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Kimi Antonelli gewinnt auch in Japan, übernimmt die WM-Führung und beeindruckt mit Reife, Tempo und wachsendem Selbstvertrauen

"Fühlt sich ziemlich gut an": Kimi Antonelli jüngster WM-Führender

Andrea Kimi Antonelli ist der jüngste WM-Leader der Formel-1-Geschichte

Foto: NurPhoto NurPhoto

Mit seinem zweiten Sieg in Folge hat Kimi Antonelli beim Großen Preis von Japan 2026 endgültig den nächsten Schritt in seiner noch jungen Karriere gemacht - und gleichzeitig Geschichte geschrieben. Der Mercedes-Pilot ist nun der jüngste WM-Führende aller Zeiten und unterstreicht damit, warum ihn viele schon jetzt als kommenden Superstar der Formel 1 sehen.

"Es fühlt sich ziemlich gut an", sagt Antonelli nach dem Rennen mit einem Lächeln, bleibt dabei aber geerdet. "Natürlich ist es noch früh, um über die Meisterschaft nachzudenken, aber wir sind auf einem guten Weg."

Zwischen Glück und Klasse: Antonelli nutzt seine Chance

Dieses Mal spielte das Safety-Car eine entscheidende Rolle - doch den Erfolg darauf zu reduzieren, wäre zu kurz gedacht. "Natürlich hatte ich Glück mit dem Safety-Car", gibt Antonelli offen zu, "aber nach dem Restart musste ich trotzdem liefern."

Schaut man in die Daten, dann war Antonelli nicht nur im zweiten Stint der schnellste Mann im Feld, sondern auch in einer entscheidenden Phase kurz vor dem Safety-Car, als er nach einem schwachen Start Lando Norris und Charles Leclerc zurücküberholen konnte. "Die Pace war einfach unglaublich", erklärt Antonelli.

"Gewicht von den Schultern": Der mentale Durchbruch

Ein entscheidender Faktor für Antonellis aktuellen Höhenflug scheint mentaler Natur zu sein. "Der erste Sieg hat viel Druck genommen", erklärt er. "Ich fühle mich entspannter und bin mir meines Potenzials bewusster."

Auch Teamchef Toto Wolff bestätigt diesen Eindruck. "Dieser erste Sieg gibt Selbstvertrauen. Man muss niemandem mehr etwas beweisen", sagt der Österreicher. Die daraus resultierende "Leichtigkeit" sei ein klarer Vorteil - gerade für einen so jungen Fahrer.

Wolff zeigt sich beeindruckt von der Entwicklung seines Schützlings: "Zwei Siege in den ersten drei Rennen? Das hätten wir nicht erwartet", gibt er zu. Gleichzeitig betont er, wie wichtig es sei, Antonelli jetzt nicht zu überfordern: "Wir müssen ihn schützen - vor zu viel Hype und vor zu großen Erwartungen."

Dass die Formel 1 nun in eine kurze Pause geht, kommt für Antonelli fast ungelegen. "Es ist schade, weil wir gerade so ein gutes Momentum haben", sagt er selbst.

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