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Formel-1-Pläne: Sprints ab 2023 ohne Auswirkung auf Startaufstellung?

Was die Formel 1 am Sprintformat verändern könnte und wie schon zur Saison 2023 die Ermittlung der Startaufstellung zum Grand Prix aussehen könnte

Formel-1-Pläne: Sprints ab 2023 ohne Auswirkung auf Startaufstellung?

In der Formel-1-Saison 2023 gibt es insgesamt sechs Sprintrennen. Das steht bereits fest. Unklar ist aber noch, wo diese 100-Kilometer-Rennen ausgetragen werden - und ob sie, wie bisher, einen direkten Einfluss auf die Startaufstellung für den einen Tag später folgenden Grand Prix haben werden. Letzteres steht nämlich jetzt zur Diskussion.

Die Formel 1 könnte sich demnach dazu entscheiden, die Sprints aus dem Wochenend-Ablauf auszuklammern und als Einzelveranstaltungen abzuhalten: nur für Punkte und ohne, dass das Sprintergebnis die Startaufstellung für den Grand Prix ergeben würde. In diesem Fall wäre wohl wieder das Qualifyingergebnis maßgeblich für die Reihung beim Rennstart.

Einer, der eine solche Änderung begrüßen würde, ist der zweimalige Formel-1-Weltmeister Max Verstappen. Vor dem dritten Sprintrennen des Jahres in Brasilien betonte er einmal mehr, wie wenig er vom aktuellen Sprintformat hält.

Warum Verstappen die Formel-1-Sprints nicht mag

Verstappen: "Ich bin kein großer Fan davon, weil ich den Eindruck habe, wir tragen eigentlich gar kein richtiges Rennen aus. Man kriegt ein paar Punkte, aber weiß auch, dass man eigentlich nichts riskieren kann, weil es im Grand Prix die [großen] Punkte gibt."

Im Prinzip, so Verstappen, gehe es im aktuellen Formel-1-Sprint doch nur darum, die Reifen auszuwählen, mit denen man sicher über die 100-Kilometer-Distanz komme. "Das Racing mag mit diesen Autos ein bisschen besser sein. Aber unterm Strich sieht man nicht viele Überholmanöver, sofern sich nicht ein Auto irgendwo befindet, wo es eigentlich nicht hingehört."

Aus diesen Gründen "macht das für mich nicht sehr viel Spaß", sagt Verstappen. Er zeigt sich aber offen für eine Neuausrichtung der Sprints, wie sie nun diskutiert wird: "Wenn wir etwas anders machen wollen für mehr Action, dann können wir darüber reden."

Formel 1 zeigt sich offen für Veränderungen

Auch Kevin Magnussen spricht sich dafür aus, das Sprintformat zu überdenken. Verstappen habe da "einen Punkt", wenn er die Zurückhaltung der Fahrer beschreibe. "Vielleicht wäre es eine gute Idee, den Sprint separat abzuhandeln", meint Magnussen. "Dann kann man auch was riskieren."

Tatsächlich hat die Formel 1 bereits nach dem allerersten Sprintrennen 2021 in Silverstone in Erwägung gezogen, das kurze Rennen aus dem restlichen Wochenende auszuklammern. Formel-1-Sportchef Ross Brawn meinte damals: "Das Entscheidende wird wohl sein, ob wir einen weiteren Schritt gehen und den Sprint zu einer eigenständigen Sache machen."

Eine solche Entscheidung ist bisher nicht getroffen worden, könnte allerdings auf der Agenda stehen für die kommenden Wochen. Dann wollen Formel 1, Automobil-Weltverband (FIA) und die Teams gemeinsam die Sprintrennen für 2023 und deren Format planen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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