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Alpine hat in Belgien einige Upgrades mit im Gepäck, mit denen man sich weiter nach vorne arbeiten möchte: Ein Blick auf die Veränderungen am A524

Formel-1-Technik: Wie sich Alpine wieder nach vorne kämpft

Formel-1-Technik mit Giorgio Piola

Giorgio Piola analysiert und erklärt die Technik in der Formel 1!

Die großen Veränderungen, die Alpine abseits der Rennstrecke vornimmt, scheinen sich auch in einigen großen Updates auf der Rennstrecke widerzuspiegeln, denn in Belgien wurden einige große Updates an seinem Formel-1-Auto gesichtet.

Das neue Entwicklungspaket beginnt beim Frontflügel. Die Konstrukteure haben die Profile der Flaps neu ausbalanciert, um das Fenster zu verbessern, das dem Team an Lower-Downforce-Strecken zur Verfügung steht.

Das muss natürlich auch auf das Heck übertragen werden, wo das Team einen dreiteiligen Angriff startet. Am A524 kommen ein neuer Beam-Wing, ein neuer Heckflügel und eine neue Anordnung der hinteren Bremskanäle zum Einsatz.

 

Der Hauptflügel und der obere Flapbereich des Heckflügels beanspruchen deutlich weniger Platz innerhalb der zulässigen Boxregion.

Außerdem ist die Vorderkante des Hauptflügels viel flacher als üblich, was darauf hinweist, wie viel Abtrieb man eintauscht, um den Luftwiderstand im Vergleich zum eher löffelförmigen Design zu verringern.

Alpine-Heckflügel

Ein Blick auf den Heckflügel des Alpine A524

Foto: Giorgio Piola

Alpine hat auch die Form des oberen Flaps beibehalten, der wie ein Cricket-Schläger geformt ist und über die gesamte Spannweite ein viel dickeres Profil aufweist als die meisten anderen. Außerdem verjüngt es sich im mittleren Bereich nach innen, um den DRS-Pod und -Mechanismus abzudecken.

Die konvexe Form des äußeren Teils des Flaps setzt sich bis zur Spitze fort, wobei das Profil an der oberen und unteren Spitze stark abgerundet ist.

Alpine-Heckflügel

Der Heckflügel in der Seitenansicht

Foto: Giorgio Piola

Außerdem wurde ein neuer einteiliger Beam-Wing an das Fahrzeug montiert, dessen äußerer Spitzenbereich gekürzt wurde, um den Abtrieb und den Luftwiderstand weiter zu verringern.

In der Zwischenzeit wurde die aufwärts gerichtete Sickenlinie an der unteren Außenseite des Heckflügels entfernt und der hintere Bremskanal neu gestaltet. Dies geschah, um die Strömungsstrukturen in diesem Bereich im Hinblick auf die anderen Änderungen harmonischer zu gestalten.

Auch am Bodywork des Seitenkastens und der Motorabdeckung wurden Änderungen vorgenommen, um sowohl die Aerodynamik als auch die Kühleffizienz des A524 zu verbessern. In den Dokumenten zur Präsentation des Fahrzeugs wies das Team auf die interne Kanalisierung des Luftstroms hin, mit der diese Ziele erreicht werden sollen.

Die Änderungen sind am deutlichsten sichtbar, wenn man das Auto von hinten betrachtet: Der hintere Kühlluftauslass liegt jetzt viel näher an der Mittellinie.

Alpine A524

Von hinten sind die Änderungen im Vergleich gut zu sehen

Foto: Giorgio Piola

Dadurch verringert sich die Breite der Karosserie, während der Auslass vom Bereich des Flaschenhalses abgerückt ist, was dazu beitragen sollte, dem Luftstrom in diesem Bereich etwas mehr Raum zu geben.

Bei näherer Betrachtung zeigt sich auch, dass durch die Verjüngung der Karosserie in Richtung des schmaleren hinteren Auslasses das Kühlpanel mit den Lamellen besser zur Geltung kommt und gleichzeitig mehr Platz für die Kanäle in der Downwash-Rampe der Seitenkasten-Karosserie geschaffen wird.

Alpine A524

Auch der Seitenkasten zeigt sich bei Alpine leicht verändert

Foto: Giorgio Piola

Auch an der Topographie der Flanke des Seitenkastens wurden einige Änderungen vorgenommen, wobei die Unterseite der Gürtellinie so modifiziert wurde, dass sie den vom Team angestrebten Strömungseigenschaften besser entspricht.

Das Team nutzte einen Teil der Zeit im ersten Training, um zu überprüfen, ob diese Änderungen wie erwartet funktionieren, indem es Pierre Gaslys A524 mit roter Flo-Viz-Farbe besprühte, um eine visuelle Bestätigung des neuen Strömungsverhaltens zu erhalten.

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