Formel-1-Technik: Wie Red Bull den Unterboden verbesserte

Das Unterboden-Reglement wurde zum großen Zankapfel der Formel-1-Saison 2021, Red Bull steckte besonders viele Ressourcen in die Weiterentwicklung

Formel-1-Technik: Wie Red Bull den Unterboden verbesserte

Über kaum einen aerodynamischen Bereich wurde in dieser Formel-1-Saison so sehr diskutiert wie über den Unterboden. Aus Sicherheitsgründen boxte der Automobil-Weltverband FIA vor der Saison eine Regeländerung durch, die für Gesprächsstoff sorgte.

Um den Anpressdruck am Heck zu senken, mussten die Teams im Bereich des Diffusors ein Stück aus dem Unterboden herausschneiden. Vor allem die Teams mit einem Low-Rake-Konzept, namentlich Mercedes und Aston Martin, fühlten sich benachteiligt. Red Bull hingegen, das traditionell auf einen steileren Anstellwinkel setzt, profitierte.

Schon früh kristallisierte sich heraus, dass Red Bull in diesem Jahr reelle Chancen hat, um den WM-Titel mitkämpfen zu können. Entsprechend steckte das Team besonders viele Ressourcen noch in die Weiterentwicklung des aktuellen Autos, während die Konkurrenz den Fokus früh auf die Regelrevolution 2022 lenkte.

Vor allem der Unterboden wurde zum Zentrum der Aufmerksamkeit für die Designer. Immer wieder brachte Red Bull in diesem Bereich Neuerungen, zuletzt für das Wochenende in Belgien. In unserer Fotostrecke werfen wir einen Blick auf die Unterboden-Veränderungen bei Red Bull in diesem Jahr, die bereits 2020 ihren Anfang nahmen.

Weitere Co-Autoren: Giorgio Piola. Mit Bildmaterial von Giorgio Piola.

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