Testbericht
Formel 1 Formel-1-Test in Barcelona
Formel-1-Test Barcelona: Erste Bestzeit 2018 geht an Red Bull!
Nico Hülkenberg war die große Überraschung am ersten Vormittag der Wintertests, aber am Ende fuhr Daniel Ricciardo Bestzeit vor Valtteri Bottas
Christian Nimmervoll
Bearbeitet: 26.02.2018, 12:29
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Formel 1 2018
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Daniel Ricciardo sicherte sich die Zwischenbestzeit am Vormittag bei den Formel-1-Wintertests in Barcelona Formel-1-Tests in Barcelona (live im Ticker!). Der Red-Bull-Fahrer schaffte am Ende der ersten vier Stunden eine Bestmarke von 1:20.179 Minuten und verdrängte kurz vor Schluss noch Mercedes-Pilot Valtteri Bottas von der ersten Position.
Formel-1-Test in Barcelona:
- Ergebnis: 1. Tag, Vormittag
- Bildergalerie
Bis dahin hatte insbesondere Nico Hülkenberg im neuen Renault R.S.18 mit den schnellsten Rundenzeiten (zum Live-Timing von den Formel-1-Tests in Barcelona!) und bestechender Zuverlässigkeit beeindruckt. Der Deutsche belegt nach vier Stunden den vierten Zwischenrang, 0,368 Sekunden hinter Ricciardo und unmittelbar hinter Kimi Räikkönen (+0,327) im neuen Ferrari.
Überbewertet werden sollten die Zeiten des ersten Testtags allerdings nicht. Alle Teams widmeten sich zunächst nicht primär der Zeitenjagd, sondern dem Sammeln von Daten. So waren auf nahezu allen Autos FloViz-Farbe oder Aero-Messinstrumente zu sehen, um zu überprüfen, ob die Windkanaldaten stimmen, und neue Erkenntnisse für die Weiterentwicklung in den nächsten Wochen zu gewinnen.
Allerdings steht jetzt schon fest, dass die Formel 1 2018 schneller ist als im vergangenen Jahr. Am ersten Testtag 2017 drehte Lewis Hamilton (Mercedes) in Barcelona eine Bestzeit von 1:21.765 Minuten; seine Pole-Zeit im Mai lag bei 1:19.149 Minuten. Allerdings wurde seither auch neu asphaltiert, sodass zum Beispiel die lästige Bodenwelle vor Kurve 1 verschwunden ist.
Die wenigsten Runden schaffte am ersten Morgen der Formel-1-Tests 2018 McLaren - und das trotz des Wechsels von Honda- auf Renault-Motoren. Superstar Fernando Alonso rutschte nach sechs Umläufen ins Kiesbett der letzten Kurve.
Mehr dazu:
- Fernando Alonso mit erstem Unfall 2018
Dafür verantwortlich war kein Fahrfehler, sondern ein technisches Gebrechen - das Rad war schon ab, als Alonso ins Schleudern kam. Man habe "ein Problem mit der Radmutter" rechts hinten gehabt, verrät Teamchef Zak Brown. Besorgt ist er nicht: "Dafür sind Tests ja da. Alle Teams werden irgendwelche Probleme haben. Keine große Sache." Bereits kurz vor der Mittagspause war Alonso wieder auf der Strecke.
Nach dem Malheur um 9:44 Uhr Ortszeit musste die Session für rund eine Viertelstunde unterbrochen werden. Bis zur zweiten roten Flagge (Dreher von Force-India-Testpilot Nikita Masepin) vergingen fast zwei Stunden.
Masepin stand entgegengesetzt zur Fahrtrichtung im Kiesbett und musste abgeschleppt werden, konnte aber schon nach weniger als einer Stunde wieder ins Testgeschehen eingreifen.
Die Session begann mit zehn Minuten Verspätung, weshalb die Vormittags-Session um zehn Minuten bis 13:10 Uhr verlängert wurde. Zu Beginn herrschten fröstelnde Bedingungen von fünf Celsius Luft- und zehn Grad Asphalttemperatur.
Erst am Montagnachmittag kommt Weltmeister Hamilton im neuen Mercedes F1 W09 EQ Power+ zum Einsatz. Das Chassis wird in der Mittagspause für ihn adaptiert. Außerdem ist bei Williams (Sirotkin statt Stroll) und Renault (Sainz statt Hülkenberg) ein Fahrerwechsel geplant.
Weitere Informationen:
- Diese Piloten fahren beim Test in Barcelona
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