Formel 1 Türkei 2021: Red Bull kann nicht auf Hamilton aufholen

Lewis Hamilton schnappt sich auch am Nachmittag die Bestzeit in Istanbul, während Red Bull nur auf den Positionen vier und fünf zu finden ist

Formel 1 Türkei 2021: Red Bull kann nicht auf Hamilton aufholen

Lewis Hamilton bleibt auch im zweiten Freien Training in der Türkei der Primus. Der WM-Spitzenreiter, der am Sonntag eine Strafversetzung um zehn Startplätze hinnehmen muss, war auch am Nachmittag in Istanbul der schnellste Mann - wenn auch nicht ganz so deutlich wie in der ersten Session.

1:23.804 Minuten brauchte der Mercedes-Pilot für seine schnellste Runde und war damit 0,166 Sekunden schneller als die Konkurrenz. Die wurde aber weder von seinem Teamkollegen noch von Red Bull angeführt: Stattdessen zeigte erneut Charles Leclerc mit der neuen Ferrari-Powerunit eine gute Performance und wurde mit 0,166 Sekunden Rückstand Zweiter.

Erst dahinter folgte mit Valtteri Bottas der zweite Mercedes, dem aber bereits mehr als vier Zehntelsekunden auf Hamilton fehlten. Die beiden (an diesem Wochenende weißen) Red Bull von Sergio Perez und Max Verstappen folgten auf Platz vier und fünf.

Red Bull noch zu weit weg

Laut Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko hatte man im ersten Training Set-up-bedingt Zeit auf Mercedes verloren, vor allem in zwei bis drei Kurven. Vor dem Training hatte Red Bull daher einige Änderungen vorgenommen und wollte schauen, wie sich das auswirkt.

"Wir glauben schon, dass wir zumindest näher dran sein werden", so Marko bei 'ServusTV'. Die reinen Zeiten am Nachmittag haben das aber nicht unbedingt widergespiegelt.

 

Die weiteren Plätze in den Top 10 belegen Lando Norris (6./McLaren), Fernando Alonso (7./Alpine), Esteban Ocon (8./Alpine), Pierre Gasly (9./AlphaTauri) und Antonio Giovinazzi (10./Alfa Romeo).

Sebastian Vettel (16.) verlor diesmal das teaminterne Duell bei Aston Martin gegen Lance Stroll (13.), dafür war Mick Schumacher erneut schneller als Haas-Teamkollege Nikita Masepin. Beide belegten aber erneut die beiden letzten Plätze.

Trinksystem-Ärger für Kimi Räikkönen

Bei Alfa Romeo hatte Kimi Räikkönen (15.) zwischenzeitlich große Probleme mit seinem Trinksystem, das Flüssigkeit in sein Auto brachte. Das Team reparierte den Schaden an der Box, brauchte nach Ansicht des Finnen aber zu lange: "Warum ist das so schwierig, so einfache Dinge hinzubekommen?", raunzte er. "Das einfachste Teil im gesamten Auto und wir können es nicht hinbekommen."

Von größeren Ausrutschern blieben die Fahrer am Freitag verschont. Lediglich Nicholas Latifi (Williams) in Kurve 9 (zweimal) und Pierre Gasly in Kurve 6 legten jeweils einen Dreher hin. Kurz vor Schluss erwischte es auch Nikita Masepin in Kurve 8.

 

Zudem ging das Training für Alpine unschön zu Ende: Bei den Startübungen blieb Esteban Ocon mit einem mutmaßlichen Getriebeschaden stehen. Das Team untersucht den Defekt.

Das Abschlusstraining am Samstag findet um 11 Uhr MESZ statt, das Qualifying um 14 Uhr.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

geteilte inhalte
kommentare
Kein Zoff zwischen Vettel und Stroll nach Vorfällen in Monza und Sotschi
Vorheriger Artikel

Kein Zoff zwischen Vettel und Stroll nach Vorfällen in Monza und Sotschi

Nächster Artikel

Alfa Romeo: Vasseur hat "keine Eile" bei Besetzung des zweiten Cockpits 2022

Alfa Romeo: Vasseur hat "keine Eile" bei Besetzung des zweiten Cockpits 2022
Kommentare laden