Formel-1-Technik mit Giorgio Piola
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Formel-1-Technik mit Giorgio Piola

Formel-1-Technik: Alle Updates beim GP China 2017 in Shanghai

Ein detaillierter Blick auf die technischen Details der Formel-1-Autos, wie sie beim Grand Prix von China 2017 in Shanghai zu sehen waren.

Formel-1-Technik: Alle Updates beim GP China 2017 in Shanghai
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Mercedes F1 W08: Vorderradbremse
Mercedes F1 W08: Vorderradbremse
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Ein Blick auf die Vorderradbremse des Mercedes F1 W08 ohne Bremstrommel offenbart den komplizierten Weg, den die Luft nimmt, um die Bremse zu kühlen. Die Bremsscheibe weist das aus der Saison 2016 bekannte, gebogene Design (roter Pfeil) auf. Grund für diese Maßnahme ist in erster Linie eine Gewichtsreduzierung. Für die Kühlung sorgen 6 Lochreihen, die möglich geworden sind, weil die Bremsscheibe laut 2017er Reglement nun 32 Millimeter breit sein darf. The disc still features the scalloped design (red arrow) introduced during 2016 for weight reduction and cooling benefits, while an increase to 32mm discs allowed by the 2017 regulations also allows six drill holes in the disc's face for cooling (inset).

Foto: Sutton Images

Mercedes F1 W08: Frontpartie
Mercedes F1 W08: Frontpartie
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Dieses Bild verdeutlicht, wie dicht beim Mercedes die Bremszylinder und die Vorderradaufhängung beieinander liegen. Das sogenannte "Packaging" ist im Laufe der Jahre immer extremer geworden.

Foto: Sutton Images

Mercedes F1 W08: Vorderradaufhängung
Mercedes F1 W08: Vorderradaufhängung
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Am fertig montierten vorderen Bremskanal des Mercedes fällt das Horn auf, das den oberen Querlenker trägt. In diesem Bereich gibt es mehrere Finnen. Diese sollen die Luft so leiten, dass einerseits Abtrieb generiert wird, andererseits die von den Bewegungen der Reifen verursachten Luftverwirbelungen verringert werden.

Foto: Sutton Images

Mercedes F1 W08: Splitter
Mercedes F1 W08: Splitter
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Dieses Bild zeigt den Splitter des Mercedes. Interessant ist dabei die dünne Metallstrebe, die sich verbiegt, während das Auto für den Einsatz auf der Rennstrecke vorbereitet wird.

Foto: Sutton Images

Mercedes F1 W08: Hinterradbremse
Mercedes F1 W08: Hinterradbremse
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Ähnlich wie die Vorderradbremse, so weist auch die Hinterradbremse des Mercedes eine komplizierte Luftführung zur Kühlung auf. Der äußere der beiden Kühlungskanäle für die Bremszange ist mit einer hitzeresistenten Farbe versehen. Wie die Hitze im Inneren der Felge zirkuliert, hat eine große Auswirkung auf Temperatur und Luftdruck im Reifen.

Foto: Sutton Images

Ferrari SF70H: Vorderradbremse
Ferrari SF70H: Vorderradbremse
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Die Vorderradbremse des Ferrari SF70H wies am China-Wochenende nur 4 Lochreihen auf. Wenn man bedenkt, dass es auch eine Variante mit 6 Lochreihen gibt, bei der die Löcher selbst kleiner ausfallen, dann hatte Ferrari in Shanghai ganz offensichtlich nicht mit Temperaturproblemen zu kämpfen. This suggests that temperatures are not a limiting factor, considering there exists an option with up to six smaller drill holes.

Foto: Sutton Images

Ferrari SF70H: Bremsbelüftung vorn
Ferrari SF70H: Bremsbelüftung vorn
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Dieser Blick auf den vorderen Bremskanal des Ferrari zeigt, welch große Rolle die Aerodynamik auch in diesem Bereich des Autos spielt. Um den Luftstrom zu lenken, gibt es zahlreiche Finnen und Zusatzflügel.

Foto: Sutton Images

Ferrari SF70H: Bremsbelüftung vorn
Ferrari SF70H: Bremsbelüftung vorn
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Diese Nahaufnahme der vorderen Bremsbelüftung am Ferrari offenbart die Metallstreben, die zu Saisonbeginn eingeführt wurden, um Kleinteilen den Weg in den Bremskanal zu versperren.

Foto: Sutton Images

Ferrari SF70H: Frontpartie
Ferrari SF70H: Frontpartie
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Auf diesem Bild der Vorderradaufhängung des Ferrari fällt vor allem das in Mode gekommene 3. Hebelement auf. Dieses liegt weit oben zwischen den beiden Kippstangen der Aufhängung.

Foto: Sutton Images

Ferrari SF70H: S-Schacht
Ferrari SF70H: S-Schacht
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Dieses Bild der Auslassöffnung des S-Schachts am Ferrari macht deutlich, mit wie viel Liebe zum Detail die Oberfläche gestaltet wurde, um die Luft so ruhig wie möglich nach hinten zu leiten.

Foto: Sutton Images

Ferrari SF70H: Seitenkasten
Ferrari SF70H: Seitenkasten
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Diese Nahaufnahme des Ferrari macht deutlich, wie das Winglet an der Schulter des Unterbodens mit dem darüberliegenden Luftleitelement am Seitenkasten verbunden ist.

Foto: Sutton Images

Ferrari SF70H: Seitenkasten, Detail
Ferrari SF70H: Seitenkasten, Detail
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Ein seltener Blick in das Innenleben des Seitenkastens beim Ferrari: Man sieht, wie diverse Finnen die Luft im Sinne einer besseren Kühlung auch im Inneren noch lenken.

Foto: Sutton Images

Ferrari SF70H: Unterboden
Ferrari SF70H: Unterboden
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Der Unterboden des Ferrari weist nun eine Lippe auf (weiße Pfeile). Darunter verbirgt sich aller Wahrscheinlichkeit nach ein Kühlungskanal für das Ölsystem.

Foto: LAT Images

Ferrari SF70H: Hinterradbremse
Ferrari SF70H: Hinterradbremse
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Die hinteren Bremsscheiben am Ferrari kamen in China sogar mit nur 3 Lochreihen aus. Ungeachtet dessen wiesen sie die per Reglement erlaubte Maximalbreite von 32 Millimetern auf. Genau wie an der Front, so gibt es an der Öffnung der Bremsbelüftung auch hier die Metallstreben, die Kleinteile abhalten sollen.

Foto: Sutton Images

Red Bull RB13: Frontflügel
Red Bull RB13: Frontflügel
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Der Frontflügel des Red Bull RB13 ist nicht ganz so komplex wie manch anderer im Feld. Elegant ist er allemal. Die Art und Weise, wie die inneren Flaps nach oben gebogen sind, gibt es an keinem anderen Auto.

Foto: Sutton Images

Red Bull RB13: Vorderradbremse
Red Bull RB13: Vorderradbremse
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Am Red Bull dient die über den großen Lufteinlass am vorderen Bremskanal zugeführte Luft nicht nur der Kühlung der Bremse. Auch die angeblasene Vorderachse wird darüber mit Luft versorgt. Austrittspunkt für die Luft ist die Radnabe (großer Pfeil rechts). Die Bremszange liegt am Red Bull anders als bei den meisten anderen Autos im Feld ganz unten. Für die Zange gibt es einen separaten Kühlungskanal. Die Bremsscheibe wies am China-Wochenende 5 Lochreihen auf.

Foto: Sutton Images

Red Bull RB13: Frontpartie
Red Bull RB13: Frontpartie
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Diese eindrucksvolle Nahaufnahme des Red Bull ohne Nase verdeutlicht, wie clever die Bremszylinder, die Vorderradaufhängung (konkret die Lenkung), die Kühlung für den Fahrer und der S-Schacht arrangiert sind.

Foto: Sutton Images

Red Bull RB13: Vorderradaufhängung
Red Bull RB13: Vorderradaufhängung
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Dieses Bild zeigt wie weit oben beim Red Bull die Kippstangen der Vorderradaufhängung liegen. Zudem ist hier gut zu erkennen, wie Red Bull beim Hebelement auf Tellerfedern setzt. Dieses Prinzip wendet das Team nun schon seit Jahren an.

Foto: Sutton Images

Red Bull RB13: S-Schacht
Red Bull RB13: S-Schacht
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Nahaufnahme der Auslassöffnung des S-Schachts am Red Bull.

Foto: Sutton Images

Red Bull RB13: Windabweiser
Red Bull RB13: Windabweiser
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Dieses Bild des Red Bull offenbart die elegante Komplexität der großen Windabweiser (Bargeboards) und der dazugehörigen Luftleitelemente.

Foto: Sutton Images

Red Bull RB13: Heckflügel
Red Bull RB13: Heckflügel
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Am Heckflügel des Red Bull gibt es nun auch die vorn offenen Lamellen an den äußeren Endplatten, wie sie in der Saison 2016 erstmals von Toro Rosso präsentiert und mittlerweile von einem Großteil der Teams kopiert wurden.

Foto: Sutton Images

Red Bull RB13: Unterboden
Red Bull RB13: Unterboden
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Nahaufnahme der Einschnitte im hinteren Bereich des Unterbodens am Red Bull: Mit dieser seit 2016 gebräuchlichen Methode sollen die Luftverwirbelungen der Hinterreifen reduziert werden, sodass die Luft ruhiger in Richtung Diffusor strömt, um damit den Abtrieb an der Hinterachse zu erhöhen.

Foto: Sutton Images

Red Bull RB13: Hinterradbremse
Red Bull RB13: Hinterradbremse
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Dieser Blick auf die Hinterradbremse des Red Bull zeigt, wie auf hitzeresistente Farbe gesetzt wird. Genau wie bei Mercedes, geht es hier nicht allein um Kühlung, sondern darum, die Hitze im Inneren der Felge so zirkulieren zu lassen, dass sie Temperatur und Luftdruck im Hinterreifen positiv beeinflusst.

Foto: Sutton Images

Toro Rosso STR12: Vorderradbremse
Toro Rosso STR12: Vorderradbremse
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Toro Rosso setzte am STR12 am China-Wochenende auf vordere Bremsscheiben mit 6 Lochreihen. Im Gegensatz zu manch anderen Teams liegen die Löcher allerdings in jeweils einer Reihe und sind nicht diagonal angeordnet.

Foto: Sutton Images

Toro Rosso STR12: Hinterradbremse
Toro Rosso STR12: Hinterradbremse
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An der Hinterradbremse setzt Toro Rosso schon traditionell auf eine komplizierte Luftführung. Und hier fällt auf, dass die Löcher in der Bremsscheibe anders als vorn diagonal angeordnet sind. Die Anzahl der Lochreihen lag am China-Wochenende bei deren 5.

Foto: Sutton Images

Toro Rosso STR12: Bremstrommeln
Toro Rosso STR12: Bremstrommeln
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Dieses Bild zeigt, wie Toro Rosso die Bremstrommeln mit einer hitzeresistenten Schicht versehen hat, um den Wärmeaustausch im Inneren der Felgen zu verbessern.

Foto: Sutton Images

Toro Rosso STR12: Heckflügel
Toro Rosso STR12: Heckflügel
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Der Heckflügel des Toro Rosso wies am China-Wochenende eine dezente Löffelform auf. Man hat sich hier am Beispiel Mercedes orientiert, um den Abtrieb zu erhöhen, ohne den Luftwiderstand zu erhöhen.

Foto: Sutton Images

Force India VJM10: Frontflügel
Force India VJM10: Frontflügel
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Force India hat am VJM10 den Frontflügel überarbeitet, wenngleich er vom Konzept her stark an die Philosophie aus der Saison 2016 erinnert. Die größte Veränderung sind die V-förmig gestalteten Flaps, die für eine klare Abtrennung des äußeren Bereichs sorgen. Der äußere Bereich mit all seinen Winglets und Flaps dient dazu, die Luft auf und um die Vorderreifen herum zu leiten.

Foto: Sutton Images

Force India VJM10: Nase
Force India VJM10: Nase
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Die Nase des Force India ist eine aggressive Weiterentwicklung des Kobra-Designs, dem das Team bereits seit 2 Jahren vertraut. Bei der aktuellen Variante strömt dank größerer Öffnungen mehr Luft links und rechts der daumenförmigen Nase nach hinten.

Foto: Sutton Images

Force India VJM10: Vorderradbremse
Force India VJM10: Vorderradbremse
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Dieses Bild der Vorderradbremse des Force India ohne Bremstrommel verdeutlicht, welche Wege die Luft im Sinne der Kühlung geht. Das Team setzt dabei sowohl auf komplizierte Luftkanäle als auch auf das Prinzip der angeblasenen Vorderachse.

Foto: Sutton Images

Force India VJM10: Frontpartie
Force India VJM10: Frontpartie
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Wie die Topteams Mercedes, Ferrari und Red Bull, so hat sich auch Force India für ein extremes "Packaging" im Bereich der Vorderradaufhängung entschieden. Hätte man nicht einen Großteil des Chassis herausgeschnitten, hätte das große Hebelement zwischen den beiden Kippstangen der Vorderradaufhängung gar keinen Platz.

Foto: Sutton Images

Force India VJM10: Lenkrad
Force India VJM10: Lenkrad
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Am Lenkrad des Force India hat man für diese Saison die Kupplungshebel modifiziert, um Sergio Perez und Esteban Ocon einen Referenzpunkt geben zu können. Dank der neuen Form haben die Fahrer mehr Gefühl, wenn sie beim Start oder beim Losfahren aus der Box die Kupplung kommen lassen.

Foto: Sutton Images

Williams FW40: S-Schacht
Williams FW40: S-Schacht
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Williams setzt 2017 auf einen S-Schacht. Dieses Bild des FW40 zeigt die Auslassöffnung und die aerodynamisch gestalteten Teile in diesem Bereich, allen voran die Verkleidung des Pitotrohrs.

Foto: Sutton Images

Williams FW40: Motorenabdeckung
Williams FW40: Motorenabdeckung
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Diese Innenaufnahme der Motorenabdeckung des Williams offenbart, wie es links und rechts der Haifisch-Finne 2 kleine Luftauslässe gibt.

Foto: Sutton Images

Haas VF-17: Frontflügel
Haas VF-17: Frontflügel
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Der Frontflügel des Haas VF-17 wurde für den Saisonauftakt in Australien generalüberholt. Das Hauptflügelelement ist seither stärker gebogen. Der Zusatzflügel an der äußeren Endplatte ist länger.

Foto: Sutton Images

Haas VF-17: Vorderradbremse
Haas VF-17: Vorderradbremse
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Aufgrund der engen Zusammenarbeit mit Ferrari ähneln zahlreiche Komponenten des Haas stark jenen des Ferrari. Das US-Team nimmt jedoch von Strecke zu Strecke eigene Anpassungen vor. So wiesen die vorderen Bremsscheiben des Haas am China-Wochenende 6 Lochreihen mit diagonal angeordneten Löchern auf. Damit hat man sich für die maximal von Ferrari verfügbare Kühlung entschieden.

Foto: Sutton Images

Haas VF-17: Hinterradbremse
Haas VF-17: Hinterradbremse
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An der Hinterradbremse setzt Haas wie Ferrari auf Metallstreben in der Öffnung des Bremskanals, um Kleinteile abzuhalten. Die hintere Bremsscheibe kam am China-Wochenende im Gegensatz zu vorn mit 5 Lochreihen aus.

Foto: Sutton Images

Renault RS17: Frontpartie
Renault RS17: Frontpartie
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Auch Renault setzt auf das Konzept des extremen "Packagings" im Bereich der Vorderradaufhängung. Dieses Bild des RS17 zeigt, wie weit oben die beiden Kippstangen und das dazwischenliegende Hebelement angebracht sind.

Foto: Sutton Images

Renault RS17: Hinterradbremse
Renault RS17: Hinterradbremse
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An der Hinterradbremse setzte Renault am China-Wochenende auf 4 Lochreihen in der Bremsscheibe, wobei diese in jeweils einer Reihe angeordnet waren.

Foto: Sutton Images

McLaren MCL32: Lenkrad
McLaren MCL32: Lenkrad
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Diese Aufnahme des Lenkrads vom McLaren MCL32 zeigt, mit wie viel Liebe zum Detail die Kupplungshebel geformt wurden, um Fernando Alonso und Stoffel Vandoorne mehr Gefühl für die Kupplung zu geben.

Foto: Sutton Images

McLaren MCL32: T-Flügel
McLaren MCL32: T-Flügel
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Der neugestaltete T-Flügel am McLaren ist eine Kombination der Designideen von Mercedes und Williams. Der obere Teil des oval gestalteten Flügels dient dem Abtrieb des Autos. Der untere Teil ist hauptsächlich zur Unterstützung da und soll den Einfluss des T-Flügels auf den Heckflügel verringern.

Foto: Sutton Images

McLaren MCL32: T-Flügel
McLaren MCL32: T-Flügel
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So sieht der T-Flügel am McLaren von hinten aus.

Foto: Sutton Images

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