Fotostrecke: So sieht die Formel 1 mit Halo aus

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Fotostrecke: So sieht die Formel 1 mit Halo aus
Stefan Ehlen
Autor: Stefan Ehlen
27.07.2016, 12:23

Die Formel 1 denkt über die Einführung des Cockpitschutzes Halo zur Saison 2017 nach. Wir zeigen, was es damit auf sich hat, wie es entwickelt wurde und wie es am Rennauto aussieht!

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Gesucht: Ein Cockpitschutz für die Formel 1

Gesucht: Ein Cockpitschutz für die Formel 1
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Foto: : Giorgio Piola

Der Automobil-Weltverband (FIA) will die Formel 1 sicherer machen. Vor allem der schwere Unfall von Jules Bianchi hat die Verantwortlichen dazu angespornt. Seither machen verschiedene Ansätze die Runde, wie ein neuer Cockpitschutz aussehen könnte. So zum Beispiel.

Mercedes-Vorschlag: Halo

Mercedes-Vorschlag: Halo
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Foto: : Giorgio Piola

Mercedes bringt einen interessanten Vorschlag ein: Halo. Das Konzept sieht eine Strebe vor dem Cockpit vor, dazu je eine Halterung links und rechts des Fahrerhelms.

Mercedes-Vorschlag: Halo

Mercedes-Vorschlag: Halo
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Foto: : Giorgio Piola

In der Seitenansicht ist die Vorrichtung gut zu erkennen. Und ja, sieht aus wie ein Flipflop!

Mercedes-Vorschlag: Halo

Mercedes-Vorschlag: Halo
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Foto: : Giorgio Piola

Der Fahrerkopf soll mit Halo vor herumfliegenden Teilen geschützt werden. Gleichzeitig soll die Sicht aber nur minimal eingeschränkt sein. Und natürlich muss sich der Fahrer weiter rasch aus dem Cockpit befreien können...

Cockpitschutz: Halo modifiziert

Cockpitschutz: Halo modifiziert
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Foto: : Giorgio Piola

Auch so könnte Halo eingesetzt werden: Eine Plexiglasscheibe zwischen den einzelnen Streben soll vor Kleinteilen schützen.

Cockpitschutz: Halo modifiziert

Cockpitschutz: Halo modifiziert
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Foto: : Giorgio Piola

Auch diese Variante wäre denkbar: Zur Seite hin Plexiglas, nach vorn offen.

Halo bei Ferrari

Halo bei Ferrari
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Foto: : Giorgio Piola

Am Ende ergreift Ferrari die Initiative und setzt bei den Wintertestfahrten erstmals ein Halo-System am Fahrzeug ein. Kimi Räikkönen dreht die ersten Runden mit dem Cockpitschutz.

Halo bei Ferrari

Halo bei Ferrari
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Foto: : Giorgio Piola

Kimi Räikkönen spricht danach von keiner großen Beeinträchtigung bei der Sicht aus dem Cockpit heraus. Außenstehende wiederum sprechen von einer optisch wenig ansprechenden Lösung.

Halo bei Ferrari

Halo bei Ferrari
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Foto: : XPB Images

Auch Sebastian Vettel dreht einzelne Testrunden mit Halo und äußert sich ähnlich wie Teamkollege Kimi Räikkönen.

Aeroscreen von Red Bull Racing

Aeroscreen von Red Bull Racing
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Foto: : Red Bull Content Pool

Red Bull Racing wiederum entwickelt eine andere Lösung: Eine Plexiglasscheibe, eine halbe Cockpithaube, soll den Fahrerkopf schützen.

Aeroscreen von Red Bull Racing

Aeroscreen von Red Bull Racing
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Foto: : Red Bull Content Pool

Auch diese Vorrichtung wird auf der Strecke erprobt. Daniel Ricciardo dreht einige Runden in Sochi, um sich einen Eindruck davon zu verschaffen.

Aeroscreen bei Red Bull Racing

Aeroscreen bei Red Bull Racing
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Foto: : Red Bull Content Pool

Der Aeroscreen wirkt optisch ansprechender, kann sich beim Automobil-Weltverband aber nicht durchsetzen. Das bedeutet: Red Bull Racing stellt die Entwicklung daran ein - zumindest vorerst.

Halo bei Ferrari

Halo bei Ferrari
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Foto: : XPB Images

Damit ist Halo die einzige Lösung, die für eine Einführung in die Formel 1 ab 2017 in Frage kommt. Ferrari testet in Silverstone eine Ausbaustufe seiner Version des Cockpitschutzes.

Halo bei Ferrari

Halo bei Ferrari
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Foto: : XPB Images

Entsprechend viele Augen sind auf Sebastian Vettel gerichtet, als er einige Installationsrunden mit der Vorrichtung am Auto zurücklegt.

Halo bei Ferrari

Halo bei Ferrari
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Foto: : XPB Images

Die Ausbaustufe weist eine etwas veränderte Form auf und soll die Sicht des Fahrers im Cockpit weniger stark einschränken.

Halo bei Red Bull Racing

Halo bei Red Bull Racing
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Foto: : XPB Images

Red Bull Racing zieht nach und lässt Testpilot Pierre Gasly ebenfalls in Silverstone mit einem eigenen Halo ausrücken.

Halo bei Red Bull Racing

Halo bei Red Bull Racing
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Foto: : XPB Images

Auch er meldet, dass ihn die Vorrichtung beim Fahren kaum störe.

Halo bei Red Bull Racing

Halo bei Red Bull Racing
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Foto: : XPB Images

In jedem Fall wirkt Halo am Red Bull Racing RB12 schon etwas harmonischer als bei Ferrari. Was aber wohl hauptsächlich an der Farbgebung von Auto und Halo liegt...

Halo ja oder nein?

Halo ja oder nein?
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Foto: : XPB Images

Nun müssen die Verantwortlichen entscheiden, ob die Formel 1 2017 mit Halo antreten soll. Wenn ja, dann wird es ein solches Bild nicht geben: Wenn Halo eingeführt wird, dann verbindlich für alle Fahrzeuge.

Halo bei Ferrari

Halo bei Ferrari
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Foto: : XPB Images

...und dann wären Bilder wie dieses an der Tagesordnung!

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