"Fußbodenheizung" in Paul Ricard für Formel-1-Tests?

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Autor: Basile Davoine
20.12.2016, 10:29

In Paul Ricard denkt man darüber nach, ein System einzubauen, das es ermöglicht, die Strecke auch im Winter ungehindert nutzen zu können.

Pirelli-Ingenieure
Kimi Raikkonen, Ferrari
Sebastian Vettel, Ferrari SF15-T
Atmosphäre in Paul Ricard
Daniil Kvyat, Red Bull Racing RB11
Stoffel Vandoorne, McLaren MP4-30
Daniil Kvyat, Red Bull Racing RB11

Ab 2018 wird der Grand Prix von Frankreich wieder in Paul Ricard ausgetragen und auch Pirelli hat nach dem Umbau der Strecke bereits Reifen auf dem Kurs in Südfrankreich getestet. Nun will man auch die offiziellen Wintertestfahrten der Formel 1 nach Le Castellet holen.

Dafür will man sogar eine Möglichkeit schaffen, dass auch im Winter ungehindert gefahren werden kann.

"Wir denken momentan darüber nach, die Strecke so aufzuheizen, dass Tests mit einem perfekten Einsatz der Reifen ermöglicht werden. Das hat bei den Wintertests auf den europäischen Strecken bisher gefehlt", sagte der Streckendirektor, Stephane Clair gegenüber Motorsport.com.

"Dieses System könnte permanent sein, zielt aber darauf ab, die Streckentemperatur zu erhöhen und soll hauptsächlich im Winter eingesetzt werden. Im Sommer gibt es keinen Grund, es einzusetzen."

Gespräche habe es bisher weder mit Formel-1-Teams noch mit der FIA gegeben, gab Clair zu. "Wir sind aber in einer guten Position, darüber zu sprechen, da Pirelli einen großen Teil der Entwicklungsarbeit hier geleistet hat. Es ist aber sogar für 2017 noch nichts passiert."

"Für 2018 wurde noch keine Auswahl getroffen, es wäre aber vorstellbar, dass die Wintertests hier stattfinden, auf einer neuen Strecke, die für Entwicklungsarbeiten perfekt wäre."

Die Wintertests für die Formel-1-Saison 2017 finden in Barcelona statt, nachdem sich Reifenlieferant Pirelli und Mercedes mit ihrem Wunsch, in Bahrain zu testen, nicht durchsetzen konnten. Auf dem Circuit de Catalunya beeinträchtigen die kalten Temperaturen die Testfahrten aber immer wieder.

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