Fotostrecke: Die langsamsten Teams bei den Formel-1-Wintertests
Auf einen schlechten Test folgt in der Regel eine schwierige Saison - Wir blicken auf die langsamsten Teams bei den Formel-1-Wintertests in den vergangenen Jahren
Nicholas Latifi beim Wintertest vor der Formel-1-Saison 2022 in Bahrain
Foto: LAT Images
Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Aston Martin war bei den Wintertests vor der Formel-1-Saison 2026 das langsamste Team und fuhr zudem auch weniger Runden als jeder andere Rennstall. Ist das Jahr für Fernando Alonso und Co. damit bereits gelaufen, bevor das erste Rennen überhaupt gefahren ist?
In unserer Fotostrecke schauen wir uns die Formel-1-Teams an, die in den vergangenen Jahren jeweils die langsamsten Zeiten im Winter gesetzt haben. Und in der Tat hat es kein einziger Rennstall in der anschließenden Saison noch in die Top 5 in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft geschafft.
In der Regel kam das langsamste Team bei den Wintertestfahren später in der WM nicht über den maximal vorletzten Platz hinaus. So ging es im vergangenen Jahr auch Sauber. Das Schweizer Team war beim Test in Bahrain ganz hinten in der Zeitenliste und belegte später den neunten WM-Rang.
Allerdings ist Sauber auch ein gutes Beispiel dafür, dass es nach einem schlechteren Test durchaus noch Erfolgserlebnisse im späteren Jahr geben kann. Obwohl man 2025 WM-Vorletzter wurde, holte Nico Hülkenberg in Silverstone immerhin einen Podestplatz für das heutige Audi-Werksteam.
Tatsächlich schaffte es das jeweils langsamste Team bei den Testfahrten seit 2023 sogar jedes Mal, in der späteren Saison noch mindestens einen Podiumsplatz zu holen. Und zudem kam es seit 2018 lediglich ein einziges Mal vor, dass das langsamste Team im Winter später keinen einzigen WM-Punkt holte.
Historisch gesehen darf Aston Martin in diesem Jahr also noch auf einige Top-10-Platzierungen und womöglich sogar noch auf einen Besuch auf dem Treppchen hoffen. Gemessen an den eigenen Ansprüchen des Teams wäre aber selbst das eigentlich immer noch viel zu wenig.
Denn mit Alonso, Adrian Newey und Co. möchte der Rennstall aus Silverstone eigentlich Rennen und irgendwann auch Weltmeisterschaften gewinnen.
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