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Formel-1-Technik: Dieser neue Unterboden hat Ferrari geholfen

Ferrari konnte in Japan wieder etwas vom Punktvorsprung von Mercedes abknabbern: Das gelang dem Rennstall auch durch einen neuen Unterboden

Formel-1-Technik: Dieser neue Unterboden hat Ferrari geholfen

Formel-1-Technik mit Giorgio Piola

Giorgio Piola analysiert und erklärt die Technik in der Formel 1!

Ferrari hat im Kampf mit Mercedes um den zweiten Platz in der Formel 1 in diesem Jahr mit der Einführung eines neuen Unterbodens beim Großen Preis von Japan am vorvergangenen Wochenende einen weiteren Schritt nach vorne gemacht.

Das Ziel des Updates war es, einige der Verluste zu reduzieren, die entlang des Bodens entstehen, was wiederum zu einer Leistungssteigerung geführt haben dürfte.

Die Änderungen begannen an der Vorderseite der Bodens, wo die Gitter leicht modifiziert wurden, um eine bessere lokale Strömung zu gewährleisten und gleichzeitig die Qualität stromabwärts zu verbessern.

 

Die Form der Gitter und die Art und Weise, wie sie an der Vorderkante des Bodens abgestützt werden, wurden geändert. Dies wird dazu beitragen, das Verhältnis des Luftstroms zur Oberseite des Bodens zu verändern.

Die Kante des Bodens wurde an der Stelle, an der sie sich zum Hinterreifen hin verjüngt, neu gestaltet, wobei die nach oben abfallende Fläche nun bewusster nach unten gewölbt ist, bevor sie eine Lippe an der Begrenzung des Bodens bildet.

Ferrari SF-23

Der Boden des Ferrari SF-23 aus einer anderen Perspektive

Foto: Giorgio Piola

Die Seitenwand des Diffusors, ein Bereich, auf den Ferrari bereits einen Teil seiner Ressourcen konzentriert hat, wurde ebenfalls verändert, um von den Änderungen zu profitieren, die im vorderen Bereich vorgenommen wurden.

Ferrari waren nicht die Einzigen, mit einem neuen Unterboden, denn Red Bull brachte das Update, das es in Singapur als Folge des Set-up-Wirrwarrs, der sein Rennwochenende dort beeinträchtigte, aufgegeben hatte.

Die Änderungen, die der neue Boden mit sich bringt, sind kein wirkliches Neuland. Stattdessen werden die Details, die sich bereits am Rand des Bodens befinden, einfach übertrieben, um einen zusätzlichen Leistungsschub zu erzielen.

Red-Bull-Detail

Die Änderungen am Red-Bull-Boden im Vergleich

Foto: Giorgio Piola

Der Edge-Wing, der schon die ganze Saison über ein erhöhtes C-förmiges Profil im vorderen Bereich aufweist, wurde im Vergleich zum vorherigen Design vergrößert.

Gleichzeitig hat der gewundene, schneckenförmige Abschnitt danach nun eine zusätzliche Wölbung. Und wo früher eine Strebe zur Lenkung der Luftströmung diente, sind es jetzt zwei.

Auch Mercedes gehört zu den immer zahlreicher werdenden Teams, die in der unteren Hälfte ihres Heckflügels eine markante Konturlinie verwenden.

Mercedes-Heckflügel

Die Kontur in der unteren Hälfte der Endplatte ist gut zu erkennen

Foto: Giorgio Piola

Erstmals zu Beginn der Saison am Aston Martin AMR23 zu sehen, zog Alpine schnell nach. McLaren, AlphaTauri und Williams fügten im Laufe der Saison alle ihre eigene Variante hinzu.

Die Kontur, die in der Oberfläche der Heckflügelendplatten entsteht, hat nicht nur lokale Vorteile, sondern bietet auch aerodynamische Unterstützung für die umgebenden Elemente und die von ihnen erzeugten Strömungsstrukturen.

Mit Bildmaterial von Giorgio Piola.

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