Formel 1 vor Verbot von Motorhauben-Finnen und T-Flügeln

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Formel 1 vor Verbot von Motorhauben-Finnen und T-Flügeln
Jonathan Noble
Autor: Jonathan Noble
Übersetzung: Stefan Ehlen
23.03.2017, 10:30

Die aerodynamischen Auswüchse der Formel-1-Saison 2017 könnten schon 2018 Geschichte sein: Formel-1-Rennleiter Charlie Whiting deutet ein Verbot an.

Mercedes AMG F1 W08: Finne und T-Wing
Haas F1 Team VF-17: Finne auf der Motorhaube
Kimi Räikkönen, Ferrari SF70H: Finne und Heckflügel
Mercedes AMG F1 W08: T-Flügel
Williams FW40: Heckflügel
Mercedes AMG F1 W08: T-Flügel
Kevin Magnussen, Haas F1 Team VF-17

"Ich denke, es gibt eine gute Chance, dass es so weit kommt. Denn viele Leute stören sich am Anblick dieser Teile", erklärte Whiting vor dem Formel-1-Saisonauftakt in Melbourne.

"Ich persönlich habe nichts gegen diese Dinge. Aber man hatte die Reaktion der Öffentlichkeit in dieser Form nicht erwartet."

Auch der neue Formel-1-Sportchef Ross Brawn hatte die aerodynamischen Zusatzelemente kürzlich kritisiert und angekündigt, die Autos optisch ansprechender gestalten zu wollen.

In der Formel 1 2017 aber müssen alle Beteiligten damit auskommen. Und so unterzieht Whiting die neuen T-Flügel vor dem 1. Rennen des Jahres noch einem Belastungstest, weil sich die Elemente speziell bei der Kurvenfahrt teilweise recht stark neigen oder verbiegen.

Haas, das neben Ferrari, Mercedes und Williams auf die neuen T-Flügel setzt, hat seine Konstruktion aber noch nicht verändert, obwohl sie bei den Formel-1-Tests sehr wacklig erschien.

"Es scheint zu funktionieren, selbst wenn es sich biegt", erklärt Haas-Teamchef Günther Steiner. "Wir haben das analysiert. Vielleicht müssen wir noch etwas tun, aber für hier haben wir nichts modifiziert."

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Artikelsorte News