Frühphase unter Hochspannung: Cadillac kämpft mit der Komplexität der Formel 1
Cadillac sammelt beim Shakedown 2026 wichtige Kilometer, kämpft aber mit Antrieb und Elektronik: Der Einstieg zeigt, wie komplex die moderne Formel 1 ist
Sergio Perez im Formel-1-Autos von Cadillac für die Saison 2026
Foto: Cadillac Cadillac
Formel-1-Neueinsteiger Cadillac kommt beim Shakedown 2026 in Barcelona zwar in Fahrt (den letzten Testtag hier im Formel-1-Liveticker verfolgen!), doch anhaltende technische Probleme werfen das US-Team immer wieder zurück. Das hat Cadillac-Fahrer Sergio Perez nach dem zweiten Testeinsatz seiner Mannschaft eingeräumt.
Perez sagte: "Mehr als Überraschungen gab es Probleme - Probleme rund um den Antrieb, das Auto, einige elektronische Themen. Wir haben mit einigen Problemen zu kämpfen und als neues Team noch viel Arbeit vor uns."
Positiv sei einzig, dass diese Schwierigkeiten bereits jetzt auftreten - bei den Testfahrten, bevor es ernst wird. Das sieht auch Teamchef Graeme Lowdon so: "Oft wird vergessen, wie komplex diese Autos sind. Sie sind unglaublich kompliziert. Und ein typisches Team besteht aus rund tausend Menschen. So etwas aufzubauen dauert." Er wirbt also um Geduld.
Cadillac mit erster Renndistanz an einem Tag
Immerhin: Cadillac schaffte am Montag beim Shakedown-Auftakt bereits 210 Kilometer und am Donnerstag am zweiten Cadillac-Fahrtag bereits 308 Kilometer - mehr als eine Grand-Prix-Distanz. (Hier alle Testergebnisse einsehen!)
Perez sprach anschließend von einem "deutlich besseren Tag", an dem sein Team "viele Daten" gesammelt habe. "Ich denke, wir verbessern uns mit jeder Runde. Wir beginnen jetzt, das Auto wirklich zu erkunden: Set-up und Richtungen, die wir einschlagen wollen."
Über einen reinen "Shakedown" geht das laut Teamchef Lowdon aber nicht hinaus: "Der Donnerstag war der dritte echte Testtag überhaupt für unser Team. Insofern bin ich sehr zufrieden mit dem bisherigen Fortschritt. Wir lernen wirklich jede Runde dazu."
Entsprechend viel verspricht sich Lowdon vom Finaltag beim Formel-1-Shakedown in Barcelona: "Das sind 25 Prozent unserer gesamten bisherigen Streckenzeit." Diese gelte es zu nutzen - zum Einfahren. "Bei den Tests in Bahrain werden wir dann einen etwas anderen Ansatz verfolgen", sagte Lowdon. Welchen, das verriet der Cadillac-Teamchef aber nicht.
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