Formel-1-Technik mit Giorgio Piola
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Formel-1-Technik: So funktioniert die angeblasene Vorderachse

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Formel-1-Technik: So funktioniert die angeblasene Vorderachse
Matt Somerfield
Autor: Matt Somerfield
Co-Autor: Giorgio Piola
Übersetzung: Stefan Ehlen
09.03.2017, 15:45

Bei den Testfahrten zur Formel-1-Saison 2017 in Barcelona ist oft die Rede von einer angeblasenen Vorderachse. Aber was ist das eigentlich? Unsere Experten erklären!

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Das in der Boxengasse von Barcelona aufgenommene Foto zeigt, wie Luft in die Bremskühlung geblasen wird, um die Bremsen zu kühlen. Anschließend wird diese Luft durch die hole Radaufhängung zum Rad geleitet und dort ausgestoßen (weißer Pfeil). Damit wird der Luftstrom um das Vorderrad herum beeinflusst.

Bewegt sich das Auto, legt sich der aus der Achse ausgestoßene Luftstrom flach an das Rad und dient so gewissermaßen als Radabdeckung, wie sie – aus festem Material – zwischen 2007 und 2009 in der Formel 1 verwendet wurde.

Die angeblasene Vorderachse unterstützt so den Frontflügel dabei, Verwirbelungen durch die Vorderräder zu minimieren.

Eigentlich war erwartet worden, dass die angeblasene Vorderachse in der Formel-1-Saison 2017 keine Verwendung finden würde. Doch die meisten Teams in der Formel 1 2017 – darunter Ferrari, Haas, Red Bull, Toro Rosso und Williams – nutzen eine solche Vorrichtung eben doch.

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