Fotostrecke: Die schönsten Testdesigns der Formel 1

Bevor die Formel-1-Teams aus der Sommerpause zurückkehren, widmen wir uns den schönsten Farbdesigns, die in den vergangenen Jahren nur für Tests verwendet wurden. Aber natürlich lösen wir auch auf, wie die Rennställe zu den Grands Prix angetreten...

BMW 1999

BMW 1999
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Den Anfang macht Jörg Müller mit einem komplett weißen BMW-Versuchsauto. Es ist ein Williams-Chassis aus der Saison 1998, im Heck dröhnt aber schon ein BMW-Motor. Alles zur Vorbereitung auf den Formel-1-Einstieg 2000.

Foto BMW AG

BMW 2000

BMW 2000
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Dann tritt die deutsche Marke allerdings in einem anderen Design an. Das Weiß ist geblieben, doch Dunkelblau ist auch mit dabei. Am Steuer hier: Ralf Schumacher.

BMW 2006

BMW 2006
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Weiß war auch die Farbe der Wahl, als BMW 2006 unter dem Namen BMW-Sauber ein eigenes Team an den Start brachte. Hier fährt Nick Heidfeld den ersten Test noch ohne Sponsorenaufkleber. Nur der BMW-Propeller ist auf der Nase zu sehen.

BMW 2006

BMW 2006
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Auch dieses Mal blieb Weiß die Grundfarbe, dazu kamen die BMW-Motorsport-Hausfarben Blau und etwas Rot.

Honda 2008

Honda 2008
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Rubens Barrichello bestritt 2008 den ersten Honda-Test ebenfalls in einem komplett weißen Auto. Und auch hier ist nur das Marken-Logo zu sehen, sonst nur weiße Flächen.

Honda 2008

Honda 2008
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Und mit reichlich Weiß ging Honda 2008 auch in die Rennen, allerdings erneut unter dem Motto "Earth Dreams" und damit ohne Sponsoren.

HRT 2012

HRT 2012
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Viel Weiß auch bei HRT 2012. Wobei böse Zungen behaupten könnten: Viele Sponsoren, die auf der Außenhaut hätten Werbung machen können, hatte dieser Rennstall ohnehin nie...

HRT 2012

HRT 2012
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In der Rennsaison war das Team dann immerhin noch mit roten und goldenen Farbtönen unterwegs. Es half nichts: HRT kam nicht über den Status einer "grauen Maus" hinaus...

Super Aguri 2006

Super Aguri 2006
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Honda steht drauf, dazu sind die Bridgestone-Logos zu sehen. Aber ein Werksauto ist es nicht: Super Aguri ging 2006 mit einem komplett weißen Auto in die Testfahrten.

Super Aguri 2006

Super Aguri 2006
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Am Ende bestritt das japanische Team seine Formel-1-Rennen mit einem eher künstlerischen Design. Sponsoren gab es nicht viele, dafür einige schwungvolle Farbelemente in Rot.

Honda 2007

Honda 2007
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Schwarz, ganz wenige Aufkleber. Rubens Barrichello testete 2007 einen Honda, dessen Design nur wenig originell war. Doch Honda hatte eine Idee in der Hinterhand...

Honda 2007

Honda 2007
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Mit der Weltkugel auf dem Auto und etwas Schwarz: Das waren die Farben, in denen Honda mit Jenson Button in der Formel-1-Saison 2007 zu den Rennen antrat.

Jordan 2003

Jordan 2003
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Giancarlo Fisichella fuhr 2003 einen wirklich komplett schwarzen Jordan spazieren. Frisch aus dem Workshop gewissermaßen. Ein "nackter" Rennwagen!

Jordan 2003

Jordan 2003
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Aber, wie hier bei Ralph Firman zu sehen: Jordan trat 2003 natürlich wieder in der Hausfarbe Gelb zu den Rennen an.

Minardi 2003

Minardi 2003
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Auch Justin Wilson hatte bei den Testfahrten 2003 das Vergnügen mit einem schwarzen Auto. Sein Minardi-Team hatte aber immerhin noch ein paar Aufkleber mit dem Teamlogo angebracht.

Minardi 2003

Minardi 2003
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Niederländische Sponsoren investierten zur Saison 2003 in Minardi, damit Jos Verstappen und Co. im Grand-Prix-Konzert mitspielen konnten. Und so wurden einige Flächen noch mit Weiß hinterlegt.

Pirelli 2012

Pirelli 2012
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Einen mattschwarzen Rennwagen verwendete wiederum Reifenhersteller Pirelli, um mit Testfahrer Lucas di Grassi an den Formel-1-Pneus zu arbeiten. Das eigene Logo, klar, plus der Markenname der Reifen waren darauf zu sehen. Und dieses Design blieb, wie es war.

Foto Pirelli

Honda 2004

Honda 2004
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In einer ähnlichen Liga spielte schon 2004 der Honda, hier mit Anthony Davidson am Steuer. Da waren bereits alle Sponsoren versammelt, dazu auch ziemlich viel vom späteren Design. Alles auf schwarzem Grund.

Honda 2004

Honda 2004
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Das Grand-Prix-Design von Honda sah 2004 so aus, wie es Takuma Sato hier demonstriert. Fast ein Abziehbild des Testdesigns, nur mit anderen Farben.

Williams 2006

Williams 2006
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Nicht Schwarz, aber sehr dunkles Blau. So rückte Williams, hier mit Testfahrer Alexander Wurz, 2006 zu Formel-1-Testfahrten aus. Und die Sponsoren fuhren mit.

Williams 2006

Williams 2006
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Und das wurde daraus: Dunkelblau und etwas Weiß. Die Farben der Wahl von Williams in der Formel-1-Saison 2006.

Renault 2007

Renault 2007
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Ebenfalls Dunkelblau, aber auch das Renault-Gelb fuhr Heikki Kovalainen beim Testauftakt in der Saison 2007. Und auch hier waren schon ein paar Sponsorenaufkleber am Auto, wenngleich noch nicht der Titelsponsor.

Renault 2007

Renault 2007
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Der kam zu Saisonbeginn in Form einer Bank, die auch ihre Farben mitbrachte. Vom Dunkelblau blieb daher nur wenig übrig, nur am Frontflügel und am Heckflügel.

Renault 2002

Renault 2002
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2007 war man also dicht dran an den klassischen Renault-Farben: Weiß und Gelb. Aber mit dieser Kombination hatte das französische Werksteam mit Jarno Trulli schon vor der Saison 2002 getestet, wie hier zu sehen ist.

Renault 2002

Renault 2002
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Weil der Tabaksponsor aber weitermachte, kehrte auch das Hellblau an die Werksautos zurück. So fuhr Jenson Button in der Saison 2002.

Sauber 2003

Sauber 2003
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Ein bisschen Weiß ist auch im Spiel, als Heinz-Harald Frentzen 2003 seinen Sauber ausführt. Wobei Metallic-Blau natürlich die dominante Farbe war.

Sauber 2003

Sauber 2003
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In den Rennen war der Sauber dann etwas bunter, wenngleich die Grundtöne des Designs schon bei den Tests erkennbar gewesen waren.

Prost 2001

Prost 2001
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Ganz in Blau dagegen der Prost aus der Saison 2001, hier mit Jean Alesi am Steuer. Auf den Seitenkästen stand bei den Tests vor Saisonbeginn lediglich der Name des Autos.

Prost 2001

Prost 2001
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Ein Kunstwerk war der Prost 2001 bei den Grands Prix aber nicht: Das Design wurde um kleine Rotflächen ergänzt, außerdem um einige Sponsorenaufkleber. Die Grundfarbe aber veränderte sich nicht.

Red Bull 2004

Red Bull 2004
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Blau und Grau. So bereitete sich Red Bull im November 2004 auf das Formel-1-Debüt in der Saison 2005 vor. Vitantonio Liuzzi fuhr das Auto, das optisch schwer an eine Red-Bull-Dose erinnerte...

Red Bull 2005

Red Bull 2005
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Als es ernst wurde, gab sich Red Bull dann eine neue Optik und verabschiedete sich 2005 vom "Dosen-Design". Und aus Hellblau wurde Dunkelblau.

Red Bull 2015

Red Bull 2015
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Camouflage ist das Zauberwort für dieses Design. Entfernt erinnert es uns aber auch an Zebrastreifen. In jedem Fall war der Red Bull bei den Testfahrten vor der Formel-1-Saison 2015 ein echter Hingucker! Und ganz anders als das Testdesign 2004!

Red Bull 2015

Red Bull 2015
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Ja, ein wenig aufgefrischt, aber im Prinzip immer noch das gleiche Red-Bull-Design wie in den Vorjahren. Nur, dass inzwischen viel mehr Lila mitfährt. Dabei war das Testdesign 2015 doch mal etwas Außergewöhnliches!

Honda 2004

Honda 2004
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Kein klassisches Testdesign, aber es spielt ansatzweise in einer ähnlichen Liga wie der Red-Bull-Entwurf für die Testfahrten 2015: So fuhr Honda-Testfahrer Anthony Davidson 2004 im Freien Training in Brasilien.

Spyker 2007

Spyker 2007
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Dieses satte Rot brachte 2007 Spyker auf die Rennstrecke. Christijan Albers bewegte das Fahrzeug, dessen Design vor Saisonstart aber noch verändert wurde.

Spyker 2007

Spyker 2007
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Zu den Rennen trat Spyker dann in Orange und in Grau an, also ganz anders als noch bei der offiziellen Präsentation und den ersten Metern mit dem Auto.

McLaren 2006

McLaren 2006
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Apropos Orange: Schon in den 1990er-Jahren hatte sich McLaren bei den Tests vor Saisonbeginn einer McLaren-Traditionsfarbe bedient, 2006 legte man das Farbdesign in Orange neu auf.

McLaren 2006

McLaren 2006
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Während der Rennsaison dann das damals gewohnte Bild: McLaren in Chrome-Grau, mit Schwarz und Rot. Das Orange war eben nur ein PR-Gag, nicht viel mehr...

Toyota 2001

Toyota 2001
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Richtig viel Rot gab es bei Toyota, als sich der Hersteller 2001 auf den Formel-1-Einstieg zur Saison 2002 vorbereitete. Mika Salo testete den Erstentwurf, der fast ohne Aufkleber auskam.

Toyota 2002

Toyota 2002
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Für die Rennen ließ sich die Designabteilung dann etwas Fetziges einfallen. Vom Rot ist viel geblieben, aber der Weiß-Anteil wurde vergrößert. Und ein bisschen erinnert uns das natürlich an die McLaren-Autos der 1980er- und frühen 1990er-Jahre...

Force India 2008

Force India 2008
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Rot-Weiß? Auch hier: Vor dem Formel-1-Debüt rollte Force India zunächst in Weiß und Dunkelrot zum Testen. Doch beim Saisonstart waren die Farben für Adrian Sutil und Co. dann ganz andere...

Force India 2008

Force India 2008
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Dunkelrot wich Hellrot, das Gold wurde noch mehr hervorgehoben. Dazu kam reichlich Weiß. Und fertig war das Farbdesign für das erste indische Formel-1-Team!

Ferrari 2006

Ferrari 2006
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Ganz in Rot, aber mit schwarzem Heckflügel und weißem Frontflügel, testete Michael Schumacher 2006 seinen Ferrari, ehe das Auto und dessen spätere Lackierung offiziell vorgestellt wurden.

Ferrari 2006

Ferrari 2006
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In den Rennen fuhr Ferrari mit dem damals gewohnten Design mit dem unkenntlich gemachten Tabaksponsor Marlboro sowie den üblichen weiteren Aufklebern. Im Gegensatz zum Schumacher-Test war der Heckflügel aber nicht Schwarz.

Super Aguri 2006

Super Aguri 2006
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Und welches Formel-1-Testdesign ist nun das schönste? Das liegt natürlich im Auge des Betrachters. In diesem Sinne: Entscheidet selbst! ;-)

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Tags design, f1, farben, formel 1, pr, sponsor