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Franz Tost: Mercedes-Dominanz "nicht gut" für die Formel 1

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Franz Tost: Mercedes-Dominanz "nicht gut" für die Formel 1
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21.07.2020, 10:59

Franz Tost hofft, dass Max Verstappen und Red Bull Mercedes in diesem Jahr noch herausfordern können - Große Hoffnungen hat der AlphaTauri-Teamchef aber nicht

Drei Rennen, drei Siege für Mercedes. Die Formel-1-Saison 2020 hat ähnlich begonnen wie die Saison 2019, als die Silberpfeile sogar die ersten acht Rennen in Serie gewinnen konnten. Echte Spannung in der Weltmeisterschaft kam so nie wirklich auf. AlphaTauri-Teamchef Franz Tost befürchtet, dass es auch 2020 ähnlich laufen könnte.

"Für die Formel 1 ist es natürlich nicht gut, dass Mercedes und Hamilton wieder so dominieren", sagt der Österreicher bei 'ServusTV'. Als Kritik an Mercedes will er das aber nicht verstanden wissen. "Ich muss aber auch sagen, dass sie wirklich einen super guten Job machen", stellt er im Hinblick auf den Serienweltmeister seit 2014 klar.

"Persönlich hoffe ich natürlich, dass es Max Verstappen und Red Bull einige Male gelingen wird [sie zu schlagen], und dass er hoffentlich die Weltmeisterschaft dadurch zur Spannung verleitet. Aber es wird schwer werden, weil das Paket, das sie geschnürt haben, das ist noch einmal besser als in den letzten Jahren", befürchtet Tost.

Nach den ersten drei Rennen fehlen Verstappen in der Fahrer-WM bereits 30 Zähler auf Spitzenreiter Hamilton, bei den Konstrukteuren liegt Red Bull sogar schon 66 Punkte hinter Mercedes. Zuletzt in Ungarn holte Verstappen mit Platz zwei das bislang beste Saisonergebnis für die Bullen - obwohl er vor dem Start bereits gecrasht war.

"Das zeigt einfach, dass Max immer am Limit ist - sogar in der Runde zum Start. Das zeichnet ihn aus", nimmt ihn Tost in Schutz und erklärt, der Niederländer habe danach noch ein "sensationelles Rennen" gezeigt. Allerdings profitierte er bei seinem zweiten Platz auch davon, dass Valtteri Bottas beim Start nach einem Fehler mehrere Positionen verlor.

Von der reinen Pace her scheint es für Red Bull momentan sehr schwer zu sein, unter normalen Umständen mit Mercedes mitzuhalten. Im Ziel hatte Verstappen am Sonntag zwar nur 8,7 Sekunden Rückstand auf Hamilton. Allerdings legte der Weltmeister kurz vor Schluss noch einen zusätzlichen Boxenstopp ein, was den echten Abstand verzerrt.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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