Formel-1-Teamchef: Topteams sind schon zu weit davongezogen

Haas-Teamchef Günther Steiner glaubt nicht, dass das Mittelfeld der Formel 1 2017 eine Chance hat, zu den Spitzenteams Ferrari, Mercedes und Red Bull Racing aufzuschließen.

Formel-1-Teamchef: Topteams sind schon zu weit davongezogen
Romain Grosjean, Haas F1 Team VF-17
Günther Steiner, Haas F1 Team, Teamchef
Romain Grosjean, Haas F1 Team VF-17; Esteban Ocon, Force India VJM10; Carlos Sainz Jr., Toro Rosso S
Kevin Magnussen, Haas F1 Team
Romain Grosjean, Haas F1 Team VF-17; Carlos Sainz Jr., Toro Rosso STR12

Dafür sei der Abstand bereits zu groß.

"Im Mittelfeld geht es ziemlich eng zur Sache, die Lücke zu den großen 3 Teams ist allerdings gewaltig", sagt Steiner gegenüber Formula1.com.

"Mercedes, Ferrari und auch Red Bull Racing liegen deutlich vor dem Rest."

"Wird sich das ändern? Ich hoffe es", sagt Steiner. "Ich befürchte nur: Es bleibt so für den weiteren Verlauf der Formel-1-Saison 2017."

Und das sind schlechte Nachrichten für die Verfolger. Denn aus den bisherigen Ergebnissen der Formel 1 2017 geht hervor: Der Abstand des besten Piloten zur Spitze betrug im Qualifying 1 Sekunde oder mehr.

Deshalb richtet sich Steiner auf einen harten Kampf um die Platzierungen hinter Ferrari, Mercedes und Red Bull Racing ein.

"Ich denke, wir können es mit den Teams aus dem Mittelfeld aufnehmen." Dabei spiele aber das Entwicklungsrennen eine große Rolle. "Die Qualität muss stimmen", sagt Steiner.

"Schon in Barcelona haben wir ein großes Update dabei. Und dann geht es wieder in den Windkanal. Sobald wir dort Fortschritte machen, werden neue Teile produziert. Diese wollen wir dann Rennen für Rennen ans Auto bringen."

geteilte inhalte
kommentare
Formel-1-Chef Chase Carey: "Rennen in New York hat Priorität"

Vorheriger Artikel

Formel-1-Chef Chase Carey: "Rennen in New York hat Priorität"

Nächster Artikel

Formel 1 2017: Diese Nachwuchspiloten testen dieses Jahr für Ferrari

Formel 1 2017: Diese Nachwuchspiloten testen dieses Jahr für Ferrari
Kommentare laden