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Formel 1 Melbourne

Formel-1-Nachtrennen in Melbourne? Veranstalter offen dafür!

Ein Australien-Grand-Prix unter Flutlicht: Dieser Plan könnte bald in die Tat umgesetzt werden - Was für ein Formel-1-Nachtrennen in Melbourne spricht

Formel-1-Nachtrennen in Melbourne? Veranstalter offen dafür!

Steht der australische Formel-1-Lauf in Melbourne vor einer neuen Ära? Die Organisatoren rund um die Australian Grand Prix Corporation stehen Plänen für ein Nachtrennen offen gegenüber, wie AGPC-Chef Andrew Westacott im 2. Freien Training auf dem Albert Park Circuit verriet.

"Ich würde sagen, dass [der australische Bundesstaat] Victoria sehr innovativ ist, wenn es um die Entwicklung von Großveranstaltungen geht. Man muss jetzt den 15-Jahres-Horizont im Auge behalten, und deshalb hat die Regierung von Victoria erkannt, wie wichtig es ist, sich [den neuen Vertrag] zu sichern", sagte er in der Kommentatorenkabine von 'Sky Sport'.

Erst im vergangenen Jahr war der Vertrag zwischen Formel-1-Rechteinhaber Liberty Media und dem lokalen Promoter bis einschließlich 2035 verlängert worden. Damit hat der Australien-Grand-Prix derzeit eine der längsten Vertragslaufzeiten im Rennkalender. Das gibt dem Veranstalter Planungssicherheit und erleichtert geplante Innovationen.

Melbourne profitiert von langer Formel-1-Beziehung

"Man kann wirklich etwas für die Zukunft tun. Das Tolle ist, dass wir seit [der Melbourne-Premiere] 1996 eine Partnerschaft mit der Formel 1 haben, also können wir diese Dinge mit einer sehr starken Beziehung tun", freut sich Westacott. "Ich denke also, offen zu sein, ist die einfache Antwort [auf die Frage nach einem Nachtrennen]."

Der Vorteil eines Flutlichtrennens in Australien liegt auf der Hand: Das Kernpublikum der Formel 1 befindet sich nach wie vor in Europa. Mit diesem Schritt könnte die Startzeit auf eine für diese Klientel deutlich angenehmere Uhrzeit gelegt werden. Doch für ein Nachtrennen im Albert Park ist Melbourne noch nicht gerüstet.

Jacques Villeneuve

Seit 1996 fährt die Formel 1 im Albert Park in Melbourne

Foto: LAT

Um die Idee zu realisieren, müssten die nötige Infrastruktur geschaffen und Flutlichtmasten aufgestellt werden. Das wiederum hat negative Folgen für die Klimabilanz - und das in einer Zeit, in der Nachhaltigkeit groß geschrieben wird und Klimaschützer seit Jahren gegen das Rennen protestieren. Bis 2030 will die Formel 1 CO2-neutral sein.

Seit Jahren ändert sich die Startzeit in Melbourne. Von 2010 bis 2015 wurde um 17:00 Uhr Ortszeit gestartet, 2016 und 2017 um 16:00 Uhr Ortszeit und 2018 und 2019 um 16:10 Uhr Ortszeit. Seit letztem Jahr erlischt die Startampel um 15:00 Uhr Ortszeit. Dies entspricht 7:00 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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