschlafen?

Nach dem eher verkorksten Heimspiel dürften bei Ferrari nicht alle eine gute Nacht gehabt haben. In unserer beliebten Montagskolumne hat sich Christian Nimmervoll allerdings für einen anderen Protagonisten entschieden. Die findet ihr hier:

Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: George Russell

Wer letzte Nacht am besten geschlafen hat: Marco Antonelli

Videoanalyse Monza 2026

02:03  

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Ferrari noch immer mit Rückstand beim Motor

Ferrari brachte in Monza ein Update für den Motor - war auf den Geraden laut eigener Aussage aber noch immer zu langsam. Frederic Vasseur erklärt dazu: "Dieser Prozess beim Motor dauert ewig."

"Es ist nicht wie beim Chassis. Da kann man von einem Tag auf den anderen ein Upgrade vornehmen", so der Teamchef, der klarstellt, dass das beim Motor eben deutlich länger dauere.

"Der Prozess dauert extrem lange, da die Vorlaufzeiten für die Teile lang sind und die Kostenobergrenze nicht leicht einzuhalten ist", erklärt er und betont, dass Ferrari hier lediglich "kleine Schritte" mache.

"Wir hatten nicht damit gerechnet, die Lücke bei ADUO 1 oder ADUO 2 zu schließen", verrät Vasseur daher auch. "Natürlich ist es das Ziel, den Rückstand aufzuholen, und zwar so schnell wie möglich", betont er.

"Aber ich hatte nicht erwartet, dass wir den Rückstand auf Mercedes in zwei Monaten aufholen werden", so Vasseur.

01:54  

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Neue Woche, neues Glück

Guten Morgen und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unseres Formel-1-Livetickers. Der Große Preis von Italien liegt hinter uns - und damit eine der denkwürdigsten Aufholjagden in der Geschichte der Königsklasse.

Doch auch abgesehen vom Heimsieg von Kimi Antonelli war gestern eine Menge los, weshalb wir hier an dieser Stelle auch heute noch einmal für euch am Start sind, um die weiteren Themen aus Monza aufzuarbeiten.

Ruben Zimmermann begleitet euch an dieser Stelle durch den Tag und bei Fragen, Anregungen oder Beschwerden könnt ihr unser Kontaktformular verwenden. Außerdem findet ihr uns auf Facebook, X, Instagram und YouTube.

Hier gibt es unseren gestrigen Liveticker noch einmal zum Nachlesen.

Von: Ruben Zimmermann

Veröffentlicht: 07.09.2026, 12:00

Runde:  

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