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Formel-1-Tests in Bahrain: Nur die zweite Woche wird live übertragen

Wann die Formel 1 vor der Saison 2026 ihre offiziellen Wintertests abhält, wo gefahren wird und wie viel Zeit den Fahrern zur Vorbereitung bleibt

Formel-1-Wintertests 2026: Aktuelle Übersicht zu Terminen, Strecken, Fahrern

Charles Leclerc beim Shakedown im Ferrari SF-26 in Fiorano

Foto: Federico Federico

Es ist das traditionelle Schaulaufen vor dem Beginn der Rennsaison: Bei den offiziellen Wintertests gehen die neuen Autos der Formel 1 2026 erstmals gemeinsam auf die Strecke. Fahrer und Teams nutzen die begrenzte Testzeit, um sich auf den Rennbetrieb einzustellen und ihre Fahrzeuge möglichst perfekt vorzubereiten.

In dieser Übersicht haben wir alle wichtigen Fakten zu den Formel-1-Wintertests 2026 zusammengetragen, von den einzelnen Terminen über die Rennstrecken bis hin zum Ablaufplan der Testwochen (sobald verfügbar). (Video: So funktionieren die Formel-1-Tests 2026!)

Wo und wann finden die Formel-1-Wintertests 2026 statt?

Die genauen Termine für die Formel-1-Wintertests 2026 sind:

- 26.-30. Januar 2026 in Barcelona (Spanien) *

- 11.-13. Februar 2026 in Sachir (Bahrain)

- 18.-20. Februar 2026 in Sachir (Bahrain)

* unter Ausschluss von Öffentlichkeit und Medien

Hinweis: Alle Testtermine finden sie auch in unserer Terminübersicht!

Wie viele Testtage gibt es vor der Formel-1-Saison 2026?

Zur Vorbereitung auf die Formel-1-Saison 2026 stehen Fahrern und Teams bei den diesjährigen Wintertests drei Testwochen mit insgesamt elf Fahrtagen zur Verfügung.

Aber Achtung: Die Teams dürfen sich in der ersten Testwoche jeweils nur an drei der fünf Testtage beteiligen. Damit kommt jedes Team auf insgesamt neun Tage zur Vorbereitung auf die Formel-1-Saison 2026.

Von 2023 bis 2025 hatte die Formel 1 vor Saisonbeginn jeweils nur drei Testtage angeboten. 2022, im ersten Jahr mit dem damals neuen Technischen Reglement, waren sechs Tage für die Wintertests veranschlagt worden. In den Jahren davor waren es meist ebenfalls (deutlich) mehr als drei Tage. Bei der letzten großen Regelrevolution 2014 hatten die Teams insgesamt zwölf Testtage zur Vorbereitung erhalten.

Wo finde ich alle Testtermine?

Alle anstehenden Testtermine, die offiziell bestätigt sind, haben wir in unserem Testcenter hinterlegt.

Wo finde ich alle Testergebnisse?

Ergebnisse abgeschlossener Testfahrten führen wir in unserem Testcenter auf, getrennt nach Terminen und Austragungsorten. Dort finden sie auch Zusammenfassungen der jeweiligen Testwochen.

Was war das Besondere an der ersten Testwoche 2026?

Die erste Woche der Formel-1-Wintertests 2026 fand unter Ausschluss von Öffentlichkeit und Medien statt. Es waren also nur die Formel-1-Teams vor Ort sowie Vertreter von Formel 1 und Automobil-Weltverband (FIA). Es wurde weder eine Liveübertragung noch ein offizielles Livetiming angeboten. Es gab nur inoffizielle Ergebnisse.

Außerdem durfte jedes Team nur an drei der fünf Tage in der ersten Testwoche auf die Strecke gehen. Es waren also pro Tag unterschiedlich viele Teams unterwegs.

Wie und wo kann ich die Wintertests verfolgen?

Auf unserem Portal gibt es wie auch schon in den Vorjahren täglich einen Liveticker und eine umfangreiche Berichterstattung.

In den vergangenen Jahren wurden die öffentlichen Tests vom Formel-1-Streaming-Dienst F1 TV gezeigt. In Deutschland übertrug Pay-TV-Sender Sky die Wintertests live und strahlte auch die dazugehörigen Pressekonferenzen aus.

2026 wird lediglich die zweite Testwoche in Sachir komplett live übertragen. In der ersten Woche überträgt F1 TV lediglich die letzte Stunde eines jeden Tages (ab 16:00 Uhr MEZ). Anschließend folgt eine Zusammenfassung.

Gab es Tickets für die Formel-1-Wintertests 2026 in Barcelona?

Nein. Die erste Testwoche fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Es waren keine Zuschauer zugelassen - und übrigens auch keine Medienvertreter.

Wann hat die Formel 1 zuletzt in Barcelona getestet?

2022. Barcelona bildete damals den Auftakt zu den Formel-1-Wintertests unter dem neuen Technischen Reglement mit Ground-Effect-Autos. Es wurde drei Tage lang in Barcelona getestet. (Zum Testergebnis!)

Warum testet die Formel 1 gerne in Barcelona?

Formel-1-Autos auf der Zielgeraden in Barcelona

Formel-1-Autos auf der Zielgeraden in Barcelona

Foto: LAT

Selbst in den Wintermonaten ist das Wetter in Barcelona meist gut, wenn auch etwas kühl. Doch für die Teams stellt Südeuropa ein guter Kompromiss dar: Die Entfernung zu den Werken in Zentraleuropa ist gering, sodass rasch Ersatzteile herbeigeschafft werden können. Auch die Reisezeiten sind gering für die Mitarbeiter - ideal, falls zum Beispiel kurzfristig ein Rückflug erforderlich wird.

Gibt es Tickets für die Formel-1-Wintertests 2026 in Bahrain?

Das ist noch unklar. In den Vorjahren waren in Bahrain jedoch die Tribünen für Zuschauer geöffnet, teilweise schon ab 23 Euro pro Ticket.

Wann hat die Formel 1 zuletzt in Sachir getestet?

2025. Die komplette Saisonvorbereitung - drei Testtage - wurde in Bahrain ausgetragen. (Zum Testergebnis!) Anschließend ging es weiter zum Auftaktrennen nach Australien.

Warum testet die Formel 1 gerne in Sachir?

Abendstimmung an der Rennstrecke von Bahrain

Abendstimmung an der Rennstrecke von Bahrain

Foto: Motorsport Images

Das Wetter in Sachir ist beständig gut und heiß, damit ideal für Ausdauertests unter Rennbedingungen. Das unterscheidet Bahrain als Austragungsort von zum Beispiel Rennstrecken in Südeuropa, wo um diese Jahreszeit jederzeit Regen oder sogar Schnee einsetzen kann.

Wie viele Autos darf ein Formel-1-Team bei den Wintertests einsetzen?

Das Formel-1-Reglement schreibt vor, dass die elf Teams bei den Wintertests jeweils nur mit einem Rennwagen fahren dürfen. So wird das schon seit Jahren gehandhabt, um Kosten zu sparen. Es sind beim Testen also maximal elf Autos gleichzeitig auf der Strecke. Und die Fahrer eines Teams teilen sich ein Fahrzeug.

Wie viel Fahrzeit bekommt ein Fahrer bei den Formel-1-Wintertests?

Normalerweise teilen die Teams die zur Verfügung stehende Zeit bei den Wintertests zu gleichen Teilen auf ihre beiden Stammfahrer auf. Das würde 2026 bedeuten: Jeder Formel-1-Stammfahrer bekommt ungefähr viereinhalb Testtage im Neuwagen, um sich auf die Saison vorzubereiten. 2025 waren es jeweils eineinhalb Tage gewesen, 2022 beim damals neuen Reglement drei Tage.

Gefahren wird in Barcelona täglich von 9 bis 18 Uhr (MEZ). Von 13 bis 14 Uhr gibt es eine einstündige Mittagspause. Ein Fahrer kommt pro Tag also auf eine theoretisch maximale Fahrzeit von acht Stunden. In Bahrain wird von Ortszeit 10 bis 19 Uhr (8 bis 17 Uhr MEZ) gefahren. Die Mittagspause erfolgt dann von 14 bis 15 Uhr Ortszeit.

Wer darf an den Formel-1-Wintertests 2026 teilnehmen?

Theoretisch kann jeder Rennfahrer mit einer gültigen Formel-1-Superlizenz an den Wintertests teilnehmen. Praktisch aber werden die Teams vermutlich ausschließlich ihre Stammfahrer einsetzen, weil sich die Stammfahrer auf die neue Autogeneration einstellen müssen. (Fotostrecke: Prominente Formel-1-Testfahrer)

Wer fährt wann bei den Formel-1-Wintertests 2026?

In diesem Artikel verraten wir, welche Fahrer an welchem Tag der zweiten Testwoche in Bahrain im Cockpit sitzen und wie das Wetter in der Wüste sein wird.

In diesem Artikel fassen wir für die erste Testwoche in Bahrain zusammen, welche Fahrer für welche Teams antreten. Außerdem informieren wir über die aktuelle Wetterprognose.

In diesem Artikel können sie nachlesen, wann welche Teams bei der ersten Testwoche in Barcelona gefahren sind. Williams ließ diese Testwoche übrigens aus - aufgrund von "Verzögerungen beim FW48-Programm".

Welche Autos kommen bei den Formel-1-Wintertests 2026 zum Einsatz?

Die Fahrzeuge der Formel-1-Saison 2026 werden im Frühjahr vorgestellt. Sie sind nach dem Formel-1-Reglement für 2026 entwickelt worden.

Eine Übersicht zu den neuen Rennwagen und Neuigkeiten rund um die Fahrzeuge stellen wir bereit, sobald es erste Informationen dazu gibt.

Sehen wir bei den Wintertests die finalen Autos 2026?

Ja und nein. An der Grundform ändert sich bis zum Saisonstart vermutlich nichts mehr. Im Detail werden die Autos von Januar bis März aber sicher modifiziert, wenngleich die eigentliche Weiterentwicklung erst im Saisonverlauf erfolgt.

Der Saisonauftakt 2026 in Australien erfolgt nur wenige Tage nach dem Testabschluss in Bahrain. Deshalb kann man davon ausgehen, dass in der zweiten Testwoche in Bahrain die finale Spezifikation der Fahrzeuge für Australien getestet wird.

Zählen die verwendeten Motoren bereits für die neue Saison?

Nein. Bei den Testfahrten dürfen die Teams beliebig viele Ersatzteile verwenden. Allerdings müssen die Fahrer trotzdem vorsichtig sein, denn zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison sind in der Regel noch gar nicht so viele Teile für das neue Auto produziert. Beim Motorenkontingent wird erst ab dem ersten Trainingsfreitag beim Auftakt-Grand-Prix gezählt.

Können die Teams beliebig viele Testrunden fahren?

Theoretisch ja. Es gibt keine Kilometer-Beschränkung bei den Formel-1-Wintertests. Wenn die Strecke geöffnet und freigegeben ist, kann beliebig getestet werden.

Max Verstappen (Red Bull RB20) vor Guanyu Zhou (Sauber C44) bei den Formel-1-Testfahrten in Bahrain 2024

Max Verstappen vor Guanyu Zhou bei den Formel-1-Testfahrten in Bahrain 2024

Foto: Motorsport Images

Es sind auch genug Reifen vorhanden: Formel-1-Lieferant Pirelli stellt jedem Team Pneus der unterschiedlichen Mischungen zur Verfügung - ausreichend viele, dass möglichst viel gefahren werden kann und der Vorrat nicht ausgeht.

In der ersten Testwoche (11.-13. Februar) stehen den Teams nur die Mischungen C1, C2 und C3 zur Verfügung, also die härtesten Pirelli-Reifen im Sortiment. Die Teams haben hier freie Wahl, wie viele Pneus von welcher Mischung sie verwenden wollen. Fest steht nur: Jedes Team bekommt maximal 28 Reifensätze für trockene Bedingungen sowie einen Reifensatz Intermediates.

Für die zweite Testwoche (18.-20. Februar) erhalten die Teams bei erneut freier Wahl Zugriff auf das komplette Pirelli-Sortiment von C1 bis C5. Dann erhält jedes Team maximal 24 Reifensätze, aber ausschließlich Trockenreifen. Bereits montierte Reifensätze vom ersten Test und angefahrene Reifen (maximal neun Runden) können beim zweiten Test erneut verwendet werden.

Nur für die Bahrain-Tests gibt es spezielle Markierungen: C1 und C2 sind weiß, C3 und C4 gelb, C5 ist rot. Nur bei den Mischungen C1, C3 und C5 wird neben dem Pirelli-Logo zusätzlich noch ein Teil der Reifenflanke in der entsprechenden Farbe markiert.

Steht es den Teams frei, einen eigenen Testplan zu entwerfen?

Ja. Jedes Team kann die zur Verfügung stehende Streckenzeit bei Formel-1-Testfahrten individuell nach seinen Wünschen nutzen und einen eigenen Fahrplan erstellen. Bei den Wintertests sind zum Beispiel auch die Reifennutzung, die Spritladung und die Fahrerbesetzung nicht vorgeschrieben. Die Teams haben hier freie Hand, dürfen aber nur je ein Auto einsetzen.

Einzig bei dezidierten Reifentests gibt Formel-1-Lieferant Pirelli das Tagesprogramm vor und kann den Teams entsprechende Aufgaben erteilen, wie die einzelnen Probefahrten umzusetzen sind.

Sind die gefahrenen Zeiten repräsentativ?

In der Regel nicht, weil es zu viele unbekannte Faktoren gibt. Zum Beispiel wissen nur die einzelnen Teams selbst, wie viel Sprit sie auf einer schnellen Runde im Auto hatten und wie stark der Motor aufgedreht war. Zwar ist es durchaus möglich, die Zeiten grob einzuordnen. Eine zuverlässige Aussage über die Reihenfolge 2026 werden aber erst die ersten Qualifyings und Rennen liefern.

Wie aussagekräftig waren die Test-Bestzeiten der vergangenen Jahre?

Wir vergleichen die Bestzeiten der Wintertests in den vergangenen zehn Jahren mit den später folgenden Bestzeiten im Qualifying auf der gleichen Strecke: War der Test-Schnellste auch am Rennwochenende über eine schnelle Runde vorne? (Fotostrecke: Wo die "Test-Weltmeister" am Jahresende gelandet sind!)

Aber Achtung: Hierbei handelt es sich nur um einen oberflächlichen Vergleich, der Faktoren wie unterschiedliche Reifensorten, Spritladungen und Wetterbedingungen zum jeweiligen Zeitpunkt außer Acht lässt. Einen ungefähren Eindruck aber vermittelt der Vergleich trotzdem.

2025 (Sachir)

Wintertest: 1:29.348 (Carlos Sainz/Williams)

Qualifying: 1:29.841 (Oscar Piastri/McLaren)

2024 (Sachir)

Wintertest: 1:29.921 (Carlos Sainz/Ferrari)

Qualifying: 1:29.179 (Max Verstappen/Red Bull)

2023 (Sachir)

Wintertest: 1:30.305 (Sergio Perez/Red Bull)

Qualifying: 1:29.708 (Max Verstappen/Red Bull)

2022 (Sachir)

Wintertest: 1:31.720 (Max Verstappen/Red Bull)

Qualifying: 1:30.558 (Charles Leclerc/Ferrari)

2021 (Sachir)

Wintertest: 1:28.960 (Max Verstappen/Red Bull)

Qualifying: 1:28.997 (Max Verstappen/Red Bull)

2020 (Barcelona)

Wintertest: 1:15.732 (Valtteri Bottas/Mercedes)

Qualifying: 1:15.584 (Lewis Hamilton/Mercedes)

2019 (Barcelona)

Wintertest: 1:16.221 (Sebastian Vettel/Ferrari)

Qualifying: 1:15.406 (Valtteri Bottas/Mercedes)

2018 (Barcelona)

Wintertest: 1:17.182 (Sebastian Vettel/Ferrari)

Qualifying: 1:16.173 (Lewis Hamilton/Mercedes)

2017 (Barcelona)

Wintertest: 1:18.634 (Kimi Räikkönen/Ferrari)

Qualifying: 1:19.149 (Lewis Hamilton/Mercedes)

2016 (Barcelona)

Wintertest: 1:22.765 (Kimi Räikkönen/Ferrari)

Qualifying: 1:22.000 (Lewis Hamilton/Mercedes)

Gelten beim Testen die gleichen Sicherheitsvorkehrungen wie bei Rennen?

Testfahrten werden in der Formel 1 nicht unter den exakt gleichen Voraussetzungen abgehalten wie Grand-Prix-Wochenenden. Es kommen allerdings die gleichen Sicherheitsbestimmungen zum Einsatz, wenn die Fahrzeuge auf die Strecke gehen.

Alexander Albon (Williams FW46) beim Formel-1-Test in Bahrain 2024

Alexander Albon beim Formel-1-Test in Bahrain 2024

Foto: Motorsport Images

Theoretisch könnten die Teams Fahrzeuge einsetzen, die zwar den Sicherheitsanforderungen entsprechen, am Rennwochenende aber als technisch illegal angesehen würden. Ob dieses Vorgehen ein Vorteil wäre? Unwahrscheinlich, denn ein nicht regelkonformes Fahrzeug dürfte ohnehin nicht bei einem Grand Prix verwendet werden.

Was passiert bei einem Unfall während der Testfahrten?

Ein Unfall bei Formel-1-Testfahrten ist wie ein Unfall an einem Grand-Prix-Wochenende. Je nach Schwere des Zwischenfalls kann ein solcher Unfall große Folgen haben: Zu Saisonbeginn stehen meist noch nicht allzu viele Ersatzteile zur Verfügung. Außerdem zieht ein Crash automatisch eine Reparaturpause nach sich. Das heißt, das Team verliert wichtige Vorbereitungszeit auf der Rennstrecke und muss gegebenenfalls seinen Testplan anpassen.

Üblicherweise werden Formel-1-Testfahrten bei jedem Zwischenfall auf der Strecke mit der roten Flagge unterbrochen und erst fortgesetzt, sobald zum Beispiel ein Unfallfahrzeug abtransportiert oder die Banden repariert sind. Sprich: Ein Zwischenfall kostet alle Beteiligten etwas Streckenzeit - und die ist kostbar vor Saisonbeginn, zumal bei einem neuen Reglement. Außerdem gehen die entstandenen Kosten komplett in die Budgetobergrenze ein.

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