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Formel-1-Reifen 2026: Welche Mischungen bei welchem Grand Prix?

Hier erfahren, welche Reifenmischungen Formel-1-Lieferant Pirelli bei den einzelnen Grands Prix der Saison 2026 zur Verfügung stellt und was anders ist als 2025

Formel-1-Reifen 2026: Welche Mischungen bei welchem Grand Prix?

Pirelli-Medium-Reifen am Mercedes W15 von Lewis Hamilton

Foto: circuitpics.de circuitpics.de

In der Formel-1-Saison 2026 stellt der italienische Hersteller Pirelli die Rennreifen. Es handelt sich um Einheitsreifen: Jedes Team erhält von Pirelli identisches Material. Die verfügbaren Reifenmischungen variieren je nach Austragungsort.

Die Übersicht in diesem Artikel zeigt, welche Reifenmischungen an den jeweiligen Rennwochenenden vorgesehen sind. Pirelli kann dabei aus einem Pool von fünf verschiedenen Mischungen wählen - von C1 (sehr hart) über C2, C3, C4 bis hin zu C5 (sehr weich).

Jeweils drei Mischungen werden für den Einsatz an einem Rennwochenende nominiert. Sie lassen sich optisch an ihren Flankenfarben unterscheiden: Die härteste Mischung (Hard) ist mit Weiß markiert, die mittlere Mischung (Medium) mit Gelb und die weichste Mischung (Soft) mit Rot.

An einem normalen Rennwochenende hat jeder Fahrer zwei Sätze der harten Mischung, drei Sätze Mediums und acht Sätze der weichen Reifen zur Verfügung. Bei einem Sprint-Wochenende sind es zwei Sätze harte Reifen, vier Sätze Mediums und sechs Soft-Sätze.

Im Rennen selbst sind mindestens zwei verschiedene Mischungen zu verwenden. Ein Fahrer kann also zum Beispiel mit Medium starten und dann auf Hard wechseln oder umgekehrt.

Als Faustregel gilt: Die weichste Reifenmischung an einem Rennwochenende ist die bevorzugte Wahl für das Qualifying. Denn die weichste Mischung ermöglicht theoretisch die beste Leistung auf einer einzigen Runde.

Hier dreht Formel-1-Ausrüster Pirelli für die Saison 2026 das Rad zurück: Die 2025 eingeführte C6-Mischung wird es nicht mehr geben. Das war im vergangenen Jahr ein besonders weicher Reifen, dessen Leistung für kurze Zeit nochmals besser ausfiel als bei der C5-Mischung. Dieser kam in Imola, Monaco, Kanada und Aserbaidschan zum Einsatz.

Wo es andere Reifen gibt als im Vorjahr

Damit sind wir auch schon bei der ersten Änderung für 2026: Weil es den C6-Reifen nicht mehr gibt, ist der C5 in Montreal die weichste Mischung. Und obwohl Pirelli damit die weichstmögliche Wahl getroffen hat, fährt man damit eine Spur härter als im vergangenen Jahr: C3, C4 und C5 statt C4, C5 und C6.

Das lässt sich in der Grafik anhand der Pfeile sehen, auch wenn es im ersten Moment seltsam erscheint, dass der Pfeil nach links in Richtung härter zeigt, obwohl man bei der weichsten Stufe ist.

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