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Franz Tost über 2018: Keine Angst vor Gridstrafen mit Honda

Toro Rosso setzt große Hoffnungen in die Zusammenarbeit mit Honda und bleibt in puncto Zuverlässigkeit optimistisch - Franz Tost ist "vom Potenzial überzeugt".

Juliane Ziegengeist Adam Cooper

Veröffentlicht: 12.10.2017, 12:31

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Pierre Gasly, Scuderia Toro Rosso STR12

Pierre Gasly, Scuderia Toro Rosso STR12, passes the crashed car of Carlos Sainz Jr., Scuderia Toro R

Franz Tost, Toro-Rosso-Teamchef

Scuderia Toro Rosso STR12 bodywork

Carlos Sainz Jr., Scuderia Toro Rosso STR12

Pierre Gasly, Scuderia Toro Rosso STR12

Technische Defekte haben McLaren in der Formel-1-Saison 2017 nicht nur Punkte und Platzierungen gekostet, sondern auch reichlich Gridstrafen beschert. Ein Blick in die Komponenten-Tabelle beweist: Kein anderes Team hat in diesem Jahr so viel Verschleiß wie McLaren-Honda. Manche Teile der Antriebseinheit überschreiten die im Reglement erlaubte Anzahl um mehr als das Doppelte.

Mit diesem Problem wird sich McLaren im der kommenden Saison nicht mehr herumschlagen müssen. Dann wechselt der Hersteller zu Renault-Motoren. Doch auch die Scuderia Toro Rosso, die 2018 mit Honda zusammenarbeiten wird, sorgt sich nicht. "Zuallererst müssen wir den Motor für das nächste Jahr testen. Dann können wir über mögliche Strafen nachdenken. Aber jetzt ist es dafür viel zu früh", sagt Teamchef Franz Tost.

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Im Gespräch mit Motorsport.com zeigt sich der Österreicher überzeugt, mit Honda die richtige Wahl getroffen zu haben: "Der Grund, warum wir mit Honda zusammenarbeiten wollten, war der, dass wir vom Potenzial des Unternehmens überzeugt sind. Es handelt sich um einen weltweit anerkannten Autohersteller mit einer fantastischen Motorsport-Geschichte. Und wir bei Toro Rosso sind stolz, mit einem solchen Partner zu kooperieren."

Nun gehe es darum, die Aktivitäten beider aufeinander abzustimmen und zum Erfolg zu führen. Dabei, so glaubt Tost, werde auch das große Budget von Honda helfen, die eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung zu stärken. Allerdings mahnt der Toro-Rosso-Teamchef zur Vorsicht: "Das Budget ist eine Sache, eine funktionierende Infrastruktur aufzubauen die andere. Das braucht vor allem Zeit."

Personell werde es Aufstockungen geben, verrät er weiter. Diese seien unabdingbar, denn: "Wir hatten für 2018 einen komplett anderen Plan. Wir wollten die Hinterachse von Red Bull verwenden. Das ist nun nicht mehr der Fall, weil wir einen anderen Motor haben", erklärt Tost die veränderte Ausgangslage. "Ohnehin brauchen wir neue Leute, um dieses Projekt erfolgreich zu machen. Aber das ist ein ganz normaler Prozess."

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