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Formel-1-Technik: Red Bulls Upgrade größer als es den Anschein hat

Red Bull hat laut eigener Aussage nur ein kleines Upgrade im Gepäck, doch auf den zweiten Blick sind die Verbesserungen größer als sie vom Team gemacht werden

Formel-1-Technik: Red Bulls Upgrade größer als es den Anschein hat

Formel-1-Technik mit Giorgio Piola

Giorgio Piola analysiert und erklärt die Technik in der Formel 1!

Die Änderungen, die Red Bull an seinem RB20 für das Formel-1-Rennen in Spanien vorgenommen hat, sind größer als das Team angibt. Denn die Bullen haben sich bemüht, das Ausmaß der Upgrades an seinem Fahrzeug herunterzuspielen, die auf eine bessere Kühlung abzielen.

Weltmeister Max Verstappen hatte nach dem Training am Freitag gesagt, dass die Upgrades im großen Gesamtbild im Grunde irrelevant seien: "Sie sind sehr klein. Es ist nichts Großes", sagte er am Freitag.

Diese Ansicht vertritt das Team auch im offiziellen FIA-Dokument, in dem es heißt, die Anpassungen an den Seitenkästen dienten lediglich dazu, "potenziell heißen Rennen in Europa entgegenzuwirken". Dadurch würde auch die Notwendigkeit reduziert werden, die Anzahl der offenen Luftauslässe zu erhöhen.

 

Das Team fügt hinzu, dass seine Simulationen darauf hindeuteten, dass diese Änderungen die Notwendigkeit, die Anzahl der Luftauslässe zu erhöhen, minimieren würden.

"Es sollte jetzt überall besser sein", sagt Chefingenieur Paul Monaghan. "Ob wir auch genug haben, um bei einem warmen Ungarn bei 35 Grad und relativ langsamer Geschwindigkeit durchkommen, das werden wir sehen. Aber dann schauen wir, was wir tun müssen."

Generell sei die Kühlung für alle Teams ein wichtiges Thema: "Der Motor hat nur eine gewisse Temperatur, bis zu der er arbeiten kann", sagt er. "Wenn es heute hell ist, wird [die Kühlöffnung] ein bisschen größer sein. Wenn es in Österreich 32/31 Grad hat und wir 1.000 Meter über dem Meeresspiegel sind, wird sie weit offen sein."

"Es ist ein berechtigtes Ziel", betont Monaghan, "und der Aufwand, der betrieben wird, um die Karosserie so umzugestalten, dass sie am Einlass eine bessere Effizienz aufweist, ist harte Arbeit, und es handelt sich um ein vernünftiges Ausmaß an Verbesserungen. Und wir werden sehen, ob die Verbesserung gut genug ist."

Aber während die Größe der Einlässe angepasst wurde, haben die Aerodynamiker auch viel Arbeit in die Optimierung der Form des Unterschnitts und der Gürtellinie gesteckt, was zweifellos zu einer Leistungssteigerung führen wird.

Der untere vertikale Lufteinlass ist der Bereich, der am meisten verändert wurde. Die Änderungen mögen subtil erscheinen, aber es ist die veränderte Geometrie, die weitere Optimierungen ermöglicht.

Statt einer Vorderkante, die einfach gerade nach oben oder unten verläuft, gibt es jetzt zwei Kickpunkte, die oben und unten einen breiteren Einlass erzeugen - interessanterweise ist aber der mittlere Abschnitt schmaler als vorher.

Dadurch ergibt sich eine tiefere Wölbung im oberen Bereich des Unterschnitts, wodurch mehr Platz unter dem Seitenkasten entsteht. Außerdem konnten die Designer die Gürtellinie anheben, was wiederum den Übergang zwischen der Karosserie des Seitenkastens und dem Boden verändert.

Red-Bull-Beam-Wing

Red Bull hat auch dem Beam-Wing ein Upgrade verschafft

Foto: Giorgio Piola

Auch am Heck des Autos wurde gearbeitet, da das Team einen neuen Beam-Wing mitgebracht hat, der Änderungen am unteren Teil der Endplatte erforderte.

Das Team bestätigt, dass dieser Bereich der Endplatte nicht die volle Breite hatte, die das Reglement erlaubt, sodass der Bereich nun breiter erscheint als zuvor.

Dies ermöglichte es den Designern, den Beam-Wing nach außen zu verlängern und die Spannweite der einzelnen Elemente zu vergrößern.

Mit Bildmaterial von Giorgio Piola.

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