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Formel 1
Pascal Wehrlein sucht Gespräch mit Sauber und Toto Wolff
Sauber-Fahrer Pascal Wehrlein hat noch keinen Platz für die Formel 1 2018. Gespräche mit Mercedes-Boss Toto Wolff und Sauber soll Aufklärung bringen.
Julia Spacek Lawrence Barretto
Bearbeitet: 24.10.2017, 10:26
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Formel 1 2017
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Noch ist unklar, ob Pascal Wehrlein 2018 in der Formel 1 fährt. Der Vertrag des Deutschen mit Sauber läuft am Ende der Saison aus. Ein Verbleib des 23-Jährigen beim Schweizer Team ist nicht gesichert, denn Motorenpartner Ferrari möchte seinen beiden Junioren Antonio Giovinazzi und Formel-2-Champion Charles Leclerc zu einem Stammcockpit in der Königsklasse verhelfen. Auch der Schwede Marcus Ericsson ist ein ernsthafter Konkurrent in Wehrleins Rennen um einen Platz bei Sauber.
Der Mercedes-Junior möchte in dieser Woche mit Mercedes-Boss Toto Wollf und Sauber-Teamchef Fred Vasseur das Gespräch suchen und über seine Zukunft in der Formel 1 beraten. "Ich werde in den nächsten Tagen mit Fred und Toto sprechen", sagt Wehrlein zu 'Motorsport.com'. "Es gab keine Neuigkeiten vor dem Wochenende (in Austin; Anm. d. Red.), aber vielleicht gibt es danach neue Information, wir werden sehen."
"Ich habe mit Fred in Japan gesprochen und er sagte, ich sei eine Option. Ich weiß nicht, wie stark Ferrari in die Entscheidung eingebunden ist. Die Ferrari-Junioren, Marcus und ich werden die Sache wohl unter uns ausmachen", ergänzt der DTM-Champion von 2015.
Toto Wolff ist für Wehrlein in Verhandlungen mit Williams, doch der Traditionsrennstall aus Grove braucht neben Lance Stroll idealerweise einen Fahrer, der älter als 25 Jahre ist und den Alkohol-Sponsor Martini repräsentieren darf. Bei Williams scheint man in Sachen Fahrerentscheidung für 2018 nicht in Eile zu sein. Auch Robert Kubica, der für Williams zuletzt Testfahrten absolvierte, ist ein Kandidat für ein Williams-Cockpit im nächsten Jahr.
"Ich glaube, dass Toto noch mit dem Team (Williams; Anm. d. Red.) spricht", sagt Wehrlein. "Er spricht mit allen, die eine Option sein können, inklusive Williams." Auf die Frage, ob ein Wechsel zu Williams ein wichtiger Karriereschritt sein könnte, antwortet der Deutsche: "Auf jeden Fall, ja!".
Er fügt hinzu: "Williams hat im Moment ein großartiges Auto. Sie kämpfen um den fünften Platz, deshalb wäre es ein großer Schritt für mich. Aber momentan bin ich bei Sauber und ich denke darüber nach, was wir hier in den kommenden Rennen machen können."
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