Formel-1-Technik mit Giorgio Piola
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Formel-1-Technik mit Giorgio Piola

Formel-1-Technik: Mercedes' Trick mit der Motorhauben-Finne

Im Vergleich zu den Testfahrten in Barcelona hat Mercedes die Finne am Heck verändert und am Qualifying-Tag zum F1-Saisonauftakt 2017 mit spezieller Melbourne-Konfiguration versehen.

Formel-1-Technik: Mercedes' Trick mit der Motorhauben-Finne
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1, W08
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08 mit offener Finne
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08 mit Finne
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1, W08
Mercedes AMG F1, W08: Finne
Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08

Mercedes hat am Formel-1-Autaktwochennede im Albert Park von Melbourne nicht nur in puncto Aerodynamik nachgelegt. Auch in puncto Thermik gibt es am F1 W08 seit Samstag etwas Neues.

So ist die Motorhauben-Finne zwar äußerlich in ganz ähnlich Form zu sehen, wie sie bei den Wintertestfahrten in Barcelona zum Einsatz kam. Das Loch an der Oberseite dieses "Kamins" ist jedoch im Sinne der Kühlung verändert worden.

Sinn und Zweck des von Mercedes entworfenen Kamins ist, die von der Antriebseinheit generierte Hitze an einer unkritischen Stelle abzuführen. Somit kann am F1 W08 darauf verzichtet werden, große Luftauslässe in die Heckverkleidung schneiden zu müssen. Das wiederum kommt der Aerodynamik, konkret dem Abtrieb und dem Luftwiderstand, zugute.

Dank der Kaminlösung hat Mercedes die Möglichkeit, variabel darauf zu reagieren, wie viel Luft je nach Stecke nach oben abgeführt werden soll. Zu diesem Zweck gibt es ein in die Öffnung einsetzbares Stück (schwarzer Pfeil). Diese hat man für Melbourne ganz vorn platziert, wodurch nur im hinteren Bereich der Finne heiße Luft nach oben ausströmt.

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