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F1 Ungarn 2020: Verstappen und Red Bull stecken in Problemen

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F1 Ungarn 2020: Verstappen und Red Bull stecken in Problemen
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18.07.2020, 11:02

Mercedes dominiert das dritte Freie Training beim Grand Prix in Budapest, und erster Verfolger ist nicht Max Verstappen, sondern überraschend Charles Leclerc

Mercedes und Racing Point haben das Abschlusstraining zum Grand Prix von Ungarn auf dem Hungaroring dominiert. Valtteri Bottas sicherte sich die Bestzeit im FT3 (1:15.437 Minuten), hauchdünn vor seinem Mercedes-Teamkollegen Lewis Hamilton. Sergio Perez (+0,161) und Lance Stroll (+0,596) belegten die Positionen drei und fünf.

Zum kompletten FT3-Ergebnis!

Erster Herausforderer der Mercedes-Phalanx war nicht Max Verstappen (6./Red Bull/+0,647), sondern Charles Leclerc (Ferrari). Der Monegasse belegte zwischen den beiden Racing Points den vierten Platz im Klassement, mit 0,344 Sekunden Rückstand auf Bottas - und 0,570 Sekunden vor Sebastian Vettel (8.), der vielversprechend begann, dann aber nach und nach abrutschte.

Red Bull beklagt "zu viel Untersteuern"

Die große Hoffnung von Red Bull, in den langsamen Kurven des Hungaroring Mercedes herauszufordern, scheint sich zu verflüchtigen. Und das, obwohl die Mechaniker über Nacht die FIA-Sperrstunde überzogen haben, um nach dem enttäuschenden Freitag am Set-up des RB16 arbeiten zu können.

 

Foto: Andy Hone / Motorsport Images

"Ich habe zu viel Untersteuern", funkte Verstappen an seinen Renningenieur. Ein andermal klagte er über schlecht synchronisierte Gänge. Alexander Albon (12./+1,145) hatte andere Sorgen: "Ist das Auto okay? Ich spüre merkwürdige Vibrationen, wenn ich meine Runden beginne."

Verstappens Dreher in Kurve 12 erinnerte an das nervöse Fahrverhalten am ersten Spielberg-Wochenende. "Wenn der Red Bull ausbricht, kannst du ihn fast nicht mehr einfangen. Das ist beim Mercedes ganz anders. Der liegt wie auf Schienen", analysiert 'Sky'-Experte Paul di Resta. Und Johnny Herbert ergänzt: "Gerade auf dieser Strecke brauchst du ein Auto, das berechenbar ist."

Russell sorgt mit P14 für Überraschung

Lando Norris (McLaren/+0,756) wurde Siebter, Pierre Gasly (AlphaTauri/+1,016) Neunter und Daniel Ricciardo (Renault/+1,071) Zehnter. Carlos Sainz im zweiten McLaren landete auf P11. Er verlor knapp vier Zehntelsekunden auf Norris, und zwar mehrheitlich in den Kurven 12 bis 14.

 

Foto: Charles Coates / Motorsport Images

Für eine Überraschung sorgte George Russell: Das Williams-Talent sicherte sich P14. Seinem Teamkollegen Nicholas Latifi (20.) nahm er 0,803 Sekunden ab.

Kimi Räikkönen (Alfa Romeo) wurde 19. Rückstand auf die Spitze: 2,090 Sekunden.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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