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Eine Wespe wurde nach Oscar Piastri benannt

Foto: LAT Images

Corentin Jouault, Di-Ying Huang und Celso O. Azevedo untersuchten ein 98 Millionen Jahre altes Fossil aus der Kreidezeit, das in Myanmar entdeckt wurde. Die Arbeit lieferte ihnen Einblicke in die Evolution der Art und die morphologischen Ähnlichkeiten zu anderen Wespenarten.

Die Urzeit-Wespe ist in einem rechteckigen, 10x8x2 Millimeter großen Bernsteinstück eingeschlossen, das im Institut für Geologie und Paläontologie in Nanjing (China) aufbewahrt wird. Die Studie wurde in einer von Experten begutachteten wissenschaftlichen Fachzeitschrift mit dem Schwerpunkt Paläontologie veröffentlicht.

Interessanterweise benannte Jouault, einer der Autoren und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Oxford, die neue Wespenart Gwesped piastrii nach dem McLaren-F1-Piloten Oscar Piastri.

"Das spezifische Epitheton ehrt Herrn Oscar Piastri für seine Erfolge in der Formel 1, und weil die Farbe des Bernsteinstücks den Erstautor an das ikonische McLaren-Orange erinnerte. Es ist als Substantiv im Genitiv zu behandeln", heißt es in der Arbeit, die in der Juni-Ausgabe des Fachmagazins Palaeoworld erschienen ist.

Hobby-Entomologen werden mit Interesse erfahren, dass Gwesped piastrii die zweite Art der Gattung Gwesped aus der Unterfamilie der Lancepyrinae ist. "Diese Art lässt sich von der bisher bekannten Gwesped-Art leicht durch eine höhere Anzahl von Fühlergliedern und eine charakteristische Aderung der Vorderflügel unterscheiden", erklärten die Forscher im Detail.

Piastri rangiert nach einem turbulenten Start in die Saison 2026 aktuell auf dem sechsten Platz der Weltmeisterschaft. Der Australier konnte bei den ersten beiden Grands Prix in Melbourne und Shanghai nicht an den Start gehen, bevor er in Japan den zweiten Platz einfuhr.

Der 25-Jährige besucht derzeit die berüchtigte Isle of Man TT, bevor das gesamte Feld in der kommenden Woche für den Grand Prix von Monaco auf die Straßen von Monte Carlo zieht.

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