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Sergio Perez im MAC-26, dem ersten Formel-1-Auto von Cadillac

Foto: LAT Images

Formel-1-Neueinsteiger Cadillac hat seine erste Saison erwartungsgemäß begonnen: Valtteri Bottas und Sergio Perez fuhren im Cadillac MAC-26 meist hinterher - ohne realistische Chancen auf WM-Punkte. Ähnlich unspektakulär wirkt auch das Farbdesign des Fahrzeugs: Cadillac setzt im ersten Jahr zwar auf ungewöhnliche asymmetrische Muster, jedoch ausschließlich auf Schwarz und Weiß mit Chrom-Akzenten.

Weshalb das US-Team - anders als viele Konkurrenten - auf markante Farbtupfer verzichtet, das erklärte Geschäftsführer Dan Towriss so: "Bei der Entwicklung des Designs spielte die Bedeutung der Farben eine zentrale Rolle."

"Schwarz steht für die mutige, entschlossene Ausstrahlung des Fahrzeugs. Die schwarze Fahrzeugseite wirkt aggressiv, fast einschüchternd. Sie vermittelt Charakter und Präsenz."

"Weiß hingegen gilt traditionell als Rennfarbe Amerikas. Deshalb sollte Weiß unbedingt Teil des Fahrzeugs sein", sagte Towriss. Weiß wirke auf ihn "frisch, klar und optimistisch". Die Cadillac-Identität in der Formel 1 entstehe "aus dem ausgewogenen Zusammenspiel dieser beiden Gegensätze", erklärte Towriss.

Warum Cadillac in der Formel 1 auf seine "Hausfarben" verzichtet

Doch es hätte andere Möglichkeiten gegeben: Zu den traditionellen Cadillac-Hausfarben zählen Rot, Gelb und Blau, wie sie zum Beispiel im klassischen Cadillac-Logo erscheinen. "Viele verbinden Cadillac mit diesen Farben", sagte Towriss. "Aber gerade im Hochleistungssegment setzen wir häufig auf ein monochromes Erscheinungsbild - zum Beispiel bei Modellen der V-Serie."

"Genau an diesem Markenkern wollten wir uns auch beim Formel-1-Projekt orientieren. Es handelt sich schließlich um die 'Königsklasse' des Motorsports. Daraus entstand letztlich die Farbwahl aus Schwarz, Weiß und Chrom als prägende visuelle Identität des Teams."

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