Fotostrecke: Formelautos rund um die Welt

Die Formel 1 ist nur eine von vielen Rennserien, die Fahrzeuge mit freistehenden Rädern einsetzen. Wie Formelautos in anderen Meisterschaften rund um die Welt aussehen, zeigen wir Euch hier!

Formel 1

Formel 1
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Die Formel 1 ist die Königsklasse unter den Formel-Rennserien. Die Meisterschaft wird seit 1950 als WM ausgetragen und gilt heute als eine der wichtigsten im Motorsport. Die besten Fahrer des Formelsports treten in der Formel 1 an.

Foto Ferrari

Formel 1

Formel 1
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Die Fahrzeuge wurden im Laufe der Geschichte stetig weiterentwickelt und sind immer auf dem technisch höchsten Niveau. Die aktuellen Boliden werden von einem Motor mit sechs Zylindern, 1,6 Litern Hubraum und rund 580 PS angetrieben.

GP2

GP2
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Die GP2-Serie hat 2005 die Formel 3000 abgelöst und gilt nun als direkte Vorstufe zur Formel 1. Piloten wie Nico Hülkenberg und Romain Grosjean haben den Sprung von der GP2 in die Königsklasse geschafft.

GP2

GP2
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Die V8-Motoren mit vier Litern Hubraum leisten rund 612 PS. Die Chassis, die ständig modernisiert werden, haben dieselben Sicherheitsstandard wie die Chassis der Formel 1.

GP3

GP3
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Die GP3 wurde im Jahr 2010 eingeführt und dient als Bindeglied zwischen Nachwuchsserien und der GP2. In den Fahrzeugen sitzen meist junge Talente, die den Aufstieg in die GP2-Serie und anschließend in die Formel 1 schaffen wollen.

GP3

GP3
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Bekannte Fahrer, die in der Klasse fuhren, sind zum Beispiel Esteban Gutierrez und Valtteri Bottas. Die aktuellen Fahrzeuge sind mit einem Motor ausgerüstet, der rund 400 PS leistet.

Formel 3

Formel 3
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Die Formel 3 besteht seit den 1970er-Jahren und gilt als Vorstufe für höherklassigen Rennsport. Deshalb sind die Piloten in der Regel junge Talente.

Formel 3

Formel 3
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Die Formel 3 nutzt aktuelle Chassis und einen Motor mit maximal zwei Litern Hubraum. Er hat zudem vier Zylinder, jedoch keinen Turbo und leistet rund 200 PS.

Formel 4

Formel 4
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Der Automobil-Weltverband (FIA) gründete die Formel 4 im Jahr 2014. Sie dient als Bindeglied zwischen dem Kartsport und der Formel 3. In vielen Regionen der Welt werden regionale Meisterschaften ausgetragen. Am Steuer sitzen junge Talente, die erste Erfahrungen im professionellen Motorsport sammeln.

Formel 4

Formel 4
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Die Fahrzeuge sind regional unterschiedlich. In der deutschen Formel-4-Meisterschaft werden zum Beispiel 1,4-Liter-Turbomotoren von Abarth eingesetzt, die nicht mehr als 160 PS leisten dürfen.

Formel Ford

Formel Ford
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Die Formel Ford ist eine Rennserie für Einsteiger in den Formelsport. Es werden internationale und nationale Meisterschaften ausgetragen. Das Fahrerfeld besteht aus jungen Fahrern, die ihre ersten Erfahrungen im Formel-Rennsport sammeln.

Formel Ford

Formel Ford
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In der Serie starteten einige bekannte Fahrer ihre Karriere. Stefan Bellof gewann zum Beispiel in den Jahren 1980 und 1981 die deutsche Formel-Ford-Meisterschaft. Die Fahrzeuge werden seit 2013 von einem 1,6-Liter-Motor mit rund 200 PS angetrieben, während beim Chassis verschiedener Hersteller eingesetzt werden.

IndyCar

IndyCar
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Die IndyCar-Serie trägt ihre Rennen auf Rundkursen und Ovalen in Nordamerika aus. Dort gilt sie als wichtigste Formel-Serie und besitzt deshalb große Bekanntheit.

IndyCar

IndyCar
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Das aktuelle Chassis ist der Dallara DW 12. Die Motoren von Honda, und Chevrolet leisten bis zu 700 PS. Eine Besonderheit der IndyCar-Fahrzeuge sind die verdeckten Hinterreifen. So soll das Aufsteigen eines ins Heck krachenden Fahrzeugs verhindert werden.

Indy Lights

Indy Lights
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Die Indy-Lights-Serie ist die Nachwuchsserie der IndyCars. Junge Talente treten in der Klasse an, um den Sprung in die IndyCar-Serie zu schaffen. Die Serie gastiert auf Rundstrecken und Ovalen in Nordamerika.

Indy Lights

Indy Lights
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Die modernen Fahrzeuge werden von einem 2-Liter-Motor angetrieben, der rund 450 PS leistet. Eine Überholhilfe bietet den Fahrer bis zu 50 PS extra.

Formel E

Formel E
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Die Formel E ist eine Meisterschaft für Elektrofahrzeuge, die 2014 ins Leben gerufen wurde. Die Rennen finden auf Stadtkursen in der ganzen Welt statt. Das Fahrerfeld besteht aus jungen Talenten und Routiniers, wie zum Beispiel Ex-Formel-1-Pilot Nick Heidfeld.

Formel E

Formel E
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Angetrieben werden die modernen Fahrzeuge von einem Elektromotor, der bis zu 272 PS leistet. Eine Besonderheit der Serie ist, dass die Zuschauer einen Fahrer für den „Fanboost“ wählen können, der dann eine kurze Leistungssteigerung auf Knopfdruck erhält.

US F2000

US F2000
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Die US F2000 National Championship ist eine amerikanische Rennserie, welche durch die IndyCars unterstützt wird. In ihr fahren junge Talente, die in die IndyCar-Serie aufsteigen wollen.

US F2000

US F2000
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Dan Wheldon gewann 1999 die F2000-Meisterschaft. Die Teams setzen Van-Diemen-Chassis ab 2001 ein. Die Motoren leisten rund 170 PS.

Auto GP

Auto GP
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Die Auto-GP-Serie wird seit 1999 ausgetragen und fährt weltweit auf Rundkursen. In der Saison 2016 wird jedoch ausschließlich in Italien gefahren.

Foto AutoGP

Auto GP

Auto GP
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Seit 2009 wird die erste Generation von A1GP-Fahrzeuge in der Rennserie genutzt, deren Motoren rund 550 PS leisten. Das Teilnehmerfeld besteht aus jungen Talenten und erfahrenen Rennfahrern.

Formel Atlantic

Formel Atlantic
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Die Formel Atlantic ist eine nordamerikanische Nachwuchsserie zur Sichtung von talentierten Rennfahrern. 2003 gewann der NASCAR-Pilot A.J. Allmendinger die Meisterschaft.

Formel Atlantic

Formel Atlantic
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In der Serie werden moderne Formel-Fahrzeuge eingesetzt, die von einem 2,3-Liter-Motor mit rund 300 PS angetrieben werden.

Formel Renault

Formel Renault
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Die Formel Renault wurde 1968 gegründet und stetig weiterentwickelt. Seit 2013 gehen drei verschiedene Kategorien an den Start: 3,5-Liter-Fahrzeuge (530 PS), 2,0-Liter-Fahrzeuge (bis 210 PS) und 1,6-Liter-Fahrzeuge (140 PS).

Foto DPPI

Formel Renault

Formel Renault
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Die 3,5-Liter-Klasse trug bis vergangenes Jahr den Titel World Series. Sie verfügt über ein attraktives Fahrerfeld aus erfahrenen und talentierten Rennfahrern. In den unteren Klassen steht die Nachwuchsförderung im Vordergrund.

Foto DPPI

Pro Mazda Championship

Pro Mazda Championship
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Die Pro Mazda Championship ist eine US-amerikanische Rennserie, die ihren Fokus auf die Sichtung junger talentierter Fahrer legt. So schafften es zum Beispiel Scott Speed, Marco Andretti oder Michael McDowell über die Serie in den professionellen Motorsport zu gelangen.

Pro Mazda Championship

Pro Mazda Championship
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Bis 2012 hieß die Meisterschaft Star-Mazda-Serie. Gefahren wird auf Rundkursen und Ovalen in Nordamerika. Das moderne Fahrzeug treibt ein 260-PS-Motor an.

Super Formula

Super Formula
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Die Super Formula entstand 2013 aus der ehemaligen Formel Nippon, die ausschließlich in Japan fuhr. Mit der Namensänderung strichen die Organisatoren die Begrenzung, nur auf japanischen Strecken zu fahren.

Foto Mugen

Super Formula

Super Formula
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Das Teilnehmerfeld besteht aus jungen Talenten und erfahrenen Rennfahrern. Große Namen im Motorsport wie Ralf Schumacher und Tom Coronel gewannen die Meisterschaft in den 1990er-Jahren. Die Serie nutzt moderne Chassis von Dallara und Motoren, die rund 550 PS leisten.

Toyota Racing Series

Toyota Racing Series
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Die Toyota-Racing-Serie ist eine Formelklasse in Neuseeland und gilt dort als wichtigste lokale Formel-Rennserie. Deshalb besteht das Teilnehmerfeld aus Talenten und etablierten Rennfahrern. Die modernen Fahrzeuge werden von einem Motor mit rund 215 PS angetrieben.

Florida Winter Series

Florida Winter Series
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Die Florida Winter Series ist eine Meisterschaft, die von der Ferrari Driver Academy ausgetragen wird. Gegründet wurde sie im Jahr 2014. Alle Rennen finden in Florida während des Winters statt. Fahrer wie Jules Bianchi und Simona De Silvestro nahmen an den Rennen teil. Die Motoren der modernen Fahrzeuge leisten rund 190 PS.

Formel Toyota

Formel Toyota
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Die Formel Toyota trägt ihre Rennen seit den frühen 1990er-Jahren auf kleinen Ovalen in den Niederlanden aus. In der Breitensportklasse treten Fahrer jeglichen Alters an, die den Rennsport als Hobby betreiben. Angetrieben werden die teilweise älteren Formelwagen von einem rund 160 PS starken Toyota-Motor. Seit 2016 sind weitere Formel-Fahrzeuge und Motoren anderer Hersteller in der Serie zugelassen. Es steht bereits ein Formel BMW am Start der Serie.

Formel 5.000

Formel 5.000
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Australien plant eine neue Formelserie: Die Formel 5.000 soll an die erfolgreiche Vorgängerserie gleichen Namens aus der Vergangenheit anknüpfen.

Formel 5.000

Formel 5.000
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Ein V8-Motor mit rund 600 PS sorgt für ordentlich Leistung, die Aerodynamik für ein ungewöhnliches Erscheinungsbild.

Formel V (inaktiv)

Formel V (inaktiv)
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Die Formel V ist eine Rennklasse, in der 1963er VW Käfer zu Formel-Fahrzeugen umgebaut wurden. An den Rennen nahmen Rennfahrer aus jeder Altersklasse teil. Die Serie war weltweit aktiv, bis 1982.

Formel V (inaktiv)

Formel V (inaktiv)
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Motorsport-Legenden wie Niki Lauda, Emerson Fittipaldi und Keke Rosberg bestritten zu Beginn ihrer Karriere Rennen in der Formel V.

Formel 2 (inaktiv)

Formel 2 (inaktiv)
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Die Formel 2 war zwischen 1948 und 1985 aktiv und wurde von der Formel 3000 abgelöst. In den Jahren 2009 bis 2012 gab es erneut eine Formel 2, die vom Automobil-Weltverband (FIA) ins Leben gerufen wurde.

Formel 2 (inaktiv)

Formel 2 (inaktiv)
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In der Geschichte der Formel 2 fuhren viele erfolgreiche Rennsportler in der Rennserie. Die Technik der Fahrzeuge hat sich in den Jahren stets weiterentwickelt und war immer auf einem technisch hohen Niveau, aber unterhalb der Formel 1 angesiedelt.

Formel BMW (inaktiv)

Formel BMW (inaktiv)
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Die Formel BMW war eine Einsteigerklasse, an der junge Talente ab 15 Jahren teilnahmen.

Formel BMW (inaktiv)

Formel BMW (inaktiv)
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Die Formel-1-Piloten Nico Rosberg, Sebastian Vettel und Nico Hülkenberg entstammen der Formel-BMW-Meisterschaft teil. Die Motoren der Fahrzeuge leisteten rund 140 PS.

A1GP (inaktiv)

A1GP (inaktiv)
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Die A1GP-Serie war eine Rennserie mit einheitlichen Fahrzeugen. Sie fand zur Winterpause statt, sodass es keine Überschneidungen mit Konkurrenzserien gab. Eine Besonderheit waren Nationenteams.

A1GP (inaktiv)

A1GP (inaktiv)
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Die Profi-Rennfahrer Nico Hülkenberg und Christian Vietoris gewannen die Meisterschaft 2006/2007. Die Einheitsmotoren leisteten bis zu 600 PS.

Champ Car (inaktiv)

Champ Car (inaktiv)
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Die Champ-Car-Serie war eine US-amerikanische Formelklasse, bis sie 2008 mit der IndyCar Serie fusionierte.

Champ Car (inaktiv)

Champ Car (inaktiv)
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Meister der Serie waren Motorsport-Stars wie Juan Pablo Montoya, Nigel Mansell und Jacques Villeneuve. Die Einheitsmotoren, die zuletzt verwendet wurden, leisteten rund 750 PS.

Superleague Formula (inaktiv)

Superleague Formula (inaktiv)
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In der Superleague Formula traten erfolgreiche Fußballteams in einer Motorsportmeisterschaft an.

Superleague Formula (inaktiv)

Superleague Formula (inaktiv)
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Teams wie der FC Liverpool und AC Mailand waren vertreten. Die eingesetzten Fahrzeuge wurden von einem Motor mit rund 750 PS Leistung angetrieben.

Formula Acceleration 1 (inaktiv)

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Die Formel Acceleration 1 war eine Rennserie, die im Programm des Motorsport- und Musikevents Acceleration14 startete. Die Rennen wurde auf Rennstrecken in Europa ausgetragen

Formula Acceleration 1 (inaktiv)

Formula Acceleration 1 (inaktiv)
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Nach kurzer Zeit gaben die Organisatoren das Aus der Serie bekannt. In der Serie wurden A1GP-Fahrzeuge genutzt.

Weitere Formelserien

Weitere Formelserien
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Neben den beschriebenen Serien gibt es noch eine VIelzahl weiterer Rennklassen in denen Formel-Fahrzeuge eingesetzt werden! Aktive Serien sind: Formel Toyota, Formel Student, China Formula GP, BOSS GP, Formel 1000, Formel 500, Formula Car Challenge, Formula LGB Hyundai und Formula Masters. Weitere bekannte Serien aus der Vergangenheit, die nicht mehr aktiv sind, sind: Formel 3000, Formel 5000, Formel Easter, Formel Opel und Formel VW.

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Rennserien Formel 1 , Formel-3-EM , Formel E , IndyCar , Formelsport , Formel 4
Artikelsorte Fotostrecke
Tags formel, open wheel, rennklassen, rennserien, weltweit