Formel-1-Technik mit Giorgio Piola
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Formel-1-Technik mit Giorgio Piola

Formel-1-Technik: Neuerungen beim Silverstone-Test

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Formel-1-Technik: Neuerungen beim Silverstone-Test
ماثيو سومرفيلد
Autor: ماثيو سومرفيلد
Übersetzung: Mario Fritzsche
14.07.2016, 13:24

Die neuesten Techniktrends der Formel-1-Teams, präsentiert bei den Testfahrten in Silverstone, in der Analyse von Matt Somerfield.

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Renault RS16: Messgerät für Kräfte am Rad

Renault RS16: Messgerät für Kräfte am Rad
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Foto: : XPB Images

Bei Renault hat man die Saison 2016 abgehakt. In Sachen Weiterentwicklung ist der Fokus längst auf 2017 verschoben worden. Schließlich war der RS16 von Beginn an nur ein Kompromiss, da er ursprünglich nicht für den Renault-, sondern für den Mercedes-Antrieb konzipiert wurde. Als das heutige Renault-Team noch das Lotus-Team war, war der schonende Umgang mit den Reifen einer der größten Trümpfe. Davon kann mittlerweile keine Rede mehr sein. Um den Gründen dafür auf die Spur zu kommen, kam beim Silverstone-Test ein alter Bekannter zum Einsatz: das als "Kistler RoaDyn" bekannte Messinstrument an den Vorderrädern. Damit können die auf der Rennstrecke auftretenden Kräfte an den Rädern mit den in der Fabrik simulierten Kräften abgeglichen werden.

Sette Camara, Scuderia Toro Rosso STR11

Sette Camara, Scuderia Toro Rosso STR11
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Foto: : XPB Images

Ganz anders Toro Rosso: Das B-Team von Red Bull nutzt die aktuelle Generation der Pirelli-Reifen perfekt und macht so in puncto Gesamtperformance den Nachteil der Vorjahresmotoren von Ferrari weitestgehend wett. Was in Sachen Fahrzeugkonzept für den Renault RS16 gilt, trifft freilich auch auf den Toro Rosso STR11 zu. Dieser wurde nämlich ursprünglich für den 2016er-Renault-Antrieb konzipiert und nicht für den 2015er-Ferrari-Antrieb. Beim Silverstone-Test war als eine späte Reaktion eine neue Motorenabdeckung zu sehen. Die neuen Lufteinlässe (Schnorchel) versorgen entweder einen neuen oder einen versetzten Kühler mit Luft. Entgegen des bisherigen Toro-Rosso-Trends ist die neue Motorenabdeckung symmetrisch, das heißt, die Lufteinlässe sind auf beiden Seiten der Airbox gleich groß.

Pascal Wehrlein, Mercedes AMG F1 W05 Hybrid, Testfahrer

Pascal Wehrlein, Mercedes AMG F1 W05 Hybrid, Testfahrer
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Foto: : XPB Images

Mercedes war beim Silverstone-Test mit zwei Autos vertreten. Neben dem aktuellen F1 W07 Hybrid ging auch der F1 W05 Hybrid aus der Saison 2014 auf die Strecke. Pascal Wehrlein saß im Cockpit und konzentrierte sich auf Testarbeit im Hinblick auf die 2017er Pirelli-Reifen. Die Dimensionen der Reifen entsprachen dabei zwar noch den 2016er Vorgaben, die Mischungen aber waren bereits die nächstjährigen.

Charles Leclerc, Ferrari SF16-H, Testfahrer

Charles Leclerc, Ferrari SF16-H, Testfahrer
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Foto: : XPB Images

Was beim Silverstone-Test an mehreren Autos auffiel, waren die Metallkonstruktionen vor der Cockpitöffnung. Damit wird der Luftstrom in diesem Bereich des Autos gemessen. Je nach Anstellwinkel der Metallschienen werden unterschiedliche Daten erzeugt. Diese werden für CFD-Analysen und damit als Arbeitsgrundlage für die Aerodynamiker gesammelt.

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