Formel 1: Warum starren diese Augen aus der Williams-Box?
Bei den Testfahrten in Bahrain sorgt Williams für eine kuriose Überraschung - Animierte Augen an den Monitoren ziehen alle Blicke im Fahrerlager auf sich
Alexander Albon beim Formel-1-Tests für 2026
Foto: NurPhoto NurPhoto
Wer bei den Formel-1-Testfahrten in Bahrain genau hingeschaut hat - und wem es gelang, den Blick vom ziemlich faszinierenden Sidepod-Design des Audi abzuwenden -, dem dürfte eine kuriose Neuerung in der Williams-Box aufgefallen sein.
Der Traditionsrennstall aus Grove hat an der Rückseite seiner Monitore ein Paar animierte Augen installiert. Über einen zusätzlichen Screen flimmern diese nun durch die Boxengasse und sind bereits das Gesprächsthema im Paddock.
Während Williams den Shakedown in Barcelona Anfang des Jahres noch auslassen musste, zeigt sich Teamchef James Vowles mit der bisherigen Arbeit seiner Mannschaft in dieser Saison zuversichtlich.
"Für uns war es ein starker Tag, was das Sammeln von Kilometern angeht", bilanziert er nach dem ersten Testtag in Sachir. "Unser Ziel war es von Anfang an, sicherzustellen, dass wir die nötige Distanz abspulen, um das Chassis und den Antriebsstrang zu verstehen und die ersten Kinderkrankheiten aus dem System zu entfernen."
Vowles weiß, dass noch Arbeit wartet: "Davon wird es eine Menge geben. In diesen drei Tagen geht es vor allem darum, ein solides Fundament zu schaffen, auf dem wir die Performance aufbauen können. Zum Auto kann ich sagen: Es hat keine fiesen Macken, nichts ist besonders schlecht, aber wir müssen natürlich tief in die Details eintauchen."
Ein Detail macht derweil besonders die Runde, auch wenn es rein gar nichts mit der Rundenzeit zu tun hat: der Monitor, der in der Garage vor dem Fahrer hängt. Normalerweise liefert dieser dem Piloten eine Flut an Daten und Live-Feeds, während er im Cockpit auf den nächsten Run wartet. Williams hat dem Bildschirm nun eine Zusatzaufgabe verpasst: das Entertainment für uns vor den Fernsehschirmen.
"Wir suchen immer nach Wegen, innovativ zu sein und Grenzen zu verschieben, wie wir mit den Fans in Kontakt treten. Diese neuen Screens sind ein Beispiel dafür", erklärt ein Teamsprecher gegenüber unserer englischen Schwesterseite Motorsport.com. "Wir freuen uns, dass sie so viel Interesse geweckt haben, und sind gespannt darauf, zu zeigen, was sie noch alles können."
Die Augen blinzeln und bewegen sich fast wie in einem Pixar-Film. Tatsächlich erinnern sie an die "Sphere" in Las Vegas, die ebenfalls mit riesigen Augen die Autos verfolgt, wenn sie um das Wahrzeichen jagen. Es ist davon auszugehen, dass das Feature das Team auch zum Saisonauftakt nach Australien begleiten wird.
Diese Story teilen oder speichern
Registrieren und Motorsport.com mit Adblocker genießen!
Von Formel 1 bis MotoGP berichten wir direkt aus dem Fahrerlager, denn wir lieben unseren Sport genau wie Du. Damit wir dir unseren Fachjournalismus weiterhin bieten können, verwendet unsere Website Cookies. Dadurch wird Dein Nutzererlebnis optimiert und die Werbung auf Deine Interessen zugeschnitten. Wir wollen dir aber natürlich trotzdem die Möglichkeit geben, eine werbefreie Website zu genießen.