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Gasly gibt zu: "Onboard schaut nicht gut für mich aus"

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Gasly gibt zu: "Onboard schaut nicht gut für mich aus"
Autor:
Co-Autor: Scott Mitchell

Pierre Gasly und Alexander Albon äußern sich zu ihrer Hockenheim-Kollision: Keine Schuldzuweisung vom Toro-Roso-Pilot - Gasly sieht das Positive und trickst dabei

Trotz seiner Kollision mit Toro-Rosso-Pilot Alexander Albon beim Grand Prix von Deutschland in Hockenheim muss sich Pierre Gasly keine Sorgen machen, sein Red-Bull-Cockpit vor Saisonende zu verlieren. Laut Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko wird der bislang nur selten überzeugende Franzose nicht mitten in der Saison ersetzt.

Dass die Hockenheim-Kollision kein allzu gutes Licht auf ihn wirft, ist Gasly aber klar. "Ich möchte eigentlich nicht zu viel dazu sagen, aber es ist natürlich schon so, dass die Onboard-[Aufnahme] nicht gut für mich ausschaut", so der Franzose.

Beim Überholversuch ausgangs der Haarnadelkurve hatte Gasly das rechte Hinterrad von Albons Toro Rosso erwischt, sich dabei den Frontflügel von der Nase seines Red Bull abgerissen und war geradeaus in die Auslaufzone eingangs der Mercedes-Arena geschlittert.

 

Zu seiner Verteidigung sagt Gasly aber: "Wenn man sich die Szene von außen anschaut, sieht man dass er [Albon] recht energisch ein zweites Mal herüberzieht. Das wäre meiner Meinung nach nicht notwendig gewesen. Letzten Endes ist es aber wie es ist. Mein Ergebnis kommt dadurch nicht zurück. Es ist einfach schade, denn Seb [Vettel] lag nur ein Auto vor mir und ist am Ende Zweiter geworden."

Keine Schuldzuweisung seitens Albon

Und was sagt Albon dazu? "Ich habe das Video nach dem Rennen gesehen. Von außen betrachtet habe ich wohl tatsächlich ziemlich stark herübergezogen", räumt der Toro-Rosso-Pilot ein, der ungeachtet der Berührung auf dem sechsten Platz ins Ziel kam und damit das bisher beste Ergebnis seiner noch jungen Formel-1-Karriere eingefahren hat.

Alexander Albon

Alex Albon macht Gasly keinen Vorwurf für den Auffahrunfall

Foto: GP-Fever.de

"Anschließend habe ich dann Gaslys Onboard-Aufnahme gesehen und mein erster Gedanke war, dass ich durchaus nach rechts ziehen wollte, ihm aber nicht komplett den Weg abschneiden wollte. Ich wollte ihn einfach nur 'covern', sodass er es links probieren muss", erklärt Albon.

Und so kommt der Toro-Rosso-Pilot zum Schluss: "Letzten Endes war es wohl das schnelle Aufschließen, das sowohl mich als auch Pierre überrascht hat. Wir waren beide recht spät dran [mit dem Spurwechsel]. Ich mache Pierre keinen Vorwurf, werfe aber auch mir selber nichts vor. Für mich ist es ein Fall von 50:50."

Gasly sieht das Positive - und trickst

Gasly wiederum möchte sein Hockenheim-Wochenende ohnehin nicht auf die Kollision reduziert wissen. Vielmehr ist er bemüht, das Positive zu sehen. "Mir geht es mehr um das Wochenende als Ganzes und um das Potenzial", sagt der Red-Bull-Pilot und führt an: "Nachdem ich in Silverstone im Qualifying Fünfter und im Rennen Vierter geworden bin, lag ich in Hockenheim als Vierter im Qualifying weniger als eine Zehntelsekunde hinter der ersten Startreihe zurück."

Pierre Gasly

Seine Hockenheim-Performance stellt Gasly etwas besser dar als wie war

Foto: LAT

Mit dieser Aussage spricht Gasly allerdings nicht von seiner letztendlich in Wertung gegangenen Q3-Runde, sondern von seiner persönlich schnellsten. Diese wurde ihm aufgrund Überschreitung der Track-Limits gestrichen. So hatte er im Qualifying-Ergebnis unterm Strich einen Rückstand von etwas mehr als vier Zehntelsekunden auf die erste Startreihe.

Dennoch: "Es war einfach schade, dass ich diese Verbesserung nicht im Rennen bestätigten konnte", so Gasly, der aber "einen klaren Schritt nach vorn" erkennt und diesen Schritt nun am Sonntag auf dem Hungaroring mit einer Woche Verspätung auch im Rennen bestätigten möchte.

Weitere Co-Autoren: Oleg Karpov. Mit Bildmaterial von LAT.

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