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Foto: Penske Entertainment

Colton Herta hat die Karten auf den Tisch gelegt: Der Cadillac-Testfahrer erklärte nun, warum er seine erfolgreiche Karriere in der IndyCar-Serie vorerst an den Nagel gehängt hat, um seinen Traum von der Formel 1 zu jagen. Laut Herta war die Gelegenheit beim neuen US-amerikanischen Team schlichtweg zu gut, um sie verstreichen zu lassen.

Der Kalifornier, der parallel zu seinen Testpflichten bei Cadillac derzeit in der Formel 2 antritt, war in der Vergangenheit bereits mehrfach Thema in der Königsklasse. Gespräche mit Sauber und AlphaTauri - heute Racing Bulls - führten jedoch nie zum gewünschten Erfolg.

Der lange Weg über den großen Teich

Als Cadillac zur Saison 2026 als elftes Team in die Formel-1-Startaufstellung rückte, zog Herta einen Schlussstrich unter seine achtjährige IndyCar-Laufbahn. Seine Bilanz in der populärsten US-Formelserie kann sich sehen lassen: Neun Siege, 19 Podestplätze, 16 Polepositions und der zweite Gesamtrang im Jahr 2024 stehen für ihn zu Buche.

Auf die Frage im Podcast Beyond The Grid, ob es ihm leicht gefallen sei, der IndyCar-Bühne den Rücken zu kehren, antwortete Herta gewohnt reflektiert.

"Als ich aufgewachsen bin, war das erste Rennen, das ich besucht habe - da war ich gerade einmal zwei Wochen alt - ein IndyCar-Rennen. Sobald ich etwas älter wurde und mehr über andere Motorsportarten lernte, galt mein zweites Interesse der IMSA, weil mein Vater dort 2006 und 2007 gefahren ist."

Suchtfaktor Formel 1

"Diese Autos haben mich damals brennend interessiert", so der US-Fahrer weiter. "Die Formel 1 habe ich erst ein wenig später entdeckt, so mit neun oder zehn Jahren, aber dann hat mich die Sucht sofort gepackt."

Herta betont, dass sein Herz generell für den Rennsport schlägt: "Ich bin einfach ein Motorsport-Fan. Es gibt so viele Autos, die ich unbedingt einmal fahren möchte. Ganz oben auf meiner persönlichen Liste stehen für mich die IndyCars und eben die Formel 1 auf einer Stufe."

Die Chance, nun aktiv an der Verwirklichung seines Ziels zu arbeiten, lässt ihn strahlen: "Diese Möglichkeit zu haben, es dorthin zu schaffen und das Ziel 'Formel-1-Fahrer' zu erreichen - das war für mich eine großartige Chance. Es fiel mir sehr leicht, dazu Ja zu sagen."

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