Zum Hauptinhalt springen

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Für Dich empfohlen

Formel-1-Strafpunkte 2026: Die aktuelle Übersicht der Strafen

Formel 1
Formel-1-Strafpunkte 2026: Die aktuelle Übersicht der Strafen

Ende von Russells WM-Hoffnungen? Antonelli jetzt "die klare Nummer 1"

Formel 1
Ende von Russells WM-Hoffnungen? Antonelli jetzt "die klare Nummer 1"

Wie die brillante Toyota-Strategie im ersten Stint in Le Mans geplant wurde

WEC
24h Le Mans
Wie die brillante Toyota-Strategie im ersten Stint in Le Mans geplant wurde

Infos DTM Lausitzring 2026: TV, Livestream, Zeitplan u.v.m.

DTM
Infos DTM Lausitzring 2026: TV, Livestream, Zeitplan u.v.m.

ADUO: Warum die Möglichkeiten von Honda trotzdem begrenzt sind

Formel 1
ADUO: Warum die Möglichkeiten von Honda trotzdem begrenzt sind

Nach schwerem Sturz: Alex Marquez vor MotoGP-Rückkehr in Brünn

MotoGP
Brünn
Nach schwerem Sturz: Alex Marquez vor MotoGP-Rückkehr in Brünn

Offiziell: Protest von McLaren und Red Bull gegen Rücknahme der Gasly-Strafe

Formel 1
Monaco
Offiziell: Protest von McLaren und Red Bull gegen Rücknahme der Gasly-Strafe

Nachteilige BoP? Ferrari lernt harte Hypercar-Seite von Le Mans kennen

WEC
24h Le Mans
Nachteilige BoP? Ferrari lernt harte Hypercar-Seite von Le Mans kennen
Feature

Formel 1 vor 37 Jahren: Legendäres Duell und erster Turbo-Sieg

Der Grand Prix von Frankreich 1979 in Dijon schrieb in mehrfacher Hinsicht Geschichte: Jean-Pierre Jabouille siegte im Renault RS10, doch für die Show sorgten Gilles Villeneuve und Rene Arnoux.

Jean-Pierre Jabouille vor Gilles Villeneuve
Podium: Sieger Jean-Pierre Jabouille, Renault; 2. Gilles Villeneuve, Ferrari; 3. René Arnoux, Renaul
Gilles Villeneuve, Ferrari 312T4
Jean-Pierre Jabouille vor Gilles Villeneuve
Gilles Villeneuve
René Arnoux
Gilles Villeneuve im Drift
Gilles Villeneuve, Ferrari 312T4
1. Sieg für Renault F1: Jean-Pierre Jabouille im Doppelturbo angetriebenen RS 10

Ende der 1970er-, Anfang der 1980er-Jahre fand der Grand Prix von Frankreich abwechselnd in Dijon-Prenois und in Le Castellet statt. Die beiden Strecken hätten unterschiedlicher kaum sein können.

Bestach der unweit des Mittelmeers gelegene Circuit Paul Ricard in Le Castellet durch seine langen Geraden und die ultraschnelle Signes-Kurve, so wies der Circuit Dijon-Prenois geschwungene, in die Hügellandschaft von Zentralfrankreich eingebettete, Kurven auf.

1979 war Dijon als Austragungsort für den Frankreich-Grand-Prix an der Reihe. Dieses Rennen gilt noch heute als eines der denkwürdigsten, das die seit 1950 bestehende Formel-1-WM je gesehen hat. Zwar war der Sieg von Jean-Pierre Jabouille gleich in mehrfacher Hinsicht ein bedeutungsvoller, stand an jenem 1. Juli 1979 aber dennoch nicht im Mittelpunkt.

Gigantenduell Gilles Villeneuve vs. Rene Arnoux

Vielmehr war es das packende Duell um den zweiten Platz, das die Fans vor Ort und vor den Fernsehgeräten von den Sitzen riss. Die Protagonisten: Gilles Villeneuve im Ferrari 312T4 und Rene Arnoux im Renault RS10.

In den letzten drei Runden des Rennens lieferten sich Villeneuve und Arnoux ein Duell auf Biegen und Brechen und überholten sich dabei mehrfach sprichwörtlich auf der letzten Rille. In der letzten Runde des 80-Runden-Rennens kam es mehrfach zu Berührungen zwischen dem roten Ferrari und dem gelben Renault.

 

Villeneuve setzte sich schließlich um 0,24 Sekunden durch und sprach später mit Verweis auf das Rad-an-Rad-Duell von seiner "besten Erinnerung in der Formel 1".

Denkwürdiger Sieg

Neben dem packenden Duell Villeneuve vs. Arnoux im Kampf um Platz zwei stand der Grand Prix von Frankreich 1979 im Zeichen des in mehrfacher Hinsicht denkwürdigen Sieges. Jean-Pierre Jabouille gewann mit dem Renault RS10 und sorgte damit nicht nur für den ersten Renault-Sieg in der Formel 1, sondern auch für den ersten Sieg eines Autos mit Turbomotor.

Nebenbei war es auch für Jabouille der erste Grand-Prix-Sieg und der erste Sieg eines Franzosen beim Grand Prix von Frankreich seit Einführung der Fahrerweltmeisterschaft. Dieser Sieg kam nicht nur mit einem französischen Auto und Motor, sondern auch mit französischen Reifen (Michelin) und französischem Sprit (Elf) zustande.

Was die Turbomotoren betrifft, so liefen diese in den 1980er-Jahren den Saugmotoren den Rang ab, bevor sie Ende 1988 verboten wurden, zur Saison 2014 in Form der Hybridmotoren aber ein Comeback feierten.

Vorheriger Artikel 360-Grad-Video: Max Verstappen mit Formel-1-Fahrt in Zandvoort
Nächster Artikel Formel 1 in Spielberg: Nico Rosberg Schnellster im ersten Freien Training

Aktuelle News