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Wenn's nicht läuft, läuft's nicht: Lance Stroll fliegt ins Kiesbett ab

Foto: Getty Getty

Der Beginn der zweiten Formel-1-Testwoche in Bahrain hat uns einen engen Abstand an der Spitze beschert: Die drei Topteams Mercedes, McLaren und Ferrari lagen am Mittwoch in Sachir innerhalb von nur drei Zehntelsekunden (das Ergebnis des Bahrain-Mittwochs).

Ganz vorne war der Abstand sogar nur marginal: Zwischen Mercedes-Pilot George Russell und McLarens Oscar Piastri lag lediglich eine Hundertstelsekunde. Am Nachmittag hatte zunächst Piastri mit 1:33.469 Minuten eine neue Bestzeit aufgestellt und auch die Marke von Andrea Kimi Antonelli aus der Vorwoche (1:33.669) geknackt, bevor Russell noch einmal zulegte (den Testtag im Ticker nachlesen).

Für die beiden Topteams lief es zu Beginn der letzten Testwoche wieder einmal rund. McLaren beschränkte sich auf System- und Set-up-Arbeiten und kam ziemlich problemfrei durch den Tag und schaffte 124 Runden, bei Mercedes war Andrea Kimi Antonelli am Vormittag für einige Zeit in der Garage, doch mit 145 Umläufen spulten die Silberpfeile die meisten aller Rennställe ab - eine deutliche Steigerung zur Vorwoche.

"Insgesamt war es ein produktiver Tag", sagt Piastri. "Meine Runs am Nachmittag fühlten sich solide an, und wir haben gute Fortschritte gemacht. Ich fühle mich mit jeder Runde wohler und freue mich darauf, morgen Nachmittag wieder auf die Strecke zu gehen."

Rang drei ging an Ferrari-Pilot Charles Leclerc (+0,280), der aber nur am Vormittag unterwegs war und zur Mittagspause die Bestzeit innehatte. Dabei hatte der Monegasse drei Zehntel Vorsprung auf Weltmeister Lando Norris (McLaren), der am Vormittag Rang zwei und in der Tageswertung Rang vier belegte.

"Kleines Problem" bei Ferrari

Am Nachmittag hatte Leclercs Teamkollege Lewis Hamilton bei Ferrari übernommen, an dessen Auto aber rund 90 Minuten gearbeitet wurde. "Wir hatten während meiner Session ein kleines Problem, aber das Team hat einen tollen Job gemacht, um mich für einige Longruns wieder auf die Strecke zu bringen", sagt der Brite.

Was das genaue Problem ist, lassen die Italiener offen - allerdings habe man Hamilton vorsorglich in der Garage gelassen, um das Auto durchzuchecken. Für Hamilton reichte es daher am Ende nur zu Rang sieben. Hamilton kam im Verlauf des Nachmittags auch nur auf 44 Runden, sodass es für Ferrari am Ende nur zu Rang sechs in der Kilometerwertung reichte.

Trotzdem ist er zufrieden: "Ich habe das Gefühl, dass wir im Vergleich zur letzten Woche Fortschritte gemacht haben und ich verstehe das Auto immer besser. Wir arbeiten noch an der Feinabstimmung der Balance, aber die Richtung stimmt", betont der siebenmalige Weltmeister.

Nur 66 Runden für Red Bull

Probleme gab es auch wieder einmal bei Red Bull, die als einziges Team nur mit einem Fahrer in den Tag gegangen waren. Isack Hadjar verbrachte mit einem Kühlungsproblem lange Zeit in der Garage und schaffte lediglich 66 Runden. Damit war Red Bull eines von drei Teams, das die 100-Runden-Marke heute verfehlte.

Mit acht Zehntelsekunden Rückstand landete Hadjar auch deutlich hinter den anderen drei Topteams auf Rang sechs, hinter Antonelli, der eine Zehntelsekunde schneller war.

Best of the Rest wurde am Mittwoch Williams mit Carlos Sainz (8./+1,654), wobei dessen Rückstand auf die Topteams mit acht Zehnteln auf dem vor ihm liegenden Hamilton schon deutlich war. Franco Colapinto (9./Alpine) und Gabriel Bortoleto (10./Audi) rundeten die Top 10 ab.

Lance Stroll fliegt ab

Das größte Sorgenkind war aber wieder einmal Aston Martin, die nur auf 54 Runden kamen. Erneut schien das Team Schwierigkeiten mit seinem Honda-Antrieb zu haben, sodass Fernando Alonso am Vormittag nur 28 Runden schaffte.

Sein Teamkollege Lance Stroll sorgte dann am Nachmittag für eine rote Flagge, weil er sich in Kurve 11 in das Kiesbett gedreht hatte. Nach einer längeren Pause konnte der Kanadier noch einmal rausfahren, doch das Ende des Tests verbrachte der AMR26 aufgebockt in der Garage - mit 26 Runden für Stroll auf der Uhr.

Immerhin war man mit 2,5 Sekunden Rückstand deutlich näher an der Spitze als bei den bisherigen Testtagen. Das bescherte Stroll und Alonso die Positionen 15 und 17 im Klassement - bei 21 Fahrern.

Cadillac hintendran

Schlusslicht war erneut Cadillac, die nur ein paar Runden mehr schafften als Aston Martin und häufig mit stehenden Reifen neben der Strecke zu sehen waren. Mit 3,3 Sekunden Rückstand war Valtteri Bottas dort der besserplatzierte der beiden Fahrer - aber dennoch Vorletzter. Der Finne kam auf 35 Runden, sein Teamkollege Sergio Perez nur auf 24.

Cadillac war erst mit 80-minütiger Verspätung in den Tag gestartet und hatte nach zwei Stunden auch nur zwei Outlaps auf dem Konto - mutmaßlich wurde Perez von einem Sensorproblem gebremst. Damit belegte der Mexikaner, dem 4,7 Sekunden auf die Spitze fehlten, in allen Wertungen den letzten Platz - abgesehen von Max Verstappen, der als einziger Pilot heute nicht im Einsatz war.

Was sonst noch auffällig war: Die Racing Bulls schafften am Mittwoch wieder viele problemfreie Runden. Mit 136 Umläufen war man hinter Mercedes das zweitfleißigste Team. In der Zeitentabelle sprangen für Liam Lawson und Neuling Arvid Lindblad aber nur die Positionen zwölf und 19 heraus. Audi-Pilot Nico Hülkenberg, der ein paar Mal Probleme bei Startübungen hatte, wurde 18. (+3,282).

Achterbahn für Haas

Haas konnte sich heute nicht wie üblich als erster Verfolger der Topteams präsentieren und landete mit Oliver Bearman (13.) und Esteban Ocon (16.) deutlich außerhalb der Top 10. Bearman wurde zudem am Nachmittag von einem Problem mit der Elektrik gebremst, das auch einige Sensoren lahmlegte.

"Allgemein haben wir heute viel über unser Auto als Ganzes gelernt", sagt Teamchef Ayao Komatsu. "Auch wenn wir am Nachmittag einige Zeit in der Garage verbringen mussten, haben die Jungs die Probleme identifiziert, an Lösungen gearbeitet und sich dann auf die Richtung konzentriert, die wir einschlagen müssen. Es war sehr gut und sehr nützlich."

"Wir haben eine ziemlich klare Richtung vor Augen, was wir tun müssen, um das Auto zu verbessern, und das ist gut", meint er weiter. "Weitere positive Aspekte gibt es auf der Seite der Power-Unit, beim Energiemanagement und so weiter - Dinge wie die Leistungsabgabe und die Fahrbarkeit waren ein echter Fortschritt im Vergleich zum Test letzte Woche."

Am Ende des Tages wurde erneut ein gemeinsamer Startversuch durchgeführt, an dem alle Teams außer Aston Martin teilnahmen. Die FIA hatte im Vorfeld angekündigt, verschiedene Zeitabläufe ausprobieren zu wollen. Diesmal kamen alle Teams aus ihrem Gridspot weg - wenn auch manche schneller als andere.

Morgen geht es mit Tag zwei der letzten Formel-1-Testwoche in Bahrain weiter.

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