Formel-1-Pilot Daniel Ricciardo wünscht sich Kiesbetten zurück

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Formel-1-Pilot Daniel Ricciardo wünscht sich Kiesbetten zurück
Pablo Elizalde
Autor: Pablo Elizalde
Übersetzung: Stefan Ehlen
28.10.2016, 09:44

Das Image von Formel-1-Fahrern leidet unter zu großen Auslaufzonen, glaubt Daniel Ricciardo.

Carlos Sainz Jr., Scuderia Toro Rosso STR11
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing
Fernando Alonso, McLaren MP4-31
Fernando Alonso, McLaren MP4-31
Felipe Massa, Williams FW38

"Viele von uns können es sich leisten, nicht perfekt zu fahren. Deshalb sehen wir alle weniger gut aus, wenn wir Fehler machen, die sich nicht rächen", so der Australier.

Die oft als "Parkplätze" bezeichneten riesigen Auslaufzonen der modernen Rennstrecken seien schlichtweg zu weitläufig.

"Ich bin kein großer Fan davon", sagt Ricciardo. "Es ist nicht besonders aufregend. Wir sollten zumindest etwas haben, das abschreckend wirkt."

Das Thema störe ihn und seine Formel-1-Kollegen bereits seit geraumer Zeit. "Wir reden in den Fahrerbesprechungen immer darüber. Wir könnten zum Beispiel wieder mehr Kiesbetten einsetzen", meint Ricciardo.

"Die hohen Randsteine erfüllen ihren Zweck an manchen Stellen. Es wird wieder besser. Aber das große Problem ist und bleibt: Wenn ein Fahrer von der Strecke abkommt, kann er leicht wieder zurückfahren und büßt fast nichts ein. Es müsste ihn aber doch etwas kosten."

"Wenn du einen Fehler machst, solltest du Zeit verlieren."

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