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Formel 1 Dschidda

Formel-1-Technik: Die Low-Drag-Entwicklungen in Saudi-Arabien

Die Formel-1-Teams benötigen auf der Strecke von Saudi-Arabien viel Topspeed und müssen daher auf Low-Drag-Konfigurationen setzen

Formel-1-Technik: Die Low-Drag-Entwicklungen in Saudi-Arabien

Formel-1-Technik mit Giorgio Piola

Giorgio Piola analysiert und erklärt die Technik in der Formel 1!

Die langen Geraden und die hohen Geschwindigkeiten der Formel-1-Strecke in Saudi-Arabien bieten den Teams seit jeher die perfekte Gelegenheit, ihre Ideen für einen geringen Luftwiderstand zu präsentieren.

Ferrari hat eine Reihe von Verbesserungen an seinem SF-23 vorgenommen, nicht nur um die besonderen Herausforderungen der Strecke zu meistern, sondern auch im Rahmen der ständigen Suche nach mehr Leistung.

Dies begann mit dem Frontflügel, der in zwei Bereichen detailliert verändert wurde. Zum einen wurde der obere Flap gekürzt, um den Abtrieb und den Luftwiderstand zu reduzieren.

Zum anderen wurde der Übergang zwischen Flap und Endplatte (roter Pfeil) deutlich verändert. Hier gibt es nun eine C-förmige Aussparung, ähnlich der Lösung, die andere Teams in dieser Saison bereits verfolgt haben, um einen Teil des Outwash-Effekts wiederherzustellen, den das Reglement zu verhindern versucht.

Die Lösung von Ferrari ist wahrscheinlich eine schnelle Lösung, während an einer besseren Lösung für die kommenden Rennen gearbeitet wird, da nur der hinterste Flap geändert wurde.

Ferrari

Ferrari hat auch die Kante des Unterbodens überarbeitet

Foto: Giorgio Piola

Im Vergleich dazu haben andere Teams den Rest der Flaps und der Endplatte stärker in ihr Design integriert.

Auch an der Bodenkante wurden einige Änderungen vorgenommen: Der vordere Ausschnitt und der erhöhte hintere Teil wurden verfeinert, um den Luftstrom zu verbessern und gleichzeitig die Leistung des Unterbodens zu steigern.

Ferrari-Heckflügel

Der Low-Downforce-Heckflügel aus dem Bahrain-Training ist zurück

Foto: Giorgio Piola

Der Lower-Downforce-Heckflügel mit einer einzelnen Halterung, den Ferrari im Freien Training in Bahrain getestet hatte, kehrte ebenso zurück wie ein entmachteter Beam-Wing, um den Abtrieb und den Luftwiderstand weiter zu reduzieren.

Diffusor

Auch mit dem Beam-Wing soll der Luftwiderstand reduziert werden

Foto: Giorgio Piola

Red Bull hat für den Großen Preis von Saudi-Arabien einen weiteren Heckflügel in sein Angebot aufgenommen, der sich optisch nicht wesentlich unterscheidet und auch in Sachen Abtrieb nicht am unteren Ende der Skala angesiedelt ist.

Stattdessen handelt es sich um eine ausgewogene Verschiebung in Richtung unteres Ende des Spektrums, die bei Bedarf immer noch genügend Abtrieb in den Kurven bietet, aber auch weniger Luftwiderstand erzeugt als das in Bahrain eingesetzte Pendant.

Red-Bull-Heckflügel

Red Bull hat einen neuen Heckflügel im Gepäck

Foto: Giorgio Piola

Auch der Beam-Wing wurde etwas zurückgenommen, damit er zusammen mit dem Heckflügel das richtige Maß an Leistung liefert.

Im Vergleich zu Bahrain hat Mercedes die Krümmung des äußeren Unterbodens leicht verändert - eine subtile Änderung, von der das Team jedoch hofft, dass sie den Luftstrom zum Unterboden und zum Diffusor verbessert.

Mercedes

Eine Neuerung bei Mercedes: die Kante des Unterbodens

Foto: Giorgio Piola

In der Zwischenzeit wurde der Heckflügel modifiziert, um ihn besser an die Hochgeschwindigkeitscharakteristiken der Rennstrecke von Dschidda anzupassen. Die Hinterkante des oberen Flaps wurde im mittleren Bereich zurückgeschnitten (blauer Pfeil), während der Ausschnitt der Endplatte ebenfalls modifiziert wurde, um einen Abschnitt mit voller Spannweite zu integrieren.

Diese Lösung wurde in der vergangenen Saison erstmals von Alpine in Saudi-Arabien eingesetzt, und Mercedes führte später eine eigene Version ein, als es auf Low-Downforce-Strecken ging.

Mercedes-Heckflügel

Auch am Heckflügel haben die Silberpfeile gearbeitet

Foto: Giorgio Piola

In diesem Fall steht dem Team eine weitere Option zur Verfügung (Einschub, roter Pfeil), bei der die Hinterkante der Flügelspitze ebenfalls zurückgeschnitten wird.

Aston Martin möchte an seinen beeindruckenden Saisonstart anknüpfen und hat sowohl den Front- als auch den Heckflügel modifiziert, um den Herausforderungen der Strecke in Dschidda gerecht zu werden.

Aston-Martin-Heckflügel

Bei Aston Martin wurden Front- und Heckflügel modifiziert

Foto: Giorgio Piola

Bei beiden Flügeln wurde die Hinterkante der oberen Flaps gekürzt, um den Anpressdruck und den Luftwiderstand zu reduzieren, während die Änderungen an Front und Heck ausgeglichen wurden.

Parallel zu den Änderungen am Heckflügel wurde auch das Layout des Beam-Wings modifiziert, wobei neben einer Anpassung der Sehnenlänge auch ein verringerter Anstellwinkel angewendet wurde.

Mit Bildmaterial von Giorgio Piola.

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