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Formel-1-Technik 2020: Die wichtigsten Neuerungen am Red Bull RB16

Formel-1-Experte Giorgio Piola und sein Kollege Matthew Somerfield decken auf, was wirklich neu ist am Red-Bull-Honda RB16 von Max Verstappen

Formel-1-Technik 2020: Die wichtigsten Neuerungen am Red Bull RB16

Nanu? Fährt Red Bull in der Formel-1-Saison 2020 etwa nur mit einem "aufgemotzten" Vorjahresauto? Diese Frage dürfte sich mancher Beobachter gestellt haben, als er vergangene Woche die Autovorstellung des RB16 verfolgte. Denn: Auf den ersten Blick wirkt der Neuwagen von Alexander Albon und Max Verstappen nur wenig innovativ.

Dass dieser erste Eindruck täuscht, zeigen unsere Formel-1-Technikexperten Giorgio Piola und Matthew Somerfield in ihrer Analyse zum Red-Bull-Honda RB16, die wir hier im Detail vorstellen.

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Da wäre zum Beispiel die vollkommen neu gestaltete Frontpartie mit zusätzlichen Öffnungen und kleinen "Hörnern" auf der Oberseite des Chassis. "Flügelchen" sind dem Red Bull auch rund um das Cockpit gewachsen. Und auch die Hinterradaufhängung weiß zu überraschen.

In unserer Fotostrecke zeigen wir die wichtigsten Neuerungen am Red Bull RB16 und lassen Piola und Somerfield dessen Besonderheiten erklären.

Red Bull RB16

Red Bull RB16
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Foto: Red Bull Content Pool

Auf den ersten Blick wirkt der Red Bull RB16 nicht sehr innovativ, doch Giorgio Piola und Matthew Somerfield beweisen in ihrer Analyse das Gegenteil!

Red Bull RB16

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Foto: Red Bull Content Pool

Das wohl auffälligste Merkmal des RB16 ist seine neu gestaltete Frontpartie mit der Nasenspitze, in die gleich mehrere Öffnungen eingelassen sind. Ganz neu ist dieser Ansatz nicht: Red Bull hat bereits in den vergangenen Jahren mit einem solchen "Schnorchel" gearbeitet.

Red Bull RB16

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Foto: Red Bull Content Pool

2020 ist die Nasenspitze breiter und flacher gehalten, außerdem mündet sie nicht mehr direkt in die Frontpartie dahinter, sondern spaltet sich in diverse Öffnungen auf. Red Bull will sich die Luft zunutze machen, um die aerodynamische Effizienz des Fahrzeugs zu optimieren, zum Beispiel mithilfe des sogenannten S-Schachts.

Red Bull RB16

Red Bull RB16
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Foto: Red Bull Content Pool

Insgesamt ist die Frontpartie des RB16 schmaler gehalten als beim Vorgängerauto. Hinzu kommt zu beiden Seiten eine Cape-Vorrichtung, wie sie vor Jahren von Mercedes eingeführt wurde. Das Prinzip ist das gleiche wie beim Silberpfeil: Die anströmende Luft wird mittels der nach unten gerichteten Cape-Bauteile unter das Auto gelenkt.

Red Bull RB16

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Foto: Red Bull Content Pool

Die schmalere Nase hat es den Designern zudem gestattet, neue Aufhängungspunkte für die vorgeschriebenen TV-Kameras zu finden, in einem aus aerodynamischer Sicht günstigeren Bereich der Frontpartie.

Red Bull RB16

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Foto: Red Bull Content Pool

Neu sind die beiden kleinen "Hörner" zu beiden Seiten der S-Schacht-Öffnung auf der Fahrzeugoberseite. Damit will Red Bull den dort austretenden Luftstrom gezielt nach hinten leiten.

Red Bull RB16

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Foto: Red Bull Content Pool

Rein konzeptionell hat sich im Bereich der Luftleitbleche und Windabweiser vor den Seitenkästen nur wenig getan. Allerdings wurden die entsprechenden Teile an die nun deutlich schmaleren und kompakteren Seitenkäste angepasst. Der dortige Lufteinlass ist jetzt kleiner und die Seitenkästen an sich sind noch stärker eingezogen.

Red Bull RB16

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Foto: Red Bull Content Pool

Anhand der veränderten Motorhaube wird klar, wie viel Mühe sich Red Bull gegeben hat, den Antrieb und alle weiteren Motorenkomponenten noch platzsparender im Auto zu verstauen. Das Ergebnis ist eine überaus schlanke Taille für den RB16, mit sicherlich positiven Folgen für die aerodynamische Gesamtleistung des Fahrzeugs.

Red Bull RB16

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Foto: Red Bull Content Pool

Am hinteren Ende des Cockpits finden sich zwei kleine Finnen, wie sie einst Marussia in die Formel 1 eingeführt hat. Am RB16 helfen diese senkrecht stehenden Teile, den vom Halo kommenden Luftstrom gezielt hin zum Heck zu leiten. Ergänzt wird dieses Ensemble durch ein kleines Winglet direkt unterhalb der Airbox.

Red Bull RB16

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Foto: Giorgio Piola

Besonders spannend wird es dann an der Hinterachse, wie diese Grafik von Giorgio Piola verdeutlicht. Red Bull hat den unteren Querlenker (1) angehoben, um mehr Platz für den Luftstrom hin zum Diffusor zu haben. Außerdem werden so die Winglets unterhalb der Bremshalterung besser angeströmt.

Red Bull RB16

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Foto: Giorgio Piola

Besonders spannend wird es dann an der Hinterachse, wie diese Grafik von Giorgio Piola verdeutlicht. Red Bull hat den unteren Querlenker (1) angehoben, um mehr Platz für den Luftstrom hin zum Diffusor zu haben. Außerdem werden so die Winglets unterhalb der Bremshalterung besser angeströmt.

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Foto: Red Bull Content Pool

Im Heckbereich hat Red Bull die Kühlöffnung deutlich weiter nach unten ausgerichtet als bei seinen bisherigen Fahrzeugen, was vielleicht auch der hohen Aufhängung geschuldet ist - und dem Wunsch, dass hier besser mit dem Unterboden und dem Diffusor interagiert werden soll.

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Foto: Red Bull Content Pool

Keine Änderungen gibt es an der Auspuffkonfiguration mit einer großen Röhre und zwei kleinen Röhren, die direkt darüber angebracht sind und leicht nach oben in Richtung Heckflügel zielen.

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Foto: Red Bull Content Pool

Interessant: Red Bull setzt 2020 auf eine doppelte Heckflügelhalterung, nicht mehr auf eine einfache Haltestrebe. Das könnte Auswirkungen auf das geplante Design der Flügelprofile haben.

Weitere Co-Autoren: Matthew Somerfield. Mit Bildmaterial von Red Bull Content Pool.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Fahrer Max Verstappen
Teams Red Bull
Urheber Stefan Ehlen