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Formel 1 Silverstone

"Ganz ehrlich" gewonnen: Ist Mercedes jetzt wieder voll da?

Erst acht Rennen ohne Podium, dann plötzlich zwei Siege in Folge: Ist Mercedes nach dem "ehrlichen" Erfolg von Silverstone wieder ein echtes Spitzenteam?

"Ganz ehrlich" gewonnen: Ist Mercedes jetzt wieder voll da?

Noch vor wenigen Wochen hätte wohl kaum einer daran geglaubt, dass Mercedes in dieser Formel-1-Saison noch ein Rennen gewinnen würde, doch der Erfolg von Lewis Hamilton beim Heimspiel in Silverstone war bereits der zweite in Folge. Und während der erste Sieg in Spielberg noch ein Geschenk von Max Verstappen und Lando Norris war, kam der Erfolg am Sonntag aus eigener Kraft.

"Ich glaube, jetzt war es ehrlich", sagt Motorsportchef Toto Wolff nach dem Sieg im ORF. "Wir haben profitiert beim letzten Rennen von dem Crash. Aber heute haben wir es fast bei allen Bedingungen kontrolliert, und das zeigt, dass wir jetzt Teil der Mannschaften vorne sind."

Und danach sah es noch vor wenigen Wochen überhaupt nicht aus. Bis zum Rennen in Kanada hatte Mercedes nämlich noch nicht einmal einen Podestplatz eingefahren. Dann aber kam die große Wende mit der Pole und dem Podium in Montreal. Und seitdem stand Mercedes immer auf dem Podest.

 

"Es ist unglaublich", meint auch Wolff. "Wir haben jetzt zwei Grands Prix hintereinander gewonnen, wo wir fünf Grands Prix vorher nicht einmal ein Podium hatten. Und jetzt rock and rollen wir."

Plötzlich hat es bei Mercedes "Klick" gemacht, wie der Österreicher sagt. "Plötzlich hat alles einen Sinn ergeben, was vorher keinen Sinn ergeben hat."

Mittlerweile funktioniere die Entwicklung wieder so "wie in den guten alten Tagen", als Mercedes von Sieg zu Sieg und Titel zu Titel fuhr. "Wir finden Performance, wir bringen sie an das Auto und es wandelt sich in Rundenzeit um. Und das war die letzten zwei Jahre nicht der Fall", so Wolff.

Österreich deutet gute Form an

Weder das aufsehenerregende Zeropod-Konzept noch die komplette Kehrtwende davon hatten sich in den vergangenen zweieinhalb Jahren ausbezahlt. Doch plötzlich ist Mercedes wieder da. Silverstone war für das Team der Beweis, dass die Rennen zuvor keine positiven Ausrutscher waren.

"Genau so fühlt es sich an", betont Wolff. "Letzte Woche waren wir nicht so weit weg. Vor dem Unfall waren es vielleicht zwei Zehntel pro Runde oder ein bisschen mehr - und so nah waren wir schon lange nicht dran. Und das auf einer Strecke, die wie in der Vergangenheit nicht so mochten. Und das hat uns angedeutet, dass es deutlich besser sein könnte."

Dass der Knoten ausgerechnet in Silverstone platzen würde, damit hatte das Team nicht gerechnet, denn ein großes Update hatte man hier gar nicht am Start. "Es waren nur kleine Dinge", bestätigt er und kündigt größere Entwicklungen für die Budapest und Spa an, mit denen Mercedes seinen Platz an der Spitze behaupten möchte.

"Auf der anderen Seite dürfen wir aber nicht abheben", warnt Wolff. "Wir hatten letzte Woche einen Sieg, bei dem wir von einer Kollision profitiert haben, aber heute hatten wir einen ehrlichen Sieg. Wir hatten echte Pace, und man konnte sehen, dass George und Lewis unter fast allen Bedingungen mit dabei waren."

Hamilton: Sieg war nicht bittersüß

Einer, der dabei zwiegespalten sein dürfte, ist Lewis Hamilton. Der Brite hatte vor der Saison seinen Abschied von Mercedes in Richtung Ferrari verkündet, die in Silverstone wieder einmal Schwierigkeiten hatten.

Gefragt, ob es für ihn ein bittersüßer Sieg angesichts dieser Situation ist, winkt der siebenmalige Weltmeister aber ab: "Nein. Am Anfang des Jahres sah es so aus, dass wir nicht einmal annähernd einen Sieg haben würden, weil das Auto nicht einmal annähernd auf Red-Bull-Niveau war. Und für mich wäre es bittersüß gewesen, wenn wir am Ende der Saison nicht so etwas wie heute gehabt hätten."

"Ich gehe also nicht auf einem Tiefpunkt, sondern auf einem Höhepunkt, und das war unser Ziel", betont er.

"Das Auto ist aktuell unter keinen Umständen das schnellste Auto im Feld, aber wir sind sehr nah dran", so Hamilton. "Hoffentlich können wir mit den nächsten Upgrades in einer noch stärkeren Position sein, um wirklich konstanter an der Spitze mitzukämpfen."

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