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McLaren wird am ersten Testtag auf dem Nürburgring von einem Problem am Nachmittag gestoppt - George Russell absolviert im Mercedes insgesamt 127 Runden

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Oscar Piastri konnte am Dienstag nur einen Teil des Programms absolvieren

Foto: Pirelli

Die Formel 1 ist zurück auf deutschem Boden. Am Dienstag und Mittwoch absolvieren McLaren und das Mercedes-Werksteam auf dem Nürburgring einen Reifentest für Pirelli. Allerdings wurde das Weltmeisterteam aus Woking dabei am Dienstag von einem Defekt gestoppt.

Während es George Russell am ersten Testtag auf insgesamt 127 Runden brachte, waren es bei Oscar Piastri im McLaren lediglich 65. Grund dafür war ein nicht näher genanntes technisches Problem, wodurch das Team fast den kompletten Nachmittag verlor.

Weil es in der Nacht auf Dienstag geregnet hatte, absolvierten beide Piloten zu Beginn des Tests einige Runden auf Intermediate-Reifen. Dementsprechend konnte das von Pirelli ursprünglich geplante Programm auf Slicks erst mit etwas Verspätung aufgenommen werden.

Pirelli teilt dazu mit: "[Beide Fahrer] absolvierten im ersten Teil des Programms mehrere Acht-Runden-Runs, um verschiedene Konstruktionsvarianten der C3-Mischung zu testen."

"Die vielversprechendsten Lösungen wurden dann am späten Nachmittag vom britischen Fahrer über längere Distanzen getestet, um ihr Verhalten bei einer repräsentativeren Laufleistung zu überprüfen", heißt es vom Reifenhersteller. Bei Piastri entfiel dieser Teil des Tests wegen des besagten Defekts.

Die schnellste Rundenzeit des Australiers war am Ende des Tages eine 1:35.096, während Russell eine 1:33.899 fuhr. Zum Vergleich: Als die Formel 1 im Jahr 2020 zum bislang letzten Mal einen Grand Prix auf dem Nürburgring fuhr, sicherte sich Valtteri Bottas im Mercedes die Pole in 1:25.269 Minuten.

Am Mittwoch wird der Reifentest fortgesetzt. Dann sitzt Weltmeister Lando Norris für McLaren am Steuer, während der aktuelle WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli den Mercedes übernimmt. Fans haben die Möglichkeit, den Test direkt an der Strecke für 3,00 Euro auf der sogenannten "Schnuppertribüne" zu verfolgen.

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