Formel 1-Technik: McLaren testet neuen Heckflügel

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Formel 1-Technik: McLaren testet neuen Heckflügel
Giorgio Piola
Autor: Giorgio Piola , Technical Editor
Co-Autor: Matt Somerfield
Übersetzung: Petra Wiesmayer
01.07.2016, 08:54

Im freien Training zum Grand Prix von Österreich testet McLaren einen Heckflügel, der das Design in der Formel 1 in eine völlig neue Richtung lenken könnte.

Einige Teams haben bereits begonnen, ihre Aufmerksamkeit zum Teil auf die neuen Regeln 2017 zu richten, McLaren ist jedoch eines jener Teams, die am aktuellen Auto fleißig weiterentwickeln.

Am Red-Bull-Ring kamen die Briten mit einem radikal neuen Heckflügel an, der sicher die Aufmerksamkeit der Konkurrenz erregen wird.

Die Hauptstruktur des Flügels ist zwar gleichgeblieben, die Endplatten sind es aber nicht.

Die neuen Endplatten weisen extrem große Einschnitte auf, die den Luftfluss zwischen den Platten hindurch leiten. Kleine horizontale Lamellen sorgen für Steifigkeit zwischen den Oberflächen, leiten den Luftstrom nach oben und verbinden die Luftfluss-Strukturen. Dieses aggressive Design sollte nicht nur für mehr Abtrieb sorgen, sondern auch den Luftwiderstand verringern.

McLaren MP4-31 rear wing detail
McLaren MP4-31 Heckflügel Detail

Photo by: Giorgio Piola

 Die ältere Spezifikation (oben) hatte schon eine Menge Löcher, die den Luftfluss unter den Flaps maximieren sollten. Das vergrößerte die mögliche Spannweite des Flügels unter bestimmten Bedingungen.

McLaren MP4/29 rear wing vortex
McLaren MP4/29 Luftfluss Heckflügel

Photo by: Giorgio Piola

 Die neuen Endplatten erinnern vielleicht mehr an das Design den McLaren von 2014 (oben), der lange vertikale Lamellen aufwies, um die Luft nach oben zu leiten und den Luftfluss des Heckflügels mit dem des Diffusors zu verbinden.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Event GP Österreich
Ort Red Bull Ring
Fahrer Jenson Button, Fernando Alonso
Teams McLaren
Urheber Giorgio Piola
Artikelsorte News