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Formel 1 plant Einfrierung der Motoren nach 2023

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Formel 1 plant Einfrierung der Motoren nach 2023
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26.05.2020, 08:06

Die aktuellen Power-Units sollen bis 2023 immer weniger entwickelt werden dürfen, bevor sie bis zum neuen Motorenreglement 2025 eingefroren werden

Die Formel 1 will auch die Kosten bei der Motorenentwicklung drastisch senken und plant laut Informationen von 'RaceFans' eine schrittweise Einfrierung der Power-Units in den kommenden Jahren. Bis 2023 soll die Anzahl der Upgrades an einzelnen Elementen gesenkt werden, danach würde das vollständige Design bis zu einer neuen Motorenformel eingefroren werden.

2021, 2022 und 2023 dürfen Motor, Turbolader und MGU-H ein Upgrade pro Saison erhalten, bevor sie eingefroren werden. Etwas strikter sieht es bei Energiespeicher, Kontrollelektronik und MGU-K aus: Bis zum Ende der Saison 2021 ist ein Upgrade erlaubt, ein weiteres im Zeitraum 2022 und 2023. Auch hier folgt danach der Freeze.

Dieser soll laut dem Plan der FIA dann bis zur Einführung eines neuen Motorenreglements bestehen. Dieses ist für 2025 anvisiert. Dann sollen die 2014 eingeführten V6-Turbomotoren mit einem neuen Reglement ersetzt werden. Es heißt, dass die Freeze-Pläne noch in dieser Woche angenommen werden sollen.

"Es geht in die richtige Richtung", sagt Renault-Teamchef Cyril Abiteboul im Rahmen der #ThinkingForward-Serie über die Motorenpläne. "Wir konnten dafür pushen, das verrückte Entwicklungsrennen bei den Motoren einzudämmen. Es ist echt verrückt, was wir für die Motoren ausgegeben haben - und jetzt wird sich das endlich ändern!"

In dieser Hinsicht hat die aktuelle Coronakrise für ihn einige Vorteile, auch wenn er das im Gesamtkontext so nicht sagen möchte. "Aber es ist Fakt, dass unsere Stimme endlich erhört wurde - vielleicht als Stimme, die gesunden Menschenverstand repräsentiert", so Abiteboul.

Somit wird das Leben für die aktuellen Motorenhersteller leichter. Doch was ist nun eigentlich mit potenziellen Neueinsteigern? "Die Eintrittskarte für alle, die nicht im Sport sind, ist immer noch extrem hoch", sagt der Franzose und glaubt daher nicht, dass die Formel 1 in naher Zukunft neue Motorenhersteller anlocken kann.

Doch mit dem neuen Motorenreglement 2025 könnte dann eine neue Chance bestehen. "Die neue Generation muss die Voraussetzung in Erwägung ziehen, mehr Leute in den Sport anzuziehen.

Mit Bildmaterial von LAT.

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