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Historie

Formel-1-Teams, die während der Saison ihr Design gewechselt haben

Nicht immer beenden Formel-1-Teams eine Saison auch mit dem Design, das sie im Winter auf dem neuen Auto vorgestellt haben ...

Formel-1-Teams, die während der Saison ihr Design gewechselt haben

Jordan hat sich 1996 während der Saison für ein neues Design entschieden

Foto: Getty Images

In der Formel 1 ist es heutzutage ganz normal, dass ein Team nicht das ganze Jahr über mit dem gleichen Design fährt. In der modernen Königsklasse setzen viele Rennställe zu bestimmten Anlässen gerne auf eine Sonderlackierung - einige sogar mehrmals pro Saison.

In unserer Fotostrecke schauen wir uns allerdings ganz bewusst keine Sonderdesigns an, sondern Teams, die ihre Lackierung im Laufe eines Jahres nachhaltig geändert haben. Ein Beispiel dafür ist Cadillac, das zu Beginn der Saison 2026 auf ein asymmetrisches Design setzte.

"Wir haben die asymmetrische Lackierung während der Super-Bowl-Halbzeitshow vorgestellt, weil wir dachten, dass das eine weitere Möglichkeit ist zu zeigen, dass das Team die Formel 1 etwas anders angehen möchte", erklärt Teamchef Graeme Lowdon.

Inzwischen ist der US-Rennstall allerdings davon abgerückt und geht mit einem ganz gewöhnlichen Design in Schwarz und Weiß an den Start. Cadillac ist dabei in der Geschichte der Königsklasse keinesfalls das erste Team, das diesen Schritt gegangen ist.

Die Gründe für einen radikalen Designwechsel können dabei unterschiedlich sein. Häufig haben beispielsweise Sponsoren ihre Finger im Spiel, die gerne "ihre" Farben auf dem Auto sehen möchten. Und bei einem Sonderfall in unserer Fotostrecke hat sogar die FIA beim geplanten Design eines Boliden eingegriffen.

Für Aufsehen sorgte zum Beispiel auch die Entscheidung von Jordan, sein Autodesign während der laufenden Saison 1996 zu ändern. Startete man mit einem gelben Boliden ins Jahr, bekam der Jordan 196 später eine goldene Lackierung - bevor man 1997 wieder zurückruderte.

Obwohl es zwischen dem Design eines Autos und dem sportlichen Erfolg eigentlich keinen Zusammenhang geben sollte, ist auffällig, dass viele Autos in unserer Fotostrecke nicht übermäßig erfolgreich werden. Der Jordan 196 ist mit WM-Platz fünf hier eher ein Ausreißer nach oben.

Andere Boliden in unserer Liste holten teilweise keinen einzigen WM-Punkt - egal ob mit dem alten oder dem neuen Design.

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