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Foto: Getty Getty

Gabriel Bortoleto hat in seiner noch jungen Karriere einen prominenten Fürsprecher und Ratgeber an seiner Seite: Max Verstappen. Der viermalige Formel-1-Weltmeister fungiert für den Nachwuchsfahrer nicht nur als Freund, sondern auch als Mentor.

Besonders in einer Rookie-Saison, in der der Druck enorm ist, war ein Ratschlag des Niederländers für Bortoleto besonders wertvoll - nämlich der Umgang mit den unvermeidlichen Rückschlägen.

"Er hat mir viele Ratschläge gegeben. Es ist schwer, einen einzigen herauszupicken", sagt Bortoleto auf die Frage nach dem unerwartetsten Tipp, den er in dieser Saison erhalten hat. "Aber ich nehme einen, den ich kürzlich von ihm gehört habe."

Dabei ging es vor allem um die mentale Herangehensweise an Fehler. "Es geht darum, dass ich meine Rookie-Saison bestritt und schon viel geleistet hatte. Und dass ich mir keine großen Sorgen machen sollte, falls Fehler passieren", erklärt Bortoleto.

Verstappen-Rat: Fehler als Lernchance begreifen

Die Philosophie, die Verstappen dem Youngster vermittelte, ist simpel, aber effektiv: Perfektion ist nicht sofort möglich, und Patzer gehören zum Wachstumsprozess dazu. "Fehler sind die Momente, in denen man am meisten lernt", zitiert Bortoleto seinen Mentor. "Und sie werden jedem passieren."

Besonders wichtig war für Bortoleto die Botschaft, sich nach einem Missgeschick nicht selbst zu zerfleischen. "Ich sollte mich nicht innerlich fertigmachen, nur weil es mir ein oder zweimal passiert ist, dass ich etwas falsch gemacht habe", so der Brasilianer weiter. "Sie werden irgendwann passieren. Ich muss einfach daraus lernen und weitermachen."

Zwar klingt diese Weisheit nach einem Standardspruch im Motorsport, doch der Absender macht für Bortoleto den Unterschied: "Es ist eine einfache Sache, die viele Leute sagen. Aber wenn man es von jemandem hört, der so viel im Sport erreicht hat, bedeutet es meiner Meinung nach viel mehr."

Keine Ausreden durch vergangene Erfolge

Für einen Perfektionisten wie Bortoleto ist die Umsetzung dieses Rates jedoch nicht immer einfach. Nach einer insgesamt soliden Saison könnte die Versuchung groß sein, schlechtere Wochenenden mit dem Verweis auf die guten Leistungen abzutun. Doch genau diese Denkweise lehnt er ab.

"Ich war schon immer so, seit ich super jung war", erklärt er. "Ich kümmere mich nicht wirklich darum, was in der Vergangenheit passiert ist. Ich weiß, wie die Saison gelaufen ist, und ich bin stolz darauf. Aber ich schaue sehr darauf, wo ich jetzt gerade stehe."

Selbst wenn er auf großartige Rennen zurückblicken kann, dient das nicht als Entschuldigung für einen Ausrutscher. "Wenn man ein schwieriges Rennen hat, sage ich mir nicht: 'Okay, ich hatte ein schwieriges Rennen, aber ich hatte 18 andere, die fantastisch waren. Also werde ich dieses einfach vergessen'", stellt Bortoleto klar.

Stattdessen fordert er von sich selbst eine harte Analyse: "Ich denke, ich sollte meine Fehler sehen und versuchen, daraus zu lernen, um es beim nächsten Mal besser zu machen." Er wolle seine Fehler nicht akzeptieren oder rechtfertigen, nur weil er in der Vergangenheit "bessere Dinge geleistet" habe.

"Jedes Rennen sollte als eigenes Rennen betrachtet werden. Ich werde daraus lernen und einfach weitermachen. Und hoffentlich fahre ich beim nächsten Mal ein besseres", so Bortoleto abschließend.

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