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Die verwendeten Motorenteile während der Saison 2026 in der Übersicht: Wann welchem Formel-1-Fahrer eine Strafe droht

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Fahrer müssen auch 2026 mit ihren Motorenteilen haushalten

Foto: LAT Images

Auch wenn es 2026 brandneue Motoren in der Formel 1 gibt, hat sich eines nicht verändert: Auch in diesem Jahr müssen die Teams und Fahrer wieder mit ihren Motorenteilen haushalten.

Das läuft ähnlich ab wie in den Vorjahren: Jedem Fahrer steht ein gewisses Kontingent an Motorenteilen zur Verfügung, die in unterschiedliche Elemente eingeteilt sind, die sich teilweise leicht zum Vorjahr unterscheiden. Überschreitet er das Kontingent, dann bekommt er eine Strafe für das nächste Rennen.

Insgesamt ist die Power-Unit 2026 in sieben Elemente unterteilt, für die in Artikel B8.2.2 des Reglements jeweils ein Kontingent festgelegt wurde. Allerdings legt Artikel B8.2.3 gleichzeitig fest, dass jedem Fahrer 2026 pro Element ein zusätzliches Bauteil zur Verfügung steht.

Somit sind für die Formel-1-Saison 2026 erlaubt: vier Verbrennungsmotoren (ICE), vier Turbolader, vier Abgassysteme, drei Energiespeicher, drei Steuerelektronik-Einheiten, drei MGU-K sowie jeweils sechs Nebenaggregate der Power-Unit ("Ancillary Components").

Für letztere gibt es in Appendix C4 eine ganze Tabelle, wo aufgelistet ist, was alles darunter fällt: Unter anderem gehören Wasser-, Öl- und Benzinpumpen, Komponenten im Ansaugsystem, Wastegate-Ventile, Öltanks, ERS-Kühlsysteme oder Komponenten aus dem Hydrauliksystem dazu.

Die MGU-H entfällt seit dieser Saison.

Sollte ein Fahrer mehr Motorenteile als erlaubt einsetzen, droht ihm nach Artikel B8.2.8 eine Strafversetzung in der Startaufstellung: zehn Startplätze beim ersten zusätzlichen Element, fünf Startplätze bei jedem weiteren zusätzlichen Element.

Ein Sammeln von Motorenteilen ist im Übrigen nicht möglich: Sollten bei einem Event zwei gleiche Elemente mit Strafe gewechselt werden, darf nur das zuletzt eingesetzte Bauteil in Zukunft straffrei verwendet werden.

Getriebe ohne Limit

In den vergangenen Jahren unterlag auch das Getriebe lange Zeit einer Beschränkung. Fahrer mussten zunächst eine bestimmte Anzahl von Rennen mit einem Getriebe durchfahren, bevor ebenfalls auf ein Kontingent umgestellt wurde. 2025 wurde das jedoch komplett gekippt, mit der Begründung: "Die Zuverlässigkeit der aktuellen Konstruktionen macht eine Regelung obsolet."

Auch unter dem neuen Reglement 2026 ist keine Beschränkung festgelegt. Somit können die Fahrer so viele Getriebe verbraten, wie sie möchten.

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