Gasly: Bodenwellen in Austin werden F1-Wochenende "verkomplizieren"

Pierre Gasly glaubt, dass sich die Formel-1-Piloten in Austin auf ein "kompliziertes" Wochenende einstellen müssen - Bodenwellen und neuer Asphalt als Fragezeichen

Gasly: Bodenwellen in Austin werden F1-Wochenende "verkomplizieren"

"Ich denke, es könnte dieses Wochenende ziemlich kompliziert werden", sagt Pierre Gasly mit Blick auf den anstehenden Grand Prix der USA in Austin und spricht damit in erster Linie das Problem der Bodenwellen an. Sie bereiteten den Fahrern bereits bei ihrem letzten Gastspiel im Jahr 2019 Kopfschmerzen.

Doch Gasly fürchtet: "Nachdem ich vor ein paar Wochen die MotoGP gesehen habe, scheinen die Bodenwellen, die schon beim letzten Rennen ziemlich schlimm waren, jetzt noch schlimmer zu sein." Zwar nahm FIA-Rennleiter Michael Masi vorab Kontakt mit der Rennstrecke auf und gab Nachbesserungen in Auftrag.

"Sie werden einige Unebenheiten abschleifen", kündigte Masi vor einigen Tagen an. Da es aber unwahrscheinlich ist, dass das Problem vollständig beseitigt werden konnte, glaubt Gasly, dass das Rennwochenende in Austin besonders knifflig werden könnte, denn die Bodenwellen zwingen zu Kompromissen bei der Abstimmung.

"Es wird eine Art Kompromiss beim Set-up erfordern, aber wir werden es nicht wirklich wissen, bis wir dort sind. Ich mache mir keine besonderen Sorgen, denn unser Auto funktioniert im Moment überall gut", sagt der AlphaTauri-Pilot. "Wir müssen nur Probleme vermeiden, damit wir in der WM weiter auf Alpine aufschließen können."

Vorab verschaffte sich US-Rennsportfunktionär Tony Cotman im Auftrag der FIA ein Bild von der Situation vor Ort. Auf der Grundlage seines Berichts wurden die jüngsten Anpassungen vorgenommen. Sie betrafen vor allem jene Bereiche, die nach dem letzten Formel-1-Event in Austin 2019 nicht neu asphaltiert wurden.

Doch auch der erneuerte Belag bleibt eine Unbekannte. "Obwohl die Teams viel Erfahrung mit Austin haben, müssen sie sich dieses Jahr mit einer Strecke auseinandersetzen, die sich im Vergleich zu 2019, als wir hier das letzte Mal gefahren sind, etwas verändert hat", merkt Pirelli-Sportchef Mario Isola kritisch an.

"Etwa 40 Prozent der Strecke wurden neu asphaltiert, aber aufgrund der Corona-Beschränkungen konnten wir unser Personal nicht zur Analyse des neuen Asphalts entsenden. Er ist also für alle ein Fragezeichen. Die endgültigen Auswirkungen auf die Reifen und die Performance des Autos werden wir erst vor Ort feststellen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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