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Gasly auf Vettels Spuren: "Starke Ergebnisse sollten belohnt werden"

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Gasly auf Vettels Spuren: "Starke Ergebnisse sollten belohnt werden"
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Formel-1-Rennsieger Pierre Gasly hofft auf die nächste Bewährungschance in einem Topteam, wird aber deshalb nicht ungeduldig, wie er sagt

"Es freut mich, wenn ich meinen Speed zeigen kann", sagt Pierre Gasly. Und beim Italien-Grand-Prix in Monza hat er genau das gemacht: seine "Reifeprüfung" in der Formel 1 bestanden. Welche Folgen aber wird das für den Grand-Prix-Sieger haben? Und kann er bei Red Bull vielleicht nun doch in die Fußstapfen von Sebastian Vettel treten?

Gasly selbst sagt von sich: "Ich bin bereit, denke ich. Es liegt aber nicht an mir, diese Entscheidung zu treffen." Er könne nur Werbung in eigener Sache machen, so wie vergangene Woche in Monza.

Allerdings betont Gasly, dass er eine neue Chance herbeisehne, seitdem er im August 2019 von Red Bull zu Toro Rosso "degradiert" worden war. "Natürlich hat das im vergangenen Jahr weh getan", meint er heute. "Ich hielt es nicht für fair."

Der Red-Bull-Rauswurf als Ansporn

"Ich weiß aber: Ich bin schnell. Und ich weiß, was ich kann. Ich habe früher schon um Siege und Titel gekämpft. Und das will ich auch in der Formel 1 erreichen."

Einen solchen Formel-1-Sieg hat Gasly nun erzielt. Er selbst macht dies auch daran fest, dass er sich als Fahrer weiterentwickelt habe: "Seit vergangenem Jahr habe ich Tag für Tag und Rennen für Rennen an mir selbst gearbeitet. So wurde ich immer besser."

"Schön, dass ich nun die Belohnung für all die harte Arbeit mit AlphaTauri und Honda erhalten habe."

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Pierre Gasly, AlphaTauri AT01

Pierre Gasly, AlphaTauri AT01
1/5

Foto: Charles Coates / Motorsport Images

Pierre Gasly, AlphaTauri, 1st position, sits down on the podium

Pierre Gasly, AlphaTauri, 1st position, sits down on the podium
2/5

Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Pierre Gasly, AlphaTauri AT01

Pierre Gasly, AlphaTauri AT01
3/5

Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Pierre Gasly, AlphaTauri AT01

Pierre Gasly, AlphaTauri AT01
4/5

Foto: Steven Tee / Motorsport Images

Pierre Gasly, AlphaTauri AT01

Pierre Gasly, AlphaTauri AT01
5/5

Foto: Andy Hone / Motorsport Images

Bei AlphaTauri im Wohlfühl-Programm

Auch Teamchef Franz Tost habe sich lobend über ihn geäußert, meint Gasly. "Franz sagte mir: 'Wie du weißt, haben wir es schon einmal im Nassen geschafft. Ich bin wirklich stolz auf dich, weil wir es nun auch im Trockenen geschafft haben.'"

Gasly führt das auf die "richtigen Werkzeuge" zurück. Habe er diese bei der Hand, könne er sich fahrerisch entfalten. "Die Mannschaft leistet ausgezeichnete Arbeit. Sie geben mir alles, was ich brauche, um jedes Wochenende konkurrenzfähig zu sein", erklärt er.

"Manchmal sind wir schnell genug für die Top 8, manchmal für die Top 12. Unterm Strich aber geben die Jungs alles für meine Leistung, und das weiß ich zu schätzen. Ich könnte nicht zufriedener sein mit dem Team."

Rückkehr zu Red Bull, ja oder nein?

Irgendwann aber wird Gasly vielleicht "mehr" wollen, genau wie sein Toro-Rosso-Vorgänger Vettel. "Und natürlich glaube ich, starke Ergebnisse sollten belohnt werden, aber warten wir ab. Über dergleichen denke ich derzeit gar nicht nach", sagt Gasly. "Ich will einfach nur den Moment genießen. Alles andere: später."

Just eine Woche vor dem Gasly-Sieg in Monza hatte Red-Bull-Teamchef Christian Horner noch angedeutet, keine Änderung im Fahrerkader vornehmen zu wollen. Und noch ist unklar, ob sich an dieser Haltung etwas geändert hat.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Fahrer Sebastian Vettel
Urheber Stefan Ehlen