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Frühstart-Debatte nach Melbourne: Was die FIA-Regeln wirklich sagen

Ein kurzes Anrollen von George Russell vor dem Erlöschen der Ampeln löste Diskussionen aus: Hat der spätere Rennsieger einen Fehlstart begangen?

Frühstart von George Russell? Was das Formel-1-Reglement sagt

George Russell in seiner Startbox vor dem Start zum Formel-1-Rennen in Australien 2026

Foto: LAT Images

Hat er spätere Rennsieger George Russell beim Grand Prix von Australien 2026 in Melbourne einen Frühstart begangen, der nicht geahndet wurde? Diese These versetzt die sozialen Netzwerke nach dem Formel-1-Saisonauftakt in Aufregung.

Tatsache ist: Als die Ampelsequenz beginnt, rollt Russell im Mercedes W17 auf der Poleposition leicht nach vorne. Das zeigen die Bilder seiner Onboard-Kamera: Die Vorderräder bewegen sich. Als das Zeichen zum Losfahren erscheint - die fünf roten Ampeln erlöschen gemeinsam -, steht Russell jedoch wieder komplett und beginnt das Rennen aus dem Stillstand.

Frühstart oder nicht? Die Formel-1-Regeln 2026 machen dazu klare Angaben. Ein eventueller Fehlstart ist im Sportlichen Reglement unter Artikel B5.11.1 definiert. Darin heißt es:

"Bei jedem stehenden Start oder bei einer Wiederaufnahme mit stehendem Start müssen alle Fahrzeuge:

a. in ihrer zugewiesenen Startposition stillstehen in dem Zeitraum, nachdem das dritte rote Licht aufgeleuchtet ist und bevor das Startsignal durch das Erlöschen aller roten Lichter gegeben wird, oder

b. so in ihrer zugewiesenen Startposition auf der Startaufstellung positioniert sein, dass der Transponder den Moment erkennen kann, in dem sich das Auto nach dem Startsignal erstmals aus seiner Startposition bewegt, oder

c. so in ihrer zugewiesenen Startposition stehen, dass kein Teil der Aufstandsfläche der Vorderreifen zum Zeitpunkt des Startsignals (vorne und seitlich) außerhalb der Linien liegt.

Nach alleiniger Entscheidung der Sportkommissare wird gegen jeden Fahrer, der gegen diesen Artikel verstößt, eine 5-Sekunden-Strafe, eine 10-Sekunden-Strafe, eine Drive-Through-Strafe oder eine Stop-and-Go-Strafe verhängt."

Wie die Situation zu bewerten ist

Russells kurzes Anrollen vor dem Start ist nach Abschnitt a nicht als Früh- oder Fehlstart zu werten, denn ab dem Aufleuchten der dritten roten Ampel steht der Mercedes wieder komplett still.

Dass er mit den Vorderreifen über die Linien seiner Startbox hinausgekommen sein könnte, wie in Abschnitt c definiert, ist in den Aufnahmen nicht zu erkennen, das Hinausragen des Frontflügels über die Startbox per Reglement nicht relevant. Die Vermutung liegt also nahe: Russells Start war legal.

Die Untersuchungen zum Rennstart

Die einzigen Untersuchungen der Sportkommissare im Zusammenhang mit der Startphase betrafen Franco Colapinto und Nico Hülkenberg. Colapinto erhielt eine Stop-and-Go-Strafe, weil ein Teammitglied sein Auto nach dem 15-Sekunden-Signal berührt hatte.

Hülkenberg hatte die Startaufstellung nicht aus eigener Kraft erreicht und hätte einen Regelverstoß begangen, wäre er dennoch gestartet. Weil Audi das Auto jedoch aus der Startaufstellung zurück in die Box geschoben hat und Hülkenberg nicht startete, wurde kein Regelverstoß begangen.

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