Für mehr Action: Neue DRS-Regeln bei Formel-1-Sprintrennen 2023
Bei den sechs Sprintrennen im F1-Kalender 2023 gelten für den Einsatz der Überholhilfe DRS neue Vorgaben, die 2024 auch für die Grands Prix gelten könnten
Die an diesem Wochenende mit dem Grand Prix von Abu Dhabi zu Ende gehende Formel-1-Saison 2022 ist mittlerweile die zwölfte, in der die Überholhilfe DRS zum Einsatz kommt. Das wird mittelfristig auch so bleiben. Für die Sprintrennen im Formel-1-Kalender 2023 gelten bezüglich DRS aber andere Vorgaben als für die 24 Grands Prix.
DRS (Drag Reduction System) wurde zur Formel-1-Saison 2011 eingeführt, um das Überholen zu erleichtern. Folgt ein Auto einem anderen an einem der DRS-Aktivierungspunkte auf der Strecke mit weniger als einer Sekunde Abstand, kann der Fahrer des hinterherfahrenden Autos seinen Heckflügel flachstellen, um das Überholen zu erleichtern.Weil man aber in den ersten Runden eines Grand Prix - wenn das gesamte Feld noch eng beisammen liegt - Chaos fürchtete, ist DRS grundsätzlich erst ab der dritten Runde freigeschaltet. Das gilt sowohl für den Start als auch für Restarts nach einer Safety-Car-Phase.
In der Formel-1-Saison 2023 rudert man einen Schritt zurück. Bei ausgewählten Rennen wünscht man sich schon früher mehr Action im Feld. Auf die Maßnahme zur Umsetzung hat sich die Formel-1-Kommission in ihrer Sitzung am derzeit laufenden Rennwochenende am Yas Marina Circuit in Abu Dhabi geeinigt.
2023 zunächst nur bei den Sprints: DRS schon nach einer Runde möglich Foto: Motorsport Images
Das heißt im Klartext: Bei den derzeit noch nicht benannten sechs Formel-1-Sprints 2023 darf DRS schon ab der zweiten Runde nach dem Start und ab der zweiten Runde nach einem Restart aktiviert werden. Alle anderen Regeln im Zusammenhang mit DRS, wie etwa die Aktivierung im Ein-Sekunden-Fenster hinter dem Vordermann, bleiben unverändert.
Mit Bildmaterial von Motorsport Images.
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